Die Naturforschergruppe (NAJU)

 

In unserer NAJU (Naturforschergruppe) sind Jugendliche zwischen 7 u. 13 J aktiv. Die vier Jugendgruppenleiterinnen Dana,  Ilka, Kim und Theresa bauen mit den Kindern Nistkästen, untersuchen Gewässer oder forschen im Wald.

 

Kontakt über e-mail:

nabulahntalkindergruppe@gmail.com

 

 


Nächstes Treffen am 19. Oktober um 10 Uhr an der "Alten Brücke" in Goßfelden.


Wie "nisten" eigentlich Vögel und Insekten?

Diesmal war der Treffpunkt der "Lebensturm" in Goßfelden. Die Leiterinnen der Naturforschergruppe konnten neun Kinder und zwei Erwachsene begrüßen. Die ersten Spekulationen über die Funktion der einzelnen Etagen des Lebensturmes konnten bald zu Erkenntnissen über das "Nistverhalten" von Vögeln und Insekten übergeführt werden. Höhlen, Halbhöhlen sowie Vogelnester in Baum, Strauch und auf dem Boden wurden unterschieden und ihnen verschiedene Vögel zugeordnet. Nach der Theorie wurden dann die Insektennisthilfen, die die Kinder auf dem vorherigen Treffen erstellt hatten, in dem Lebensturm "eingebaut".

Anschließend war Entspannung bei einem Spiel angesagt. Holzfällern, die Bäume fällen wollten, wurden von Naturschützern "gefangen". Dies führte zu wilden Jagden. Manch erwachsener "Baum" kam dabei zu Fall.

Schließlich wurden noch einige Nistkästen im Otto-Ubbelohde-Park gereinigt. Die zu erklimmende Leiter stellte für einige schon eine Herausforderung dar. Einige Meisennester konnten genauer betrachtet werden. In einem waren sogar noch drei Eier zu finden.

Solch intensiveTreffen der Naturforschergruppe können ganz schön müde machen.


Letztes Treffen vor den Sommerferien

Acht Kinder und vier Erwachsene der Naturforschergruppe trafen sich am Samstag (22.6.2019) um 10 Uhr an der NABU Garage. Mit zwei Bildern des in Goßfelden aufgebauten Lebensturmes wurde in die geplanten Aktivitäten des Treffens eingeführt. Die oberen zwei Etages des Lebensturmes sollten aufgefüllt werden. Die folgenden Bilder geben die danach einsetzenden Aktivitäten wieder. Einige Kinder bauten sich zusätzlich kleine Insektenhotels für zu Hause.


Die Naturforscher sammeln Müll am Rand der Hardt

6.4.2019

Es war wieder alles gut organisiert. Die Kinder wurden pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt gebracht. Handschuhe, Mülltüten und zwei "Müllgreifer" standen zur Verfügung. Es konnte losgehen. Dana, Ilka und Kim nahmen eine herum liegende Plastiktrinkflasche zum Anlass, in einer kurzen "Aufmerksamkeitsrunde" die Gefahren (langjährige Zerfallsdauer) von Müll zu thematisieren. Und dann gingen die Naturforscher (Es waren neun Kinder, die von sieben Erwachsenen unterstützt wurden.) an die Arbeit. Zu Beginn wurde jedes "Schnippselchen" aufgelesen: Bonbonpapier, kleine Plastikteile und immer wieder Zigarettenkippen. Und dann ein erster Höhepunkt: Irgend jemand hatte eine tote und schon angefressene Blindschleiche entdeckt. Sofort bildete sich eine Traube Kinder um den Fundort: Was war hier geschehen? Was passiert mit dem "Kadaver"? Später im Gebüsch: mehrere Stapel noch in Plastik eingewickelte Zeitungspacken. Warum liegen die dort? Und dann noch ein kleiner Backofen. Ist es aufwendiger, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen als ihn einfach in die Landschaft zu werfen? Schließlich eine mehrere Quadratmeter große feste Plastikplane im Grenzbereich Rodenbach/Acker. Müllt da jemand seine eigene Ackerfläche zu? Weitere besondere Fundstücke: ein großes Metallteil und ein vergammelter Fußball.

Gegen Ende der mit den Eltern vereinbarten Sammelzeit nahmen sich die Müllsammler noch den Rad-/Fußweg zum Einkaufszentrum vor. Und hier wurde deutlich, dass es neben "Umweltverschmutzern" auch Menschen gibt, die die Arbeit der letztendlich für den Naturschutz aktiven Kindern zu würdigen wissen: Ein zufällig vorbei gehender Passant kehrte plötzlich um, dankte und lobte die Kinder für ihren Einsatz und übergab Ilka für die Kindergruppe 50 Euro. Die Kinder können sich daher auf ein kleines Fest freuen.

Diesen Fund wollte der stolze Besitzer nicht mehr hergeben.


Anfangs sah es nicht gut aus ...

... doch dann kam die Naturforschergruppe und es wurde ein sehr schöner und erfolgreicher letzter Arbeitseinsatz zum Obstbaumschnitt 2019.                                                                                                                                                             9.3.2019

Die Wetterprognosen waren mehr als schlecht und eine Reihe Aktiver konnte an diesem Einsatz nicht teilnehmen.

Doch dann kam in der Whats App Aktivengruppe die Meldung - verziert mit in Bildform dargestelltem "ausgeprägten" Bizeps "Wir von der Kindergruppe haben bisher acht Kinder und einen Vater mobilisiert" und nur Minuten später eine 2. Mitteilung "Tina und Tom mobilisieren sich auch und treten zum Arbeitseinsatz an".  Zu diesen Meldungen gehörte auch die: "Peter G. und Sohn kommen zum Einsatz am Samstag".

             Aufgabe war, das Schnittgut auf der Taufwiese von den schon geschnittenen Bäumen (von wem wohl?) einzusammeln und zur Obstbaumwiese Hundshecke zu befördern. Hier mussten einige "Jungbäume" und drei "greise" Apfelbäume geschnitten werden. (Nicht) erstaunlicherweise waren auch hier die Jungbäume schon einem Schnitt unterzogen worden.

              Infolge hervorragender Planung ...

... übernahm Sicco mit Traktor und Anhänger den Transport des Schnittgutes von der Taufwiese zur Hundshecke. Und da  - Taufwiese - waren sie - alle die sich angekündigt hatten. Die folgenden Bilder geben den Einsatz unserer Jüngsten und der betreuenden und helfenden Erwachsenen wieder.

Zwischenzeitlich wurden an der Wiese Hundshecke die greisen Bäume bearbeitet und das Feuer angefacht.

Und dann kam das gesamte "Personal" von der Taufwiese, sammelte auch hier das Schnittgut und brachte es zum Feuer.

Als dann zwei Bänke und ein Tisch aufbebaut worden waren, zeigte sich, wie ausgezeichnet auch die Vorbereitungsarbeiten unserer Jugendleiterinnen durchgeführt worden waren. Für die Kinder waren Schnitzmesser vorhanden, um Stöcke für das Stockbrot anzuspitzen. Biowürstchen, Fenchelwürstchen, Brötchen, Käse, Senf und Ketchup waren vor Ort. Gerd holte unseren Feuertopf, in dem dann die leckeren Würstchen zubereitet wurden. Darüber hinaus gab es Gurken, Möhrenstückchen, Paprika"spalten" und Apfelscheiben, die besonders den Kleinen (13 an der Zahl zwischen wenigen Monaten und 12 Jahren alt) mundeten. Die nachfolgenden Bilder spiegeln das "Lagereleben" und die Stimmung.

Für einige der der Natur-, Wald- und Erlebnispädagogik anheimelden Erwachsenen gab es dann noch eine Begriffsbereicherung:

Man hielt sich nicht auf einem selbstgebauten Wiesensofa auf, sondern befand sich im Base.


Kindergruppe hilft beim Baumschnitt