Amphibienwanderung ==> Neue Aufgabe an der K 84

 

Am Sonntag (19.03.2017) wurden von drei NABU Lahntal Aktiven die neuen Amphibientunnel unter der K 84 kontrolliert. Auf der linken Seite (Sterzhausen Richtung Wetter) der Krötenwand wurden ca.120 Erdkröten, eine Geburtshelferkröte und ca. 20 Molche gezählt. Auf der den Teichen zugewandten Seite waren es dann auch ca. 20 bis 30 Kröten und einige wenige Molche. Die Bedenken, dass die Tiere den recht steilen Hang neben der Straße nicht bewältigen könnten, sind damit anscheinend widerlegt worden. Da zwischen 21 und 22 Uhr nachgeschaut wurde, war der Wanderhöhepunkt dieser Nacht wahrscheinlich noch nicht erreicht. Daher ist das Fazit positiv.

 

Siehe für die historische Entwicklung der NABU Lahntal Aktivitäten bezüglich der Amphibienwanderung an der K 84

Projekte seit 1986 oder/und  NABU - Info 03/2011 Krötenwanderung

oder/und NABU - Info 12.12.20013

Diese Erdkröten haben es geschafft.

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Ansitzstangen für Braunkehlchen

 

Im Schutzgebiet "Lange Wiesen" sollen die Brutvoraussetzungen für das mittlerweile stark bedrohte Braunkehlchen verbessert werden. Neben dem Errichten eines Weidezaunes (siehe NABU - Info  03.01.2016 Weidezaun) und des in der Planung befindlichenen Vernässungsvorhabens dieses Gebietes, helfen dem Braunkehlchen Ansitzwarten als Ausgangspunkt für die Jagd nach Beuteinsekten. Zusätzlich zu den Weidezaunpfosten wurden von einer kleinen, dafür eifrigen Gruppe (Gerd, Jochen und Beate) 150 Bambusstöcke nach zuvor festlegtem "Verteilungsplan" in die Wiese gesteckt. Diese Maßnahme folgt einem Beratungsprotokoll, dass für dieses Gesamtvorhaben erstellt wurde.

Weil's für's menschliche Auge kaum zu entdecken, freut's das Braunkehlchen.

Die Eifrigen bei der Arbeit

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Die nächsten Bilder zeigen das Einrammen der Eisenträger.

So sieht es jetzt von der gegenüber liegenden Seite aus.

Über die nächsten Arbeitsschritte wird berichtet werden.

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Baumschnitt auf der Hardtwiese am 11.03.2017

 

Bei sehr schönen Wetter fand der letzte Winterarbeitseinsatz dieses Jahres satt. Bei einigen Bäume waren große Äste durch heftige Herbst- und Winterstürme abgebrochen. An diesen Bäumen mussten "Reparaturschnitte" durchgeführt werden. Zusätzlich wurden an anderen Obstbäumen vorgesehene Pflegeschnitte vorgenommen. Auf Grund der großen Anzahl der anwesenden Aktiven konnte Gerd parallel auf der Taufwiese notwendige Baumschnittmaßnahmen  an den noch jungen Bäumen durchführen.

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Ärgerliche Beobachtung

Eine der großen Lehrtafeln wurde beschädigt. Die folgenden Bilder sprechen für sich. Der Verursacher sprach von einer Unachtsamkeit beim rückwärts Setzen und wir für den Schaden aufkommen.

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Arbeitseinsatz an der Fosshecke am 18.02.2017

Der Baum- und Strauchschnitt auf der Fosshecke gehört zu den jährlich wiederkehrenden Terminen im Jahresablauf der aktiven Nabumitglieder. Das Besondere an diesem Arbeitseinsatz ist die Zusammenarbeit mit dem Grenzgangverein. Mitglieder aus dem NABU Lahntal und dem Grenzgangverein Gossfelden kümmern sich gemeinsam um den Erhalt und die Verjüngung der Obstbäume und Sträucher auf der dortigen Streuobstwiese. Aber noch etwas zeichnet diesen Termin aus: Während zur Mittagspause der Nabueinsätze regelmäßig am Feuer die Kräfte durch ein ordentliches Essen (mal kalt, oft heiß, also frisch in der Glut zubereitet) wieder aufgefrischt werden, wird für diesen gemeinsamen Arbeitseinsatz die Küche einer Grenzgängerin "hochgefahren". Und dann gibt es am "Arbeitsplatz" Fosshecke ein hervorrangendes Essen mit etwas Süßem zum Nachtisch. Dem Berichteschreiber schmeckte es wieder sehr gut, den anderen Aktiven schien es auch sehr zu munden.

Der diesjährige Arbeiteisatz nahm aber auch aus einem anderen Grund eine Sonderstellung ein: Erstmals beteligte sich ein Flüchtling - und zwar mit besonderem Eifer - an den anstehenden Arbeiten. Dass Schüler von der Emil- von-Behring-Schule  - wie auch an diesem Tag - häufig bei Nabueinsätzen ihr soziales Praktikum absolvieren,  ist schon nichts Ungewöhnliches mehr.

 

Was bedeutet so ein Arbeitseinsatz eigentlich inhaltlich?

- Die benötigten Werkzeuge, Anmachholz etc. wie natürlich auch die Getränke müssen aufgeladen und zum Einsatzort gebracht werden.

Am Einsatzort stellt sich eine flexible Rolleneinteilung ein:

- Mit Ketten- und Handsägen sowie Hochentastern und Motorsensen wird den Bäumen und Sträuchern zu Leibe gerückt.

- Herabfallendes Schnittgut, dass sich im Geäst verhedddert, wird mittels Teleskopstangen "herunter geangelt" (beliegt bei den Kindern).

- Das gesamte Schnittgut muss durch Muskelkraft zur Feuerstelle verfrachtet werden.

- Der "Feuermeister" hat dann die häufig schwierige Aufgabe, zum Teil nasses, gefrorenes oder mit Schneeresten bedecktes Schnittgut zu verbrennen. Der "Feuermeister" ist oft auch gleichzeitig der "Koch", der in der Glut in einem "Feuertopf" für das leibliche Wohl der Aktiven sorgen muss.

- Zum Abschluss müssen natürlich noch die Werkzeuge und die Getränkekästen zur Nabugarage zurückgebracht werden.

 

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wichtiger Termin

2. Apfelfest am 8. Oktober

nächster Arbeitseinsatz

Termin wird kurzfristig festgelegt. Nächster Arbeitseinsatz abhängig vom Wetter (Grasschnitt im Sommer) oder von nicht vorher zu sehenden Erfordernissen.

Neues Projekt : Eisvogelbrutröhren

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