Die Naturforschergruppe (NAJU)

 

In unserer NAJU (Naturforschergruppe) sind Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren aktiv (Wenn sie jünger sind, ist die Begleitung Erwachsener erforderlich.).  Die drei Jugendgruppenleiterinnen Dana,  Ilka und Tina bauen mit den Kindern Nistkästen, untersuchen Gewässer oder forschen im Wald und Flur.

 

Kontakt über e-mail:

nabulahntalkindergruppe@gmail.com

 

 

Genaue Planung Apfelpressen


Die nächten Treffen

Liebe NAJU-Eltern und -Freunde!
Wie geht's euch? Wir hoffen, ihr habt eine schöne und entspannte Sommerzeit!
Mit dieser Mail wollen wir euch die kommenden Termine für die zweite Jahreshälfte ankündigen:

 

Samstag, 8.10.: 10:00 Uhr NAJU-Kindergruppe
Samstag, 12.11.: 10: 00 Uhr NAJU-Kindergruppe
Samstag, 10.12.: 10: 00 Uhr NAJU-Kindergruppe
Bis bald!
Liebe Grüße sendet euer NAJU-Team

Dana, Tina und Ilka


Die Naturforschergruppe erkundet die Dammshäuser Teiche

Bericht von Ilka Heuck
Am 25.6.2022 traf sich die Naturforschergruppe zur Erkundung der Dammshäuser Teiche. 
Schon auf dem Weg vom Sarnauer Friedhof zu den Teichen wurden auf dem Feldweg Wegschnecken und Fuchslosung unter die Lupe genommen. Bevor es dann wirklich an die Kescher ging, spielten wir auf einer Wiese "Storch im Teich" und die Kinder merkten, dass Störche Fröschen das Leben ganz schön schwer machen können. Eine kurze Beobachtung eines (vermutlich) Teichfrosches läutete dann den Beginn der Erkundung ein. Mit dem Kescher fingen wir Wasserläufer, Rückenschwimmer, Gelbrandkäfer, Molch-Kaulquappen, viele verschiedene Larven und zufälligerweise auch noch Froschlaich. In großen Behältern wurden die Lebewesen zur genaueren Beobachtung kurz aufbewahrt. So konnte der Körperbau genau betrachtet und Wichtiges über die jeweilige Lebensweise vermittelt werden. Sehr häufig fanden die Kinder auch Exuvien (Häutungshemden) von Libellen und wir konnten frisch geschlüpfte Tiere beim Aushärten beobachten. 
Es war ein schöner und interessanter Vormittag und wir freuen uns auf das nächste Treffen - dann wieder am Waldgrundstück.

 


Besuch der Artenschutzstation für den Feldhamster in Hessen

Bericht von Ilka Heuck
Mit 9 Kindern und 3 Erwachsenen besuchte die NAJU Lahntal am Samstag, 21.05.2022 die Artenschutzstation für den Feldhamster in Hessen. Valentina Baumtrog (Referentin für Feldhamsterschutz bei der HGON) vermittelte uns Wissenswertes und Erstaunliches über das Leben der bunten Nager.
Die Tiere leben als Einzelgänger und sind äußerst mutig bis aggressiv. Wenn ihre Bauten zu weit weg sind und sie nicht kopfüber in die "Fallrohre" springen können, gehen sie zum Angriff über. Für Interessierte: Es gibt auf YouTube wohl eine Videodokumentation wie ein Feldhamster seinen viel größeren Beutegreifer Fuchs in die Flucht schlägt.
2kg Getreide brauchen die Tiere um über den Winter zu kommen. Vermutlichen hamstern sie aber etwas größere Mengen in ihren mehrräumigen Bauten. Unter anderem aus diesem Grund galt der Feldhamster lange Zeit auch als Schädling in der Landwirtschaft.
Valentina sprach sehr anschaulich über die aktuellen Bedrohungen für den Großhamster und das Ziel der Artenschutzstation. Zum Beispiel nannte sie die Zerklüftung der Landschaft (durch Autobahnen, Industrie- und Neubaugebiete) als ein Problem, weshalb sich Populationen nicht mehr so einfach mischen können und dadurch die genetische Vielfalt drastisch reduziert wird. Feldhamster sind reviertreu und wandern nur bis zu 500 m.
Nachdem wir viele Infos über den Feldhamster bekommen haben und auch den Schädel und Kot der Tiere betrachten konnten, sowie Felle eines männlichen und weiblichen Felhamsters vergleichen konnten, ging es ins Herzstück des Artenschutz-Projekts: die Aufzuchtstation. 24 Alttiere leben dort und werden kontrolliert miteinander verpaart. Sie stammen aus den größten hessischen Populationen in Langgöns und Pohlheim. Nach einer Überwinterung in der Station werden die Jungtiere, wie auch die Alttiere ausgewildert bzw. in ihre Gebiete zurückgebracht. Den Vorzeigehamster "Martin" hatte Valentina vor unserem Besuch eingefangen und alle waren ganz beseelt den schönen bunten, seltenen Nager "live und in Farbe" aus der Nähe betrachten zu können. Auch in den anderen Käfigen waren Feldhamster aktiv und konnten bestaunt werden.
Zum Abschied gab es noch Andenken an diesen schönen Besuch in der Station: ein Vorlesebuch, ein Rätselheft und einen Aufkleber.

 

Info zum Projekt: "FELDHAMSTERLAND ist das deutschlandweit größte Projekt zur Rettung des Feldhamsters. Das Vorhaben wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums im Bundesprogramm Biologische Vielfalt über fünf Jahre gefördert (2018-2023). In den fünf Bundesländern Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind seit 2018 haupt- und ehrenamtliche Feldhamsterschützer aktiv, um den sympathischen Nager vor dem Aussterben zu bewahren" (Quelle: www.hgon.de)
Aktuelle Meldungen über die Arbeit des Feldhamster-Teams der HGON in Langgöns: https://www.hgon.de/entdecken/kategorie/feldhamster/

Museum für gebastelte Kunstwerke aus Naturmaterialien

Fünfzehn Kinder, drei begleitende Erwachsene und die Gruppenleiterinnen Dana, Tina und diesmal auch wieder Ilka trafen sich am 12.3.2022 am Althausgrundstück. "Althausgrundstück", ein sehr nüchterner Begriff für dieses tolle Naturgelände (Siehe Bilder zwei "Berichte" weiter unten!): viel freie Fläche zum Spielen und Entspannen (von Sicco und Christian rechtzeitg freigemulcht), Bäume und Sträucher zum Verstecken, Untersuchen, Beobachten,  ..., eine gesicherte Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten drumherum.

Während des Treffens wurden Pläne geschmiedet, wie eine weitere Gestaltung des Geländes durch die Kinder vorgenommen werden könnte. Ein Blühstreifen soll angelegt und dazu passend ein Insektenhotel als Nistmöglichkeit für diese Tierchen gebaut werden. Und da Kunstwerke aus natürlichen Materialien geschaffen und ausgestellt werden sollen, muss natürlich auch ein entsprechendes Museum her. Wie gut, dass schon eine alte Holzhütte vorhanden ist, die  aufgehübscht und als solches umfunktioniert werden soll. Ideen, Pläne und auch ein Zeitplan existieren bereits.

Solch weitreichende Gedankengänge gedeihen am besten in gemütlicher Runde um die Feuerstelle. Nachdem zunächst Zweige angespitzt wurden, konnte hierauf der Teig für das Stockbrot "aufgewickelt" werden. Die Marshmallows wurden einfach aufgespießt. Beides schmeckte den Kindern. Die vorhandenen Getränke wurden auch nicht verachtet.

Nach einer intensiven Besprechung muss natürlich das Spielen folgen. Bäume mussten mit Baggern "gefällt" beziehungsweise davor geschützt werden. Auch durch Blinzeln wurde Bewegung in die Gruppe gebracht.


Schaurig schön ist's im Dunkeln spazier'n zu geh'n

Die Naturforscher waren wieder unterwegs, aber diesmal war es anders als sonst. Das ging schon mit Treff- und Zeitpunkt los: Grundstück "der Kindergruppe", 17 Uhr. Dort brannte schon ein Lagerfeuer. Die "Verpflegung" wurde am Feuer  zubereitet. Die Dunkelheit brach herein, Fackeln wurden entzündet. Und abschließend begann die Wanderung zurück ins Dorf. Über nächtliche Entdeckungen wie Eulen oder andere Tiere müssen die zwölf teilnehmenden Kinder selbst befragt werden. Ach ja, eine Vermisste gab es auch noch. Aber sie kommt wieder, im Mai, versprochen!!!


Aktuelle Bilder vom Althaus-Grundstück

Das Gelände ist für die "Eroberung" durch die Kindergruppe bereit.


Kindergruppe beteiligt sich am Arbeitseinsatz

Zum Bericht "Emsiges Treiben auf der Streuobstwiese Hardt"

hier ...

klicken.


Auch Nistkästen reinigen sie schon

Bei sonnigem kaltem Wetter trafen sich 13 Kinder der Naturforschergruppe mit vier Betreuer*innen zum Reinigen der der  Kindergruppe "zugeordneten" Nistkästen. Ausgerüstet mit Leiter, Eimer, Spachtel und Nistkastenliste machte sich die Gruppe um 10 Uhr am Samstag (11.12.2021) auf den Weg. Vor dem jeweiligen Reinigungsprozess musste zum Eigenschutz natürlich eine Schutzmaske aufgesetzt werden. Mit Unterstützung beziehungsweise Absicherung der Erwachsenen öffnete jeweils ein Kind den entsprechenden Nistkasten und holte das Nistmaterial heraus. Mit dem Spachtel  wurden die verbliebenen Moose und Halme herausgekratzt. Die Funde (Eier und Mäuse) wurden begutachtet. Ob die Reinigungsaktionen zu weiteren Gesprächen geführt haben, ist dem letzten Foto nicht zu entnehmen.


Kindergruppe pflanzt Heckenstreifen

Am Samstag (13.11.2021) bei schmuddeligem Wetter übernahm die Kindergruppe "Naturforscher" die Ausgleichspflanzung für den Bau der neuen Halle. Gegen 10 Uhr kamen ca. 20 Kinder, begleitet von zwei Elternteilen und einer Gruppenleiterin zur NABU Halle. Dort wurden sie schon von fünf Aktiven der Ortsgruppe erwartet. Vier Bäume und 24 Heckenpflanzen mussten eingesetzt werden. Spaten und Hacken lagen bereit. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann an die Arbeit. Löcher mussten gegraben, die Zweige der Heckenpflanzen und die Wurzeln der "wurzelnackten" Pflanzen mussen gekürzt beziehungsweise angeschnitten werden. Unter Mithilfe der Erwachsenen setzten dann die Kinder die Pflanzen in die Pflanzlöcher. Ein kräftiger Aktiver hatte zuvor in die Pflanzlöcher für die Bäume je einen Anbindepfahl eingeschlagen. Die Pflanzlöcher wurden dann von den Kindern wieder aufgefüllt, die Erde "angetreten" und die Pflanzen angegossen. Dass zuvor von einem Gerätekundigen der Gras- und Staudenbewuchs mit einem Trimmer gekürzt worden war, machte die Arbeit für alle einfacher.

 

Das feuchte Wetter und der lehmige Boden hatte zur Folge, dass alle Beteiligten irgendwann "Elefantenfüße" hatten, Gras und Lehm klebten an Schuhen und Stiefeln. Das machte die Arbeit noch Kräfte raubender. In solchen fällen ist eine "Stärkung" von großem Wert. Die Gruppenführerinnen hatten gut vorgeplant, die Kinder bekamen Getränke und Brezeln, auch Obst stand zur Verfügung.

 

Das Engement der Kinder, ihre Äußerungen und Gesichter verstärkten den Eindruck der Erwachsenen, dass dies ein sehr gelungenes Kindergruppentreffen war. Ein "Zitat" zum Abschluss: "Wenn wieder eine Hecke gepflanzt werden muss - die Kindergruppe ist bereit"  (Oder so ähnlich!).


Kindergruppe hilft bei der Apfelernte

Am Samstag (25.9.2021) halfen die Kinder der Kindergruppe beim Apfellesen auf der Taufwiese und anschließend auf der Streuobstwiese Foßhecke. Auch ein Jugendlicher, der schon in der Vorcoronazeit aktiv war,  beteiligte sich eifrig. Da dies eine sehr anstrengende Tätigkeit ist, muss auch die Stärkung in der Pause wohl organisiert sein.


Nach langer Pause endlich wieder eine gemeinsame Unternehmung

Nach der Corona bedingten Einstellung der Monatstreffen der Naturforschergruppe fand am 10.7.2021 wieder eine gemeinsame Unternehmung statt.

 

"Was wächst und krabbelt am Wegesrain? Welche Insekten leben bereits im Insektenhotel? Wo wird die neue NABU-Scheune gebaut und wo ist nochmal das Kindergruppen-Grundstück? All diesen Fragen, dem gegenseitigen Kennenlernen und gemeinsamen Spiel können wir auf unserer ersten gemeinsamen Runde im Jahr 2021 nachgehen." Neben einer genauen Angabe des Treffpunktes (sogar mit GPS Daten) waren dies die angekündigten Inhalte für den Samstagvormittag.

Und so verlief auch das Treffen: Nach dem Kurzbesuch auf der NABU Hallenbaustelle wurde eine wunderschöne Blühwiese erforscht, Grashüpfer, Käfer und Tagfalter gekeschert und giftige Pilze gefunden. Unter anderem wurde der schwärzende Saftling als schwach giftig und nicht zum Verzehr geeignet angesprochen. Unter den Faltern hat vor allem der Schachbrettfalter die Kinder besonders beeindruckt. Mit Fangspielen wurde die ganze Sache abgerundet.

Zwei "neue Mädchen" konnten bei diesem Treffen begrüßt werden, die von der Naturforschergruppe während der letztjährigen Ferienspiele erfahren hatten.


Vorweihnachtliche Überraschung

Kurz vor Weihnachten wurden 6 Familien in Goßfelden, Caldern und Wetter mit dem Experimentierkasten "Spurensuche in der Natur" überrascht. Die Kinder finden darin Materialien zum Gießen von Gipsspuren eigens entdeckter Tierspuren. Außerdem können sie mit Pinzette, Lupe, Messfolie und Schraubdose weitere Tierspuren, wie z.B. Fraßspuren und Gewölle untersuchen. Mit Hilfe von Bestimmungskarten lernen die Kinder welcheTiere welche Spuren hinterlassen und was die Spuren sonst noch alles über die Tiere verraten.

 

Die NAJU Lahntal wünscht allen eine gesunde und frohe Weihnachtszeit, und dass wir uns bald Wiedersehen!


Die Termine der NABU-Kindergruppe werden unter Berücksichtigung des aktuellen Pandemiegeschehens über E-Mail und Homepage bekannt gegeben. Bei Interesse oder Nachfragen bitte eine E-Mail an nabulahntalkindergruppe@gmail.com schreiben.


Erste Aktivitäten der Kindergruppe in 2020

Die Kindergruppe beteiligte sich in diesem Jahr schon an zwei Arbeitseinsätzen der "Großen".

Zu Berichten dieser Einsätze siehe unter Aktuelles

Baumschnitt im Elisabethswinkel

und

Wieder ein personell vielfältiger Personenkreis beim Arbeitseinsatz


Unterwegs mit den jüngsten "Aktiven"

Bei herrlichem Herbstwetter waren die jüngsten "aktiven" NABUler mit ihren Müttern und (Groß-) Vätern in ihrem "Nistkasten-Reinigungs-Revier", begleitet von einer unbegleiteten, dafür Liste führenden Mutter unterwegs, um Überraschendes bei der Nistkastenreinigung zu erleben. Es ging gleich aufregend los: Die Leiter wackelte!!! Da musste dann doch ein Erwachsener ran. Als dann auch noch eine Maus aus dem geöffneten Nistkasten sprang, war die erste Überraschung perfekt. Nachdem die Nisthilfe wieder geschlossen war, schaute schließlich noch eine zweite Maus aus dem "Fenster"/Einflugsloch. An anderer Stelle flog eine Meise aus dem geöffneten Kasten. Für die Erwachsenen war der Fund von einem Säugetierkadaver mit Nagezähnen besonders interessant. Es wurde schließlich vermutet, dass ein Siebenschläfer den Nistkasten bezogen hatte und darin verendete. Für manche Kinder war aber ein anderes Ereignis dieses Vormittags der eindeutige Höhepunkt: Ein auf einer Pferdeweide vorbei galoppierendes lebhaftes Pferd schlug aus und begleitete diese Aktion mit einem laut wahrnehmbaren Furz.


Besuch des Hofs Fleckenbühl

Am 19.10.2019 besuchte die Kindergruppe mit ihren Betreuerinnen den Hof Fleckenbühl in Schönstatt. Dort gab es eine Führung über den Demeter-Betrieb. Die Anwesenden erhielten viele Informationen über die Besonderheiten der Haltung von Kühen und Ziegen und auch zum Gartenbau.


Wie "nisten" eigentlich Vögel und Insekten?

Diesmal war der Treffpunkt der "Lebensturm" in Goßfelden. Die Leiterinnen der Naturforschergruppe konnten neun Kinder und zwei Erwachsene begrüßen. Die ersten Spekulationen über die Funktion der einzelnen Etagen des Lebensturmes konnten bald zu Erkenntnissen über das "Nistverhalten" von Vögeln und Insekten übergeführt werden. Höhlen, Halbhöhlen sowie Vogelnester in Baum, Strauch und auf dem Boden wurden unterschieden und ihnen verschiedene Vögel zugeordnet. Nach der Theorie wurden dann die Insektennisthilfen, die die Kinder auf dem vorherigen Treffen erstellt hatten, in dem Lebensturm "eingebaut".

Anschließend war Entspannung bei einem Spiel angesagt. Holzfällern, die Bäume fällen wollten, wurden von Naturschützern "gefangen". Dies führte zu wilden Jagden. Manch erwachsener "Baum" kam dabei zu Fall.

Schließlich wurden noch einige Nistkästen im Otto-Ubbelohde-Park gereinigt. Die zu erklimmende Leiter stellte für einige schon eine Herausforderung dar. Einige Meisennester konnten genauer betrachtet werden. In einem waren sogar noch drei Eier zu finden.

Solch intensiveTreffen der Naturforschergruppe können ganz schön müde machen.


Letztes Treffen vor den Sommerferien

Acht Kinder und vier Erwachsene der Naturforschergruppe trafen sich am Samstag (22.6.2019) um 10 Uhr an der NABU Garage. Mit zwei Bildern des in Goßfelden aufgebauten Lebensturmes wurde in die geplanten Aktivitäten des Treffens eingeführt. Die oberen zwei Etages des Lebensturmes sollten aufgefüllt werden. Die folgenden Bilder geben die danach einsetzenden Aktivitäten wieder. Einige Kinder bauten sich zusätzlich kleine Insektenhotels für zu Hause.


Die Naturforscher sammeln Müll am Rand der Hardt

6.4.2019

Es war wieder alles gut organisiert. Die Kinder wurden pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt gebracht. Handschuhe, Mülltüten und zwei "Müllgreifer" standen zur Verfügung. Es konnte losgehen. Dana, Ilka und Kim nahmen eine herum liegende Plastiktrinkflasche zum Anlass, in einer kurzen "Aufmerksamkeitsrunde" die Gefahren (langjährige Zerfallsdauer) von Müll zu thematisieren. Und dann gingen die Naturforscher (Es waren neun Kinder, die von sieben Erwachsenen unterstützt wurden.) an die Arbeit. Zu Beginn wurde jedes "Schnippselchen" aufgelesen: Bonbonpapier, kleine Plastikteile und immer wieder Zigarettenkippen. Und dann ein erster Höhepunkt: Irgend jemand hatte eine tote und schon angefressene Blindschleiche entdeckt. Sofort bildete sich eine Traube Kinder um den Fundort: Was war hier geschehen? Was passiert mit dem "Kadaver"? Später im Gebüsch: mehrere Stapel noch in Plastik eingewickelte Zeitungspacken. Warum liegen die dort? Und dann noch ein kleiner Backofen. Ist es aufwendiger, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen als ihn einfach in die Landschaft zu werfen? Schließlich eine mehrere Quadratmeter große feste Plastikplane im Grenzbereich Rodenbach/Acker. Müllt da jemand seine eigene Ackerfläche zu? Weitere besondere Fundstücke: ein großes Metallteil und ein vergammelter Fußball.

Gegen Ende der mit den Eltern vereinbarten Sammelzeit nahmen sich die Müllsammler noch den Rad-/Fußweg zum Einkaufszentrum vor. Und hier wurde deutlich, dass es neben "Umweltverschmutzern" auch Menschen gibt, die die Arbeit der letztendlich für den Naturschutz aktiven Kindern zu würdigen wissen: Ein zufällig vorbei gehender Passant kehrte plötzlich um, dankte und lobte die Kinder für ihren Einsatz und übergab Ilka für die Kindergruppe 50 Euro. Die Kinder können sich daher auf ein kleines Fest freuen.

Diesen Fund wollte der stolze Besitzer nicht mehr hergeben.


Anfangs sah es nicht gut aus ...

... doch dann kam die Naturforschergruppe und es wurde ein sehr schöner und erfolgreicher letzter Arbeitseinsatz zum Obstbaumschnitt 2019.                                                                                                                                                             9.3.2019

Die Wetterprognosen waren mehr als schlecht und eine Reihe Aktiver konnte an diesem Einsatz nicht teilnehmen.

Doch dann kam in der Whats App Aktivengruppe die Meldung - verziert mit in Bildform dargestelltem "ausgeprägten" Bizeps "Wir von der Kindergruppe haben bisher acht Kinder und einen Vater mobilisiert" und nur Minuten später eine 2. Mitteilung "Tina und Tom mobilisieren sich auch und treten zum Arbeitseinsatz an".  Zu diesen Meldungen gehörte auch die: "Peter G. und Sohn kommen zum Einsatz am Samstag".

             Aufgabe war, das Schnittgut auf der Taufwiese von den schon geschnittenen Bäumen (von wem wohl?) einzusammeln und zur Obstbaumwiese Hundshecke zu befördern. Hier mussten einige "Jungbäume" und drei "greise" Apfelbäume geschnitten werden. (Nicht) erstaunlicherweise waren auch hier die Jungbäume schon einem Schnitt unterzogen worden.

              Infolge hervorragender Planung ...

... übernahm Sicco mit Traktor und Anhänger den Transport des Schnittgutes von der Taufwiese zur Hundshecke. Und da  - Taufwiese - waren sie - alle die sich angekündigt hatten. Die folgenden Bilder geben den Einsatz unserer Jüngsten und der betreuenden und helfenden Erwachsenen wieder.

Zwischenzeitlich wurden an der Wiese Hundshecke die greisen Bäume bearbeitet und das Feuer angefacht.

Und dann kam das gesamte "Personal" von der Taufwiese, sammelte auch hier das Schnittgut und brachte es zum Feuer.

Als dann zwei Bänke und ein Tisch aufbebaut worden waren, zeigte sich, wie ausgezeichnet auch die Vorbereitungsarbeiten unserer Jugendleiterinnen durchgeführt worden waren. Für die Kinder waren Schnitzmesser vorhanden, um Stöcke für das Stockbrot anzuspitzen. Biowürstchen, Fenchelwürstchen, Brötchen, Käse, Senf und Ketchup waren vor Ort. Gerd holte unseren Feuertopf, in dem dann die leckeren Würstchen zubereitet wurden. Darüber hinaus gab es Gurken, Möhrenstückchen, Paprika"spalten" und Apfelscheiben, die besonders den Kleinen (13 an der Zahl zwischen wenigen Monaten und 12 Jahren alt) mundeten. Die nachfolgenden Bilder spiegeln das "Lagereleben" und die Stimmung.

Für einige der der Natur-, Wald- und Erlebnispädagogik anheimelden Erwachsenen gab es dann noch eine Begriffsbereicherung:

Man hielt sich nicht auf einem selbstgebauten Wiesensofa auf, sondern befand sich im Base.


Kindergruppe hilft beim Baumschnitt