Lesenswert!

An dieser Stelle werden Hinweise auf Veröffentlichungen gegeben, die im Sinne der Erhaltung und Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen Anregungen für Diskussionen liefern können.

Wie gefährlich sind Eichenprozessionsspinner?

Wissenswerte Fakten über die Raupen

Es juckt und brennt: Immer mehr Menschen kommen mit den Gifthaaren des Eichenprozessionsspinners in Kontakt. Durch die Klimakrise breitet sich die Raupe immer weiter in Deutschland aus. Wer gern in Parks, Wäldern und Straßen mit vielen Eichen spazieren geht oder joggt, sollte diese Gebiete im Sommer ab Mai besser meiden oder sehr vorsichtig sein.

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Wald

Totgesagte leben länger

Zwischen toten Fichten im Harz sprießt neues Leben. Über ein besonderes Projekt des Nationalparks.

Gleich hinter der Siedlung Königskrug fährt Friedhart Knolle rechts ran. „Hier kann man den Wald von morgen besonders gut beobachten“, sagt der Sprecher der Harzer Nationalparkverwaltung feierlich. Er steht auf der Bundesstraße 4 in Niedersachsen, kurz vor Braunlage, in 750 Metern Höhe. Soweit der Blick reicht, ragen die grauen und braunen Silhouetten abgestorbener Fichten in den Himmel. Das also soll der Wald von morgen sein?

FR  Reimar Paul

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Harmlose Nektarschlürfer im Wespenlook

Bilder aus dem Leben unserer heimischen Schwebfliegen

Stechen die? Nein, Schwebfliegen stechen nicht, sie tun nur so. Wirklich gefährlich sind nur die Larven – für Blattläuse. In mehreren Bildergalerien zeigen wir Details zum Körperbau, stellen häufige Arten vor und zeigen die Entwicklungsstadien der Tiere.

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"Wir brauchen 5G bis zur letzten Milchkanne – aber öko"

Die Digitalisierung hat durch Corona einen Schub bekommen. Umso mehr kommt es nun darauf an, sie umwelt- und klimafreundlich zu gestalten, sagt der Chef des Umweltbundesamtes Dirk Messner. Mit autonomen Autos und künstlicher Intelligenz kann das gelingen. Die Interview-Serie von Klimareporter° zum Corona-Neustart – Teil 8 und Schluss.

Klimareporter° 

So steht es um die Natur in Deutschland

Aktueller Bericht zur Lage der Natur ist alarmierend

Die Natur in Deutschland befindet sich in einem schlechten Zustand. Mehr als zwei Drittel der zu schützenden Arten befinden sich in einem ungünstigen Erhaltungszustand und fast die Hälfte der Lebensräume zeigen einen negativen Entwicklungstrend. So das ernüchternde Ergebnis des Bundesamts für Naturschutz (BfN) in seinem Bericht zur „Lage der Natur in Deutschland“.

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Umwelt und Naturschutz in Bayern: Wilde Wälder will die Staatsregierung

Für die Ausweisung von vier großen Schutzgebieten erhält Forstministerin Michaela Kaniber viel Zustimmung - die Freien Wähler allerdings sind verschnupft.

Süddeutsche Zeitung Von Christian Sebald

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Alarmstufe Rot für die Sonnenenergie

Mit Milliarden haben die Stromverbraucher in Deutschland die ehemals teure Solarenergie zur preiswertesten und beliebtesten Form der Stromerzeugung gemacht. Dass die Bundesregierung den Ausbau auf vielerlei Art bremst, muss sofort aufhören, heißt es in der neuen Ausgabe des Newsletters "Lichtblick Aktuell".

Klimareporter°

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EU zeigt Ehrgeiz beim Schutz der Natur

Weniger Pestizide, Dünger und Antibiotika in der Landwirtschaft, mehr Ökolandbau, mehr unter Schutz gestellte Flächen: Die EU-Kommission legt zwei Strategien für Biodiversität und Landwirtschaft mit anspruchsvollen Zielen vor. Rechtlich verankert und mit Geld ausstattet, könnten sie die EU nachhaltiger machen.

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Länder können bis zu 1.000 Meter Abstand nehmen

Nach einem halben Jahr Streit und Stillstand haben sich Union und SPD geeinigt: Jedes Bundesland soll künftig für sich festlegen, welchen Abstand neue Windräder von Wohnbauten haben müssen – maximal sind 1.000 Meter zulässig, sieht der heutige Koalitionskompromiss vor.

Klimareporter° von Jörg Staude

https://www.klimareporter.de/strom/laender-koennen-bis-1000-meter-abstand-nehmen


"Aus PS-Dinosauriern werden keine Schmusekätzchen"

Kaufprämien für große fossile Neuwagen machen die ganze Klimapolitik unglaubwürdig, findet der Energieexperte Dieter Seifried. Die CO2-Ziele für Pkw aufzuschieben würde jahrelange Versäumnisse der Hersteller belohnen. Wie der Corona-Neustart den Klimaschutz ankurbeln kann, beleuchtet Klimareporter° in einer Interview-Serie – Teil 2.

Klimareporter°   Interview von Joachim Wille

Ausstieg aus der Kohleverstromung

Österreich und Schweden verabschieden Kohle

 Fast zeitgleich motten Energiekonzerne in Österreich und Schweden die letzten laufenden Kohlekraftwerke ein. Weitere Länder Europas werden dem Beispiel bald folgen – ausgerechnet Deutschland will noch lange an dem klimaschädlichen Brennstoff festhalten.

Klimareportern von Sandra Kirchner vom 1. Mai 2020

https://www.klimareporter.de/strom/oesterreich-und-schweden-verabschieden-kohle


Bedroht Corona den Klimaschutz? Experte beleuchtet Szenario

Der Umweltexperte Rainer Grießhammer über Lösungen für die Dreifachkrise aus Corona, Wirtschaftsabsturz und Klimaerhitzung.

  • Die Corona-Krise trifft auch den Klimaschutz schwer. 
  • Geltende Klimaschutz-Gesetze sollen zugunsten der Wirtschaft vorübergehend ausgesetzt werden. 
  • Rainer Grießhammer spricht über die Folgen des Coronavirus für den Klimaschutz.

FR vom 27.4.2020 von Joachim Wille

https://www.fr.de/wirtschaft/bedroht-corona-klimaschutz-experte-beleuchtet-szenario-13717103.html


Wälder leiden unter Trockenheit und Dürre

NABU warnt vor hohem Waldverlust

Zwei trockene Jahre und kaum Regen im Frühjahr 2020: Unsere Wälder müssen zurzeit mit großem Trockenstress umgehen. Mit besseren Bedingungen und mehr naturnahen Mischwäldern müssen wir ihnen die Chance zur Selbsthilfe geben.

https://www.nabu.de/news/2020/04/28003.html


Mehr Bienen und Vögel auf Feldern in Streifen

Durch den Streifenanbau von Raps und Weizen sollen Insekten angelockt werden. Das Nebeneinander schmaler Felder mit vielen Rändern dient ihnen als Orientierung.

Stand: 25.04.2020 08:26 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Mehr-Bienen-und-Voegel-auf-Feldern-in-Streifen,insekten262.html


Untersuchungen bestätigen NABU-Verdacht

Bakterium Suttonella ornithocola verursacht Blaumeisensterben

Gleich mehrere Ämter haben die Ursache für das Blaumeisensterben bestätigt: Es handelt sich um eine bakterielle Infektion, die bei Meisen eine Lungenentzündung hervorruft. Für Menschen und Haustiere ist der Erreger dagegen ungefährlich.

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Kommentar

20. April 2020

Spargel, regional und saisonal?

Wenn die Bundesregierung 80.000 Erntehelfer einfliegen lässt, kann sie auf einmal beim Gesundheitsschutz beide Augen zudrücken. Auch für "saisonalen und regionalen", angeblich klimafreundlichen Spargel.

Klimareporter°     ein Kommentar von

Annika Keilen


Global Ideas

Wie die Coronavirus-Pandemie mit der Zerstörung von Tier- und Pflanzenwelt zusammenhängt

COVID-19 ist das aktuellste Beispiel dafür, wie der menschliche Einfluss auf artenreiche Gebiete und Lebensräume von wilden Tieren mit der Verbreitung von Infektionskrankheiten verknüpft ist.

  • Datum 14.04.2020
  • Autorin/Autor Charli Shield

https://www.dw.com/de/wie-die-coronavirus-pandemie-mit-der-zerst%C3%B6rung-von-tier-und-pflanzenwelt-zusammenh%C3%A4ngt/a-53080604?utm_source=pocket-newtab


Mysteriöses Meisensterben

Melden Sie uns kranke oder tote Blaumeisen

Seit März werden aus vielen Gärten Blaumeisen gemeldet, die krank wirken und schnell sterben. Bitte helfen Sie mit, herauszufinden, was los ist! Melden Sie Fälle über unser Online-Formular und reichen Sie, wenn möglich, Blaumeisen-Opfer zur Untersuchung ein.

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Ökologischer Umbau

"Autospuren zu Radwegen umwidmen"

Nach der akuten Corona-Krise braucht Deutschland ein Städtebauprogramm, das Läden und Kultureinrichtungen zur wohnortnahen Versorgung rettet, sagt der Verkehrsexperte Helmut Holzapfel. Die Subventionen für Lkw und Pkw fortzuschreiben und womöglich noch zu erhöhen wäre der falsche Weg.


Serie Kippelemente

"Wir riskieren den Fortbestand unserer Zivilisation"

"Wir sind ganz nahe an einem Notfall, weil wir fast keine Eingreifzeit mehr haben", sagt Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber.


Balthesens Aufbruch

03. April 2020

Die vermeintlich unpolitischen Krisen

Jetzt geht es darum, mithilfe von wissenschaftlicher Beratung Politik gegen Corona zu machen – dann ist der Klimawandel dran. Eines haben beide Krisen gemeinsam: Sie sind ungerecht, obwohl scheinbar alle im selben Boot sitzen.

eine Kolumne von

Elena Balthesen


Düngeverordnung: Änderungen nicht ausreichend

Problem muss endlich an der Wurzel gepackt werden

Die Änderungsvorschläge der Bundesregierung zur Düngeverordnung sind nicht ausreichend. Es gibt zwar kleine Verbesserungen, aber das Paket kann die steigende Nitratbelastung und die dadurch verursachten Umweltprobleme nicht gezielt und dauerhaft reduzieren.

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Kemferts Woche

Flache Kurven, beteiligte Bürger und das mitgedachte Klima

 

Kalenderwoche 13: Unter den jetzigen Rahmenbedingungen laufen wir sehenden Auges in eine Ökostrom- und Versorgungslücke, sagt Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft, Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW und Mitglied des Herausgeberrates von Klimareporter°. Bei der Windenergie brauchen wir bundeseinheitliche Regelungen zur finanziellen Beteiligung von Regionen und Kommunen.

Klimareporter vom 29. März 2020

https://www.klimareporter.de/


 „Wir brauchen einen Klima-Corona-Vertrag“

Hans Joachim Schellnhuber, Deutschlands renommiertester Klimaforscher, spricht über die Lehren aus der Viruskrise und fordert, dass der Green Deal realisiert werden muss.

 

Frankfurter Rundschau vom 26.03.20 von Joachim Wille

https://www.fr.de/suche/?tt=1&tx=&sb=&td=&fd=&qr=Joachim+Wille