An dieser Stelle werden Hinweise auf Veröffentlichungen gegeben, die im Sinne der Erhaltung und Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen Anregungen für Diskussionen liefern können.
Stand:
Der eigene Garten ist für viele Menschen nicht mehr nur ein Ort für kurz geschnittenen Rasen, akkurat gestutzte Hecken und makellose Rosenbeete. Offenbar wächst das Bewusstsein dafür, dass die privaten Grünflächen auch Rückzugsräume für Vögel, Insekten und andere Tiere sein können. Eine neue Auswertung der staatlichen Förderbank KfW zeigt: Die große Mehrheit der Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer bemüht sich nach eigenen Angaben, die Artenvielfalt zu schützen.
Windräder, Solarmodule, Batterien und Wärmenetze müssen Rohstofflager statt Entsorgungsfälle werden, fordert ein neuer Report. Damit lassen sich auch teure Importe reduzieren.
FR online vom 29.5.2026 von Joachim Wille
Stand:
Von: Thomas Stillbauer aus FR Online
Transformation und Stromnetze
Essay von
Dass Wind- und Solaranlagen überproduzieren, gehört zur Transformation. Anstatt zu viele Netze auszubauen, ist die Spitzenkappung ökonomisch sinnvoll.
Kommentar von
Die Bundesregierung senkt die Luftverkehrssteuer. Das ist nicht nur unsozial und klimaschädlich – sondern wird auch ein Problem für die Branche.
Biodiversität sichert Nahrung, Wasser und stabile Ökosysteme. Doch der Schutz der Natur gerät zunehmend ins Hintertreffen. Ein Gastbeitrag von Katrin Böhning-Gaese.
Artikel auch in der FR vom 21.5.2026
Stand:
Von: Lydia Möcklinghoff aus FR
Igel und Maulwurf sind gefährdet, doch niemand weiß genau, wie stark. Eine bundesweite Meldeaktion soll jetzt Klarheit schaffen.
Die EU-Naturwiederherstellungsverordnung soll auch in Deutschland umgesetzt werden. Doch Agrar- sowie Wald- und Grundbesitzverbände wehren sich dagegen.
Stand:
Von: Selma Hornbacher-Schönleber aus FR
Wie naturnahes Gärtnern gelingt, was Schnecken umweltfreundlich vertreibt und wie man den eigenen Garten an den Klimawandel anpasst.
Ein Buckelwal strandet, wird in einer aberwitzigen Aktion abgeschleppt und ist nun abgetaucht. Was er uns über uns selbst erzählt.
Stand:
Eine "historische Trendwende" bei der Wiedervernässung trockengelegter Moore soll ein neues Bundes-Förderprogramm bringen. Moore können so der Landwirtschaft erhalten bleiben und als regionale Wasserspeicher dienen, wirbt das Umweltministerium. Und dem Klimaschutz hilft es auch.
Smart Meter sind ein Schlüssel für die Energiewende, der Stromkonzern Eon meldet nun einen Erfolg. Doch insgesamt läuft die Umstellung der Stromzähler zu langsam.
Die Bundesregierung sollte aus der Energiekrise vor vier Jahren lernen und teure Symptombekämpfung vermeiden. Stattdessen muss Deutschland schneller raus aus der fossilen Abhängigkeit. Für den Verkehr gibt es dabei ein Rezept.
Stand:
Die Bundesregierung hat in der vorigen Woche ihr neues Klimaschutzprogramm verabschiedet. Damit soll bis 2030 eine Treibhausgas-Minderung um 65 Prozent gegenüber 1990 erreicht werden. Der Umweltexperte Axel Friedrich fordert Nachbesserungen. Sonst werde das Ziel verfehlt.
Stand:
Von: Barbara Schnell aus FR online
Wachsende Mengen ausgedienter Solarstrom-Module müssen in den nächsten Jahren aufbereitet werden. Ein Magdeburger Unternehmen hat einen Recyclingprozess entwickelt, mit dem es die Rohstoffe sortenrein zurückgewinnen kann.
Gasheizung, Wärmepumpe, Pellets, Ölkessel: Die Bundesregierung lässt alle Systeme wieder für den Neueinbau zu. Welche sind die besten für Klima und Portemonnaie?
Der EU-Klimabeirat fordert eine Reform des Agrar- und Ernährungssektors, um den Treibhausgasausstoß deutlich zu senken. Landwirte und einkommensschwache Haushalte bräuchten dabei jedoch Unterstützung.
Stand:
Von: Joachim Wille aus fr online
"„Vorschnelle Eingriffe wurden bislang vermieden, weil es schlicht nicht möglich ist, einen Wald oder ein Moor wiederherzustellen. Kommt das Gesetz, erleben wir wohl öfter Zerstörung von Natur.“
Der Iran-Krieg droht länger zu dauern. Soll er für Deutschland noch einen Sinn haben, muss er als Booster für die Energiewende wirken.
FR Klima
Während die Bundesregierung beim Klimaschutz den Kurs zurückdreht, wird andernorts längst gehandelt.
FR vom 1.3.2026 von Sereina Donatsch
Ein Berliner Start-up entwickelt Tangpons aus Meeresalgen. Die Gründerinnen verfolgen ein feministisches Geschäftsmodell für kostenlose Periodenprodukte.
Überschrift inder FR Zeitung
China vorneweg
Und deutschland bremst sich aus
Überschrift in der FR online
China baut Windkraft und Elektromobilität massiv aus und Deutschland bremst die Energiewende. Die Kolumne „Öko-Logisch“.
Beim Gebäude-Klimaschutz will die Koalition ab Mitte 2026 die Vorschrift streichen, in neuen Heizungen 65 Prozent erneuerbare Energien einzusetzen. Dafür sollen künftig Quoten für grünes Gas und grünes Öl gelten.
Vergleich von Bayer mit US-Krebsopfern
Trotz des Vergleichs bleiben Zweifel an der Sicherheit von Glyphosat. Lebensmittel lassen sich auch ohne den Pestizidbestseller erzeugen.
Der Weltbiodiversitätsrat warnt: Ohne Kurswechsel beim Naturschutz riskieren die Unternehmen ihre eigene Zukunft. Die schwindende biologische Vielfalt ist zum systemischen Risiko für Wirtschaft, Finanzmärkte und Gesellschaften geworden.
Kommentar von Heike Holdinghausen aus taz vom 9.2.2026
Stand:
aus FR von: Joachim Wille
Waschmaschinen oder Laptops halten einige Jahre – und werden dann entsorgt. Wohin? Das weiß man als Verbraucherin oder Verbraucher oft nicht genau. Es geht anders, umwelt- und klimafreundlicher, sagt Michael Braungart, der dafür ein Modell entwickelt hat und es hier erklärt.
Stand:
Die Klimawissenschaftlerin Katja Matthes über die neuen Regeln zum Schutz der Weltmeere, die sich die internationale Gemeinschaft gegeben hat.
Um die marine Biodiversität zu erhalten, können künftig marine Schutzgebiete auf hoher See eingerichtet werden.
Ein Interview mit Katja Matthes , sie ist Direktorin des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und Professorin für Physik der Atmosphäre. Sie ist Mit-Autorin des aktuellen 6. IPCC-Berichts
Zum gleichen Thema ein Video von Greenpeace e.V. von ca. 10 Minuten Länge
Schottland macht Nistplätze für Mauersegler in Neubauten verbindlich und geht damit beim Vogelschutz im Vereinigten Königreich voran
aus FR vom 4.2.2026 von Susanne Ebner
Ermittler identifizieren lediglich ein Fünftel der Treckerfahrer bei illegalen Bauernprotesten in Niedersachsen. Die meisten kommen ungeschoren davon.
aus taz
Wolf-Abschuss per Gesetz
taz Kommentar von
Maike Rademaker
Die Politik will den Abschuss des Raubtieres erleichtern. Doch das wahre Problem ist der Jäger. Zumindest wenn er nichts von Nachhaltigkeit versteht.
UN-Bericht zur Finanzierung von Natur
Laut UN-Bericht fließt deutlich mehr Geld in die Zerstörung der Natur als in den Naturschutz. Die Vereinten Nationen fordern eine Kehrtwende.
Meinung
Stand:
Von: Frauke Fischer aus FR
Wege aus der Personalkrise im ÖPNV zeigen die Gewerkschaft Verdi und das zivilgesellschaftliche Bündnis Klima-Allianz auf. Dafür brauche es aber eine nachhaltige Finanzierungsstruktur.
aus Klimareporter° vom 2.1.2026 von Joachim Wille
Wölfe gehören nicht ins Jagdrecht
Die Ergebnisse der globalen Artenschutzkonferenz Cites in Usbekistan sind ein Lichtblick. Viele bedrohte Arten werden besser geschützt. Das hilft auch dem Klima.
Inhalt
Das EU-Lieferkettengesetz wurde auf Druck der Industrie vom EU-Parlament deutlich entschärft.
Ein Gastbeitrag von Juliane Kippenberg aus FR vom 2.12.2025
Klima, Biodiversität und eine saubere Umwelt lassen sich nur zusammen bewahren, mahnt ein neuer OECD-Report und gibt Empfehlungen an die Politik. Politische und ökonomische Hürden dürften keine Ausreden sein.
Wir wissen immer, was wir nicht wollen: keine Windräder und keine Stromleitungen. Jetzt sind auch Solaranlagen auf dem Acker in der Kritik. Dabei nimmt durch sie bei intensiv genutzten Äckern die Artenvielfalt zu. Wann hören wir mit Meckern auf und machen unser Land energieunabhängig und zukunftsfähig?
Stand:
aus FR von: Pamela Dörhöfer
Ewigkeitschemikalien reichern sich nicht nur in der Umwelt an, sondern auch in Lebewesen, denn sie können sich bioaktiv an bestimmte Proteine im Organismus binden. Bei Wildtieren wurden bereits schädliche Wirkungen auf das Immunsystem, verschiedene Organe, den Fortpflanzungsapparat und Hormonhaushalt dokumentiert.
Stand:
aus FR von: Joachim Wille
Voraussetzung: Der Kunde meldet sich bei einem entsprechenden Angebot an. Verlagert er seinen Stromverbrauch dann bewusst in die Mittagszeit – etwa, in dem er Waschmaschine und Geschirrspüler anschaltet oder das Elektroauto lädt, spart er Geld.
Statt konsequent auf Elektromobilität zu setzen, droht eine Verlängerung des Innovationsstaus in der deutschen Automobilindustrie. Die Kolumne „Öko-logisch“.
Die deutsche Automobilindustrie fährt offensichtlich in die Sackgasse. Die Elektromobilität hat sie mit offenen Augen verschlafen.
aus FR
Von: Rainer Grießhammer
Die EU-Umweltminister schwächen das EU-Klimaziel und verzögern Klimaschutzmaßnahmen. Das gefährde Umwelt und Industrie, warnen Kritiker.
taz von Jonas Waack und Eric Bonse
China baut mehr Solar- und Windkraft in einem Jahr als die EU in 30 Jahren, China baut 50 Prozent aller E‑Autos – und wir? Halten an Verbrennerautos und Erdgaskraftwerken fest. Was wollen wir künftig eigentlich noch exportieren?
Sichere Radinfrastruktur
W anda Perdelwitz wurde nur 41 Jahre alt. Die Schauspielerin starb Anfang dieses Monats, nachdem sie in Hamburg mit dem Fahrrad unterwegs war. Der Beifahrer eines Transporters, das links neben der Radspur hielt, öffnete plötzlich seine Tür. Perdelwitz hatte keine Chance.
Stand:
Von: Joachim Wille aus FR
Die beiden Märkte wollen Kreislaufwirtschaft kräftig pushen. Dabei will man dem sogenannten „Cradle to Cradle“-Prinzip folgen.
Stand:
Von: Joachim Wille aus FR
Wie lassen sich da Stromversorgung und Netzstabilität sichern, wenn die Erzeugung so stark schwankt? Ein zukunftsweisender Ansatz ist, verschiedene erneuerbare Quellen mit Stromspeichern zu kombinieren.
Das Wirtschaftsministerium will hochsubventionierte Erdgas-Kraftwerke bauen, die wegen Klimaschutz nur wenige Jahre laufen dürfen. Packen wir doch die Kohlekraftwerke in die Reserve – das ist billiger.
aus Klimareporter° vom 4.10.2025
Agrarministerkonferenz zu Pestiziden
Die Agrarressorts etwa von Bayern und Sachsen möchten das Vetorecht des Amts bei der Pestizidzulassung abschaffen. Eine grüne Ministerin hält dagegen.
Agrarökonom zu EU-Landwirtschaftspolitik
Die Reform der EU-Zahlungen drohe der Umwelt zu schaden, sagt Agrarökonom Sebastian Lakner. Bauerngewinne stünden im Fokus – ohne stichhaltigen Grund.
Stand:
Von: Joachim Wille aus FR
Bus und Bahn ohne Ticketautomaten und Kontrollen. Eine NGO hat ein Konzept für einen beitragsfinanzierten Nahverkehr vorgestellt – als Ersatz des Deutschlandtickets.
Rückschlag für die Energiewende
Katherina Reiche bremst die Erneuerbaren aus, indem sie mit weniger jährlichem Bedarf an Strom rechnet. Diese Pfuscherei hat gravierende Folgen.
Stand:
Von: Joachim Wille aus FR
Mehrere Verbände der Wasserwirtschaft fordern Hilfe bei der Anpassung an den Klimawandel. Mit einem Appell richten sie sich an Politik und Gesellschaft.
Steigende Meeresspiegel
Wie Wissenschaftler den Küstenschutz voranbringen wollen
15. September 2025 aus GEO
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Bedrohtes Naturparadies: Wie sich das Wattenmeer verändert
Dauer 09:52 Minuten, leider mit ca. 40 Sekunden Werbung am Anfang.
Der Trinkwasserverbrauch in Deutschland pro Kopf.