Die Naturforschergruppe (NAJU)

 

In unserer NAJU (Naturforschergruppe) sind Jugendliche zwischen 7 u. 13 J aktiv. Die vier Jugendgruppenleiterinnen Dana,  Ilka, Kim und Theresa bauen mit den Kindern Nistkästen, untersuchen Gewässer oder forschen im Wald.

 

Kontakt über e-mail:

nabulahntalkindergruppe@gmail.com

 

 


Wegen der aktuellen Coronasituation fällt das Treffen im November (14.11.2020) aus.

Mitteilung des NAJU Teams Naturforschergruppe

Hallo zusammen,

wir freuen uns euch zu den nächsten Treffen der NAJU-Kindergruppe Lahntal
einladen zu können!
Um der Corona-Pandemie jedoch keinen Vorschub zu leisten, müssen auch
wir *besondere Maßnahmen* ergreifen (Hessische Corona-Verordnung vom 15.August 2020).
Folgende Dinge werden wir umsetzen:
   - Für jedes Treffen wird eine TeilnehmerInnen-Liste ausgefüllt, um im
   Ernstfall Kontaktdaten zu haben.
   - Es dürfen *maximal 10 Kinder pro Veranstaltung* teilnehmen. Daher die
   Bitte um eine *Anmeldung per E-Mail bis zum Nachmittag des Vortages*.
   Die ersten 10 Anmeldungen gelten. (BItte absagen, falls ein Termin doch
   nicht wahrgenommen werden kann.)
   - Kinder über 6 Jahre bringen bitte eine Mund-Nasen-Maske mit.
   - Regelerklärung vor jeder Gruppenstunde
   - Es liegt ein Hygienekonzept vor.

Zu unserem Hygienekonzept: Die Kinder sollen sich vor und nach der
Gruppenstunde ihre Hände desinfizieren (vor Ort), bei Spielen mit
Körperkontakt wird die Mund-Nasen-Maske getragen, unsere Veranstaltungen
finden ausschließlich im Freien statt, die Eltern achten beim Holen- und
Bringen auf einen Mindestabstand von 1,5m oder tragen eine Mund-Nasen-Maske.

Um die Absprache und insbesondere die Anmeldungen leichter koordinieren zu
können, möchten wir gerne eine *Messenger-Gruppe* erstellen. Schickt uns
gerne zeitnah eine Email mit eurer Handynummer und eine kurze Info welche
Messenger-Dienste ihr nutzt/nutzen möchtet (WhatsApp, Telegram, ...). Danke.

*Termine zweites Halbjahr 2020:*
Vorab: Wie gehabt werden wir ca. eine Woche vor dem jeweiligen Treffen eine
E-Mail/Nachricht verschicken, bei dem ihr Treffpunkt, Zeit und Thema
erfahrt.
Samstag, 19.09.
Sonntag, 04.10. (Apfelpressen mit "Das Saftmobil" - keine Gruppenstunde,
kein Fest, Termine buchen über Link)
https://www.terminland.de/Saftmobil/default.aspx?m=14313&dpp=0&step=1&dlg=1&a273651288=273721458&css=1&goto#step1
Samstag, 14.11.
Samstag, 12..12.

Wir freuen uns auf erlebnisreiche Treffen mit euch bzw. euren Kindern.

Liebe Grüße
Euer NAJU-Team Lahntal Kim, Theresa, Dana und Ilka

*P.S.: Wenn ihr unsere E-Mails nicht mehr empfangen möchtet, oder noch
jemanden kennt, der interessiert ist, sagt uns bitte per E-Mail Bescheid. *


Erste Aktivitäten der Kindergruppe in 2020

Die Kindergruppe beteiligte sich in diesem Jahr schon an zwei Arbeitseinsätzen der "Großen".

Zu Berichten dieser Einsätze siehe unter Aktuelles

Baumschnitt im Elisabethswinkel

und

Wieder ein personell vielfältiger Personenkreis beim Arbeitseinsatz


Unterwegs mit den jüngsten "Aktiven"

Bei herrlichem Herbstwetter waren die jüngsten "aktiven" NABUler mit ihren Müttern und (Groß-) Vätern in ihrem "Nistkasten-Reinigungs-Revier", begleitet von einer unbegleiteten, dafür Liste führenden Mutter unterwegs, um Überraschendes bei der Nistkastenreinigung zu erleben. Es ging gleich aufregend los: Die Leiter wackelte!!! Da musste dann doch ein Erwachsener ran. Als dann auch noch eine Maus aus dem geöffneten Nistkasten sprang, war die erste Überraschung perfekt. Nachdem die Nisthilfe wieder geschlossen war, schaute schließlich noch eine zweite Maus aus dem "Fenster"/Einflugsloch. An anderer Stelle flog eine Meise aus dem geöffneten Kasten. Für die Erwachsenen war der Fund von einem Säugetierkadaver mit Nagezähnen besonders interessant. Es wurde schließlich vermutet, dass ein Siebenschläfer den Nistkasten bezogen hatte und darin verendete. Für manche Kinder war aber ein anderes Ereignis dieses Vormittags der eindeutige Höhepunkt: Ein auf einer Pferdeweide vorbei galoppierendes lebhaftes Pferd schlug aus und begleitete diese Aktion mit einem laut wahrnehmbaren Furz.


Besuch des Hofs Fleckenbühl

Am 19.10.2019 besuchte die Kindergruppe mit ihren Betreuerinnen den Hof Fleckenbühl in Schönstatt. Dort gab es eine Führung über den Demeter-Betrieb. Die Anwesenden erhielten viele Informationen über die Besonderheiten der Haltung von Kühen und Ziegen und auch zum Gartenbau.


Wie "nisten" eigentlich Vögel und Insekten?

Diesmal war der Treffpunkt der "Lebensturm" in Goßfelden. Die Leiterinnen der Naturforschergruppe konnten neun Kinder und zwei Erwachsene begrüßen. Die ersten Spekulationen über die Funktion der einzelnen Etagen des Lebensturmes konnten bald zu Erkenntnissen über das "Nistverhalten" von Vögeln und Insekten übergeführt werden. Höhlen, Halbhöhlen sowie Vogelnester in Baum, Strauch und auf dem Boden wurden unterschieden und ihnen verschiedene Vögel zugeordnet. Nach der Theorie wurden dann die Insektennisthilfen, die die Kinder auf dem vorherigen Treffen erstellt hatten, in dem Lebensturm "eingebaut".

Anschließend war Entspannung bei einem Spiel angesagt. Holzfällern, die Bäume fällen wollten, wurden von Naturschützern "gefangen". Dies führte zu wilden Jagden. Manch erwachsener "Baum" kam dabei zu Fall.

Schließlich wurden noch einige Nistkästen im Otto-Ubbelohde-Park gereinigt. Die zu erklimmende Leiter stellte für einige schon eine Herausforderung dar. Einige Meisennester konnten genauer betrachtet werden. In einem waren sogar noch drei Eier zu finden.

Solch intensiveTreffen der Naturforschergruppe können ganz schön müde machen.


Letztes Treffen vor den Sommerferien

Acht Kinder und vier Erwachsene der Naturforschergruppe trafen sich am Samstag (22.6.2019) um 10 Uhr an der NABU Garage. Mit zwei Bildern des in Goßfelden aufgebauten Lebensturmes wurde in die geplanten Aktivitäten des Treffens eingeführt. Die oberen zwei Etages des Lebensturmes sollten aufgefüllt werden. Die folgenden Bilder geben die danach einsetzenden Aktivitäten wieder. Einige Kinder bauten sich zusätzlich kleine Insektenhotels für zu Hause.


Die Naturforscher sammeln Müll am Rand der Hardt

6.4.2019

Es war wieder alles gut organisiert. Die Kinder wurden pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt gebracht. Handschuhe, Mülltüten und zwei "Müllgreifer" standen zur Verfügung. Es konnte losgehen. Dana, Ilka und Kim nahmen eine herum liegende Plastiktrinkflasche zum Anlass, in einer kurzen "Aufmerksamkeitsrunde" die Gefahren (langjährige Zerfallsdauer) von Müll zu thematisieren. Und dann gingen die Naturforscher (Es waren neun Kinder, die von sieben Erwachsenen unterstützt wurden.) an die Arbeit. Zu Beginn wurde jedes "Schnippselchen" aufgelesen: Bonbonpapier, kleine Plastikteile und immer wieder Zigarettenkippen. Und dann ein erster Höhepunkt: Irgend jemand hatte eine tote und schon angefressene Blindschleiche entdeckt. Sofort bildete sich eine Traube Kinder um den Fundort: Was war hier geschehen? Was passiert mit dem "Kadaver"? Später im Gebüsch: mehrere Stapel noch in Plastik eingewickelte Zeitungspacken. Warum liegen die dort? Und dann noch ein kleiner Backofen. Ist es aufwendiger, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen als ihn einfach in die Landschaft zu werfen? Schließlich eine mehrere Quadratmeter große feste Plastikplane im Grenzbereich Rodenbach/Acker. Müllt da jemand seine eigene Ackerfläche zu? Weitere besondere Fundstücke: ein großes Metallteil und ein vergammelter Fußball.

Gegen Ende der mit den Eltern vereinbarten Sammelzeit nahmen sich die Müllsammler noch den Rad-/Fußweg zum Einkaufszentrum vor. Und hier wurde deutlich, dass es neben "Umweltverschmutzern" auch Menschen gibt, die die Arbeit der letztendlich für den Naturschutz aktiven Kindern zu würdigen wissen: Ein zufällig vorbei gehender Passant kehrte plötzlich um, dankte und lobte die Kinder für ihren Einsatz und übergab Ilka für die Kindergruppe 50 Euro. Die Kinder können sich daher auf ein kleines Fest freuen.

Diesen Fund wollte der stolze Besitzer nicht mehr hergeben.


Anfangs sah es nicht gut aus ...

... doch dann kam die Naturforschergruppe und es wurde ein sehr schöner und erfolgreicher letzter Arbeitseinsatz zum Obstbaumschnitt 2019.                                                                                                                                                             9.3.2019

Die Wetterprognosen waren mehr als schlecht und eine Reihe Aktiver konnte an diesem Einsatz nicht teilnehmen.

Doch dann kam in der Whats App Aktivengruppe die Meldung - verziert mit in Bildform dargestelltem "ausgeprägten" Bizeps "Wir von der Kindergruppe haben bisher acht Kinder und einen Vater mobilisiert" und nur Minuten später eine 2. Mitteilung "Tina und Tom mobilisieren sich auch und treten zum Arbeitseinsatz an".  Zu diesen Meldungen gehörte auch die: "Peter G. und Sohn kommen zum Einsatz am Samstag".

             Aufgabe war, das Schnittgut auf der Taufwiese von den schon geschnittenen Bäumen (von wem wohl?) einzusammeln und zur Obstbaumwiese Hundshecke zu befördern. Hier mussten einige "Jungbäume" und drei "greise" Apfelbäume geschnitten werden. (Nicht) erstaunlicherweise waren auch hier die Jungbäume schon einem Schnitt unterzogen worden.

              Infolge hervorragender Planung ...

... übernahm Sicco mit Traktor und Anhänger den Transport des Schnittgutes von der Taufwiese zur Hundshecke. Und da  - Taufwiese - waren sie - alle die sich angekündigt hatten. Die folgenden Bilder geben den Einsatz unserer Jüngsten und der betreuenden und helfenden Erwachsenen wieder.

Zwischenzeitlich wurden an der Wiese Hundshecke die greisen Bäume bearbeitet und das Feuer angefacht.

Und dann kam das gesamte "Personal" von der Taufwiese, sammelte auch hier das Schnittgut und brachte es zum Feuer.

Als dann zwei Bänke und ein Tisch aufbebaut worden waren, zeigte sich, wie ausgezeichnet auch die Vorbereitungsarbeiten unserer Jugendleiterinnen durchgeführt worden waren. Für die Kinder waren Schnitzmesser vorhanden, um Stöcke für das Stockbrot anzuspitzen. Biowürstchen, Fenchelwürstchen, Brötchen, Käse, Senf und Ketchup waren vor Ort. Gerd holte unseren Feuertopf, in dem dann die leckeren Würstchen zubereitet wurden. Darüber hinaus gab es Gurken, Möhrenstückchen, Paprika"spalten" und Apfelscheiben, die besonders den Kleinen (13 an der Zahl zwischen wenigen Monaten und 12 Jahren alt) mundeten. Die nachfolgenden Bilder spiegeln das "Lagereleben" und die Stimmung.

Für einige der der Natur-, Wald- und Erlebnispädagogik anheimelden Erwachsenen gab es dann noch eine Begriffsbereicherung:

Man hielt sich nicht auf einem selbstgebauten Wiesensofa auf, sondern befand sich im Base.


Kindergruppe hilft beim Baumschnitt