Aktuelles

"Freischneider" waren tätig

Elektrozaun freigeschnitten

Auf den beiden Wiesen Groß weiden zur Zeit unsere vier Rinder. Seit der Unter-Strom-Stellung des Weidezaunes ist das Gras so hoch gewachsen, dass es den unteren Draht des Zaunes erreichte und so die Wirkung des Elektrozaunes reduzierte. Christian hat mit seinem privaten Akkutrimmer das Gras gekürzt.

"Zuwege" zu Schautafeln freigeschnitten

Ein guter Geist oder eine gute Fee hat auf dem Naturlehrpfad die Lehrtafeln des NABU und des Landwirtschaftspfades die Wege/Flächen zu/vor den Schautafeln frei geschnitten. Auch das Rondell mit den  Projekttafeln ist wieder gut zugänglich.


Wiedehopf

Auf dem Naturlehrpfad wurde eine Infotafel mit Foto und Angaben zur Gefährdung, Lebensraum, Ruf, "Hier zu finden", Nahrung und Zugverhalten des Vogel des Jahres 2022 Wiedehopf ausgestattet.


Blühstadien auf der Taufwiese

Bilder vom 29.4.2022


Suchrätsel

Die Unterkunft befindet sich auf einem der (vom) NABU (betreuten) Grundstücke. Siehe Grundstücksübersicht in dieser Homepage. Teilnahmeberechtigt sind alle an Natur- und Umweltschutz Interessierte. Ausnahmen werden zugelassen. Ausgeschlossen sind die Person(nen), die für die Anbringung der Unterkunft verantwortlich ist/sind.


1. Umzug unserer Rinder

Die vier Rinder wechselten am 24.4.2022 von der Mäanderwiese auf die Wiese Groß. Zuvor war der bewegliche Viehunterstand aus der Halle zum Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach gefahren und dort aufgestellt und aufgeklappt worden. Nun hat auch hier das Rote Höhenvieh eine Unterstellmöglichkeit.

Die Wiese Groß teilt sich in Teilstück 24 (auf den Bildern oben ist der  "Übergang" von der Mäanderwiese zur Teilstück 24 zu sehen) und Teilstück 25, das sich über den Rodenbach hinweg anschließt und dann bis zu Wetterschen Straße reicht. Um die große Eiche ist mit flexiblem Zaun ein Teil des Stauden- und Altgrasbereiches parallel zum Rodenbach abgegrenzt worden, um hier Brutmöglichkeiten für Wiesenbrüter zu erhalten.


Klauen der Schafe wurden gepflegt

Nachdem die Schafe die Taufwiese gründlich beweidet hatten, stand am Sonntag (10.4.2022) der Umzug zu den Dammshäuser Teichen an. Die Flatterbandkonstruktion zur Abschreckung von potentiellen Wölfen war schon tags zuvor abgebaut und weggeräumt worden. Auch das Anbringen der zusätzlichen Elektrozaunlitzen, die in der Nichtbeweidungsphase entfernt werden, um zum Beispiel Rehen den Zugang zu den Teichen zu ermöglichen, war schon Samstag erledigt worden.

Die Schafe konnten mit frischem Heu in den Schafwagen gelockt werden, der Aufbau eines Behelfszaun zum "Eintreiben" in den Schafwagen entfiel damit. Auch der Zaunabbau ging schnell und ohne Probleme vonstatten. Als der Wagen schließlich am vorgesehenen Platz auf dem Areal der Dammshäuser Teiche stand, begann für die Schafe der aufregende Teil des Tages. Klauenpflege stand an. Hierzu begaben sich drei Personen des Schafbetreuungsdienstes auch noch in den Wagen, ausgerüstet mit Schere, einer Art Messer/Kratzer zum Reinigen der Klauen und Desinfektionsspray. Zwei weitere Personen "sicherten" von außen das "Tor" des Schafwagens. Unser "Landwirt" Gerd brachte das erste Schaf in die richtige Position, Tina und Jochen reinigten, schnitten und desinfizierten  die Klauen des Tieren. Danach kam der Auftritt der "Torwachen" Beate und Wilhem: Tor auf, Schaf raus, Tor zu. dieser gesamte Arbeitsvorgang wiederholte sich dann noch neun mal, bis alle10 Schafe ihre eigentlche Aufgabe - Abfressen der Vegetation - aufnehmen konnten.

Das Hauptproblem des Arbeitsteams begann erst danach: das Unter-Spannung-Setzen des Elektrozaunes. Nicht zuletzt mit telefonischer und späterer Vorortunterstützung durch Siggi konnte auch diese Aufgabe bewältigt werden.

Jetzt fehlt nur noch der Verstärkungstrupp für die Schafe: Nikes Ziegen.


Vier neue Landschaftspflegerinnen eingetroffen

Effi, Erbse, Ekuma und Silvia kommen aus dem Hochsauerlandkreis und wurden auf zwei Viehanhängern am Samstag (9.4.2022) zum Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach gebracht. Hier sollen sie landschaftspflegerische Dienste übernehmen. Alle vier - Angehörige des Roten Höhenviehs - hatten die Anreise gut überstanden. Nachdem das Weidetor der Mäander-Wiese geöffnet, der Hänger rückwärts in den "Weideeingang" gesteuert worden war, verließen die Rinder relativ unaufgeregt den Viehtransporter und nahmen ihr neues Refugium in Augen-/Nasenschein. Ein Rind watete direkt in den kleinen Plauelteich.  Dann begann für alle die Erkundung der Feuchtwiese mit festem Viehunterstand, Heuraufe, Steinriegeln, Bachlauf, kleinem Teich und Blänken sowie umgebenden Elektrozaun. Alle Tiere sind ungefähr ein Jahr alt, kommen aus einer Herde  und müssen ab heute erstmals ohne ihre Muttertiere auskommen. Es bleibt abzuwarten, wie sich eine neue Rangordnung einstellen wird. Die gut zugängliche Mäanderwiese wurde zu Beginn der nun ganzjährigen Beweidung ausgewählt, um auch eine Gewöhnung zwischen Rindern und Rinder"beteuern" zu erleichtern.

Da der Elektrozaun über ein kleines Photovoltaikmodul, Wechselrichter und Batterie gespeist wird, gab es für einige Betreuer noch eine Einweisung am "Elektrokasten".


Vorbereitungen für die Ankunft der Wiesenbrüter abgeschlossen

Die Weiden im Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach sind abgeweidet, vertrocknetes Weidegras und Altstaudenbestände stehen Bach begleitend den Wiesenbrütern zur Verfügung,  die Bäche führen Wasser und auch die Blänken auf diesen Wiesen sind  gefüllt. Zum Abschluss wurden am Sonntag (Frühlingsanfang) die Sitzwarten für die Vögel von vier eifrigen Aktiven wieder hergestellt. Bambustangen erhöhen nun die Anzahl der  Ansitzmöglichkeiten neben den vorhandenen Zaunpfählen und -drähten.

Gleichzeitig konnten eine Bekassine, 2 Hasen, 10 Rehe und 2 (Bruch-?)Wasserläufer beobachtet werden.  Außerdem wurde noch an zwei Stellen Froschlaich entdeckt.


Obstbaumschnitt auf der Fosshecke

Gemeinsam mit Mitgliedern des Grenzgangvereines fand am 5.3.2022 der letzte Obstbauschnitt dieses Winters statt. Bilder statt Text geben einen Eindruck der Arbeiten wieder.

Siehe auch NABU - Infoblatt 1/2022 Naturschutzarbeit unter Coronabedingungen


Winterlicher Arbeitsaufwand auf der Taufwiese

Nach dem Kauf eines 1,6 ha großen Wiesenstücks wurde 2004 eine Bepflanzung mit über 130 hochstämmigen Obstbäumen, hauptsächlich verschiedene alte deutsche Apfelsorten, auf der dann Taufwiese genannten Fläche durchgeführt. Seit dieser Zeit werden die Bäume regelmäßig geschnitten. Dies wurde bisher immer von Gerd erledigt. Die unterschiedlichen Apfelsorten bedingten auch unterschiedliches Wachstum der Bäume. Einige haben in den vergangenen 18 Jahren schon stattliche Ausmaße erreicht. Dadurch wurde und wird auch zukünftig der Arbeitsaufwand zum Schneiden dieser Bäume immer aufwändiger. Daher müsste die Taufwiese zukünftig offiziel in den Winterarbeitsplan aufgenommen und weitere Schnitttermine festgelegt werden, die sich dann an alle Aktiven richten. Vielleicht muss mit dem Schnitt schon im jeweils ausgehenden Jahr begonnen werden. "Die Taufwiese sollte nicht mehr nur auf Gerds Schulter liegen." Diese Jahr hatte Gerd ein "Einsehen" und forderte die Oldies auf, noch zehn ausstehende Bäume zu schneiden. Dies ist geschehen.


Neue Steinkauzröhre angebracht

Zwischen Sarnau und Goßfelden auf der großen Weide hinter dem Damm am Radweg wurde am Viehunterstand eine Steinkauzröhre angebracht. Die große Weidefläche bietet einen idealen Nahrungsraum für Steinkäuze. Hoffentlich sehen diese das auch so und besetzen bald die neue Röhre.


Entwicklungsaussicht bei den Rebhühnern

Bei der Brutvogelkartierung von Siggi 2020 konnte er ein Rebhuhn nachweisen. Die nächste Kartierung von 2021 zeigt schon vier Brutnachweise und zusätzlich ein beobachtetes Rebhuhn. Bei seinem "Schafsdienst" am 22.2.2022 hörte er dann ca. 15 Minuten lang ein Konzert von sechs Rebhühnern.

Auch Gerd hat am 3.3. und 1.5.2021 jeweils die Sichtung von zwei Rebhühnern gemeldet.

Dies kann durchaus als sichtbares Element der positiven Entwicklung des Schutzgebietes Plauel-/Rodenbach gewertet werden.

Siggi wird in naher Zukunft eine gesonderte Rebhuhnerfassung vornehmen.

Dies ist mittlereile (23.2.2022) geschehen. Siggi konnte sechs Rebhuhnreviere feststellen. Bei einer späteren 2. Gegehung (13.3.2022) konnte er weitere. insgesamt dann 10 Reviere entdecken.

 


Chilli con Carne und Chilli sine Carne

Also mit oder ohne Fleisch.  Von Peter angekündigt und von Coli vorbereitet und angeliefert hatten die Aktiven am 5.2.2022 beim Baumschneideinsatz auf der Hundswiese schon vor 12 Uhr die Wahl, sich für oder gegen eine Fleischeinlage zu entscheiden. Offensichtlich hat jede(r) ein leckeres Essen genießen können.

Es gab weitere Höhepunkte: Unsere jüngsten Helfer - noch im Kindergartenalter - trugen nicht nur "Kinderäste" zum Feuer, nein, zwei von ihnen schnitten ihre ersten Äste von den Bäumen. Strahlende Gesichter zeigten ihre Freude dabei, es den Großen "gleich zu tun". Lautstark wurden auch vorbeilaufende erwachsene Aktive vor den gleich fallenden Ästen gewarnt.

Und nicht zuletzt wurde eine weitere Person am Mulcher eingewiesen und konnte die Streifen für die nächste Schafzaunumsetzung freimulchen.

Dies war möglich, weil wieder bedingt durch gute Vorbereitung, kleinere Bäume und eine geringere Anzahl von zu schneidenen Bäumen die Arbeit schnell zu einem Ende kommen ließ. So fanden Gerd und Yvonne noch Zeit, vor dem Essen die Zaunumstellung auf der Taufwiese vorzubereiten.

Die folgenden Bilder zeigen einen entspannten Ausklang der Arbeit, die natürlich auch erledigt wurde. Genauere Bildbetrachter*innen werden fesstellen, dass wieder drei Generationen an diesem Arbeitseinsatz beteiligt waren. Neben dem NABU-Auto, Traktor, Privatautos mit Hänger kamen auch noch zwei Fahrräder zum Einsatz.


Erste Unterkünfte sind angebracht

An der neuen Halle sind die ersten Unterkünfte für Wohnungssuchende angebracht worden.

Potentielle Bewohner:

Zum Steckbrief vom  Passer montanus hier klicken.

 


Er ist da!

Zuerst gefordert, diskutiert, abgewogen, dann bestellt, erwartet, gefordert, noch nicht da und schließlich eingetroffen. Er ist einachsig, hat eine blaue Plane, Gestänge zum Aufbau und neu. Er ist einsatzbereit, hoffentlich bald an seinem Unterbringungsort. Wir sind sehr zufrieden.


Emsiges Treiben auf der Streuobstwiese Hardt

Eine zwischenzeitliche Bemerkung eines Aktiven nach intensiver Beobachtung: "Hier geht es zu wie in einem Ameisenhaufen: Ständig wuselt es hin und her."

Und so war es auch. Die große Heckenschere und die Kettensäge machten sich über Brombeeren und in die Wiese hineinragendes Gestrüpp her. Kleine Obstbäume wurden vom Boden "erzogen", den großen Bäumen wurden mit Handsäge, Hochentaster und Teleskopscheren von der Leiter und vom Boden aus zu Leibe gerückt. Der Draht des "alten" Baumschutzes wurde an vielen Stellen entfernt, Nägel aus dem morschen Holz gezogen. Und dazwischen wurde immer wieder anfallendes Schnittgut zur Feuerstelle gezogen, teilweise kleingeschnitten und verbrannt.

Alles benötigte Werkzeug war schon vor dem Arbeitseinsatz des 22.1.2022 auf Hänger und NABU-Auto beladen worden. Die zu schneidenden Bäume waren markiert.

Die Jüngsten schnitzten Spieße für das Stockbrot, der entsprechende Teig war vorbereitet. Zwei Feuertöpfe - einer für Würstchen, Bauchspeck und Steaks, der zweite für Gemüse - wurden in der Glut ihrer Bestimmung zugeführt. Brötchen, Fleisch und Gemüse waren schon vor dem Arbeitseinsatz besorgt worden. Auf dem Hänger und im NABU-Fahrzeug befanden sich auch Getränke, ein kleiner Tisch, eine kleine Bank, Teller und Besteck für das Vegetarische, Senf und Ketchup für das Fleischliche.

Die Mittagspause wurde von vielen benötigt, weil sie sich ziemlich verausgabt hatten. Die Halterungen für die Stockbrotspieße wurden bewundert. Und der Himmel blieb trocken.


Neue Drohnenaufnahmen von "unseren" Grundstücken

Tina hat am 12.1.2022 neue Luftbilder von den Dammshäuser Teichen, dem Elisabeths Winkel und der Schafsweide südöstlich davon, sowie Ergänzungen zu den Drohnenaufnahmen von 12/2021, nämlich die Taufwiese mit der Fuchshecke zur Verfügung gestellt.

Alle Luftbilder sind als Unterseite zu den "Vom NABU - Lahntal betreute(n) Grundstücke(n)" in dieser Homepage zu finden.

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"Das ging ja gut los"

6.1.2022, 9 Uhr, NABU Garage: Nur der "Chef" ist zum Beladen des Hängers mit Werkzeugen und Leitern vor Ort. Erst ein Mahn-/Hilferuf über die NABU-Gruppen-App lockte ein weiteres Vorstandsmitglied an. Hatten sich doch Leute mit der "Entschuldigung" - sie gingen direkt zum Elisabeths Winkel - vor der Ladetätigkeit gedrückt.

Und dann konnte man am Einsatzort auch noch beobachten, wie sich die Oldies bequem in den Bäumen einnisteten beziehungweise sich am Feuer herumdrückten.

Wenn die beiden weiblichen Aktivistinnen - die Fotografin hat sich selbst nicht fotografiert - nicht gewesen wären, könnte man glauben, es hätte sich nichts bewegt.

Zum Glück hatte der nicht anwesende naturbetriebliche "Leiter" die Aktion vorbereitet und die zu pflegenden Bäume markiert und die Bäume, die noch "erzogen" werden mussten, schon vorher geschnitten. Dass die Hecke gekürzt und einige "Baumerhaltungsschnitte" trotzdem durchgeführt wurden, gab dem Arbeitseinsatz noch eine erfolgreiche Note.


Lernbedarf bezüglich des Herdenschutzes

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (2./3.1.2022 gab es Windgeschwindigkeiten von über - laut Hessenschau - 60 km/h. Die Fläche der Flatterbände reichte aus, um vom Wind umgedrückt zu werden. Das bedeutet, dass die Konstruktion verstärkt werden muss. Die ersten Gedanken hierzu wurden in der Whats-App-Gruppe schon diskutiert.


Herdenschutz vor Wölfen

Am 30.12.2021 erhöhten Tina und Gerd erstmals die elektrische Einzäunung unserer Heidschnuckenherde mit blauem Flatterband zum Schutz gegen Wölfe.

 

Derzeit gibt es in Deutschland einen Flickenteppich aus Standards und Empfehlungen zum Herdenschutz. Elf Verbände

 

- Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde (AGHSH)

- Bundesverband Berufsschäfer (BVBS)

- Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

- Deutscher Tierschutzbund (DTSchB)

- Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW)

- International Fund for Animal Welfare (IFAW)

- Naturschutzbund Deutschland (NABU)

- Ökologischer Jagdverband (OEJV)

- Verein für Arbeitende Herdenschutzhunde (VaH)

- Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland (VFD)

- WWF Deutschland (WWF)

 

empfehlen  Standards für den Herdenschutz. Die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen gewährleisten nach derzeitigem Kenntnisstand einen ausreichenden Schutz von Herden gegen Übergriffe durch den Wolf im Sinne des Tierschutzrechts.

 

Standardschutz

Weidehaltung von Schafen und Ziegen

• Zäune mit mindestens vier stromführenden Litzen oder Elektronetze, jeweils mit einer bauartbedingten Mindesthöhe von 90 cm, der ersten stromführenden Litze maximal 20 cm über dem Boden sowie einer Mindestspannung von 2.500 Volt, oder ...

 

Weidehaltung von Rindern, Pferden, Eseln und Ponys

Rinder und Pferde sind deutlich seltener von Wolfsangriffen betroffen als Schafe, Ziegen oder Gatterwild. Ein flächendeckender Schutz ist nicht zwingend notwendig. Deshalb sollte bei Wolfsübergriffen bereits Schadensausgleich gezahlt werden, wenn die Hütesicherheit gewährleistet ist, zum Beispiel bei Rindern durch:

• Zäune mit mindestens zwei stromführenden Litzen, einer bauartbedingten Mindesthöhe von 90 cm sowie einer Mindestspannung von 2.500 Volt.

 

Erhöhter Wolfsschutz

...

• Elektronetze mit einer bauartbedingten Mindesthöhe von 90 cm bei einer bauartbedingten Gesamthöhe von 120 cm durch den zusätzlichen Einsatz von Breitbandlitze oder Flatterband sowie einer Mindestspannung von 2.500 Volt, oder ...

 

Weidehaltung von Rindern, Pferden, Eseln mit Kälbern und Fohlen sowie Ponys

In Regionen in denen Wölfe wiederholt Rinder, Pferde oder Esel angreifen, sollten in einem jeweils festzulegenden Teilgebiet flächendeckend Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Die Verbände empfehlen nach jetzigem Kenntnisstand:

• Zäune mit mindestens fünf stromführenden Litzen, einer bauartbedingten Mindesthöhe von 120 cm, der ersten stromführenden Litze maximal 20 cm über dem Boden sowie einer Mindestspannung von 2.500 Volt.

 

Das Flatterband über unserem Elektrozaun ist an allen Stellen über 120 cm hoch und erfüllt damit auch die Anforderungen für erhöhten Wolfsschutz. Auch die Ausführung der Paturazäune um unser Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach entsprechen zum Mindesten dem Standardschutz gegen Wölfe und ist daher auch für eine ganzjährige Rinderbeweidung geeignet. Zudem ist ein wesentlicher Bestandteil des Schutzes gegen Wölfe eingehalten:

Dabei ist es wichtig, mit dem Aufbau von Herdenschutz in potenziellen Wolfsgebieten bereits vor der Ansiedlung des ersten Wolfes zu beginnen ...


Beweglicher Viehunterstand ist einsatzbereit

Im November 2017 wurde das Projekt "Beweglicher Viehunterstand für ein Beweidungsprojekt" bei der Umweltlotterie GENAU eingereicht, am 24. November 2021 kam die schriftliche Gewinnmitteilung über 5000 Euro, am 30.11.2021 fiel die Entscheidung für ein Modell, das sechs Meter lang und bei ausgeklappten Seitenwänden mit Vordach fünf Meter breit ist und am 17. Dezember wurde der Bausatz dieses Modells (verzinkte Rahmenteile und Stangen, Siebdruckplatten, diverse Schrauben etc,  zwei Räder) an der neuen Halle angeliefert und vom Transportfahrzeug von einigen Aktiven abgeladen. Heute, am 28.12.2021, begannen dann bis zu sieben Mitglieder mit dem Zusammenbau des Viehunterstandes. Eine Bauanleitung sowie einige mündliche Hinweise des Anlieferfahrers waren dabei sehr hilfreich. Morgen wird der Zusammenbau fertig werden und der fertige Viehunterstand bis zu seinem ersten Einsatz in der Halle verbleiben.

 

Die geplante Ganzjahresbeweidung eines  Schutzgebietes - Renaturierung des Gebietes Roden- und Plauelbach als Offenlandhabitat -mit Rotem Höhenvieh war die Begründung für den Projektantrag und kann nun umgestzt werden.

 

  Beim Hersteller gezeigtes Modell im aufgeklappten Zustand                  Unser Viehunterstand während der Bauphase