Termine für Apfelsaftverkauf

Wer leckeren, frisch gepressten Apfelsaft von garantiert ungespritzten Bioäpfeln der Streuobstwiese genießen möchte, kann diesen in 5 Liter Kartons für 8,50 € + 0,50 € Kartonpfand erwerben und ihn sich an der NABU-Garage in Goßfelden (Rathausweg 17) am 13.10. und 14.10. von 17 bis 19-00 Uhr abholen.


Ca. 40 - 50 mm Regen in den letzten Tagen - ein (Bild-)Vergleich mit dem Januar 2021

11.9.2022

Im Bereich Sarnau/Goßfelden sind in den letzten Tagen ca. 40 - 50 mm Regen gefallen - anscheinend eine recht ordentliche Menge. Da der Sommer aber sehr trocken war, ist diese Wassermenge in den Teichen und Bächen der von uns betreuten Flächen teils nicht oder nur kaum wahrnehmbar. Ein Vergleich (zum Teil) mit Bildern aus dem Januar 2021 soll dies verdeutlichen. (Bei den Bildern sind links immer die Wasserstände vom 11.9.2022)

 

Dammshäuser Teiche

 Die fünf kleinen flachen Teiche sind zwar gefüllt, aber der Teich im Vordergrund und besonders der große Teich im Hintergrund links führt deutlich weniger Wasser. Erstaunlich, wieviel Wasserpflanzen  im Zeitraum zwischen den zwei Aufnahmezeitpunkten gewachsen sind.

 

Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach

Die beiden folgenden Fotos sind zwar nicht von der gleichen Stelle, beides sind aber Blänken mit  Anschluss an den Rodenbach. Auch hier ist der Vegetationsunterschied neben den deutlich unterschiedlichen Wassermengen beeindruckend.

Erstaunlich, dass der "untere"  Kolk auf der Wiese Groß während der gesamten Trockenphase Bestand hatte. Er musste also einen kaum sichtbaren Zufluss gehabt haben. Das mittlere Bild zeigt den Abfluss unter den Weg zur Wiese Jammer hindurch am 11.9.2022, kaum Wasser sichtbar. Kein Vergleich mit dem Zu- und Abfluss 2021.

 

Kleiner Plauelteich

Hier sprechen die Bilder für sich.

 

Himmelsteiche

In den anderen Himmelsteichen ist ebenfalls kein Wasser.

 

Bringsfelder Graben

Hier sind beide Bachläufe trocken. Etwas Wasser steht in einer Bachmulde am Beginn des Umgestaltungsbereiches.

Ein krasser Unterschied zu 2021.

Natürlich ist ein Zustandsvergleich bei Oberflächengewässern zu unterschiedlichen Jahreszeiten verfälschend. Trotzdem ergibt der Vergleich einen guten Eindruck der sich verändernden Wasser"mengen und des Vegetationszuwachses.


Erstmals Unterstand umgesetzt

Effi, Ekuma, Silvia und Erbse hatten gute Arbeit geleistet, die von ihnen beweideten Flächen waren abgegrast.

Daher stand am 7.9.2022 der erste Umzug mit dem beweglichen Viehunterstand an. Gegen 9 Uhr begannen die Arbeiten, die von fünf Aktiven durchgeführt wurden. Strom abstellen, Wasserfass zum Füllen vom alten Standort runterfahren, auf der straßenseitigen Wiese Groß den beweglichen Elektrozaun, der die alten Stauden vor den Rindern schützte, entfernen.

Dann kurze Begehung des neuen Weidebereiches mit Festlegung der Auszäunung der das Bachbett begleitenden Altstauden. Zwischenzeitlich war mit dem "neuen" NABUauto der Mulcher, weitere "Zaunstäbe" und die benötigten Zusatzteile zum Umsetzen des Unterstandes angefahren worden. Beate mulchte dann die "Trasse" für den "neuen" Schutzzaun. Dann setzte eine Arbeitsteilung ein: Siggi und Wilhelm schlugen die Zaun"stangen" ein, zogen die benötigten Litzen und schlossen sie an den alle Weiden umgegebenden Paturazaun an. Gerd, Jochen und Beate kümmerten sich um den Unterstand: Erdanker rausdrehen, Seitenwände einklappen, mit Hilfe des Traktors das ausklappbare Dachteil runterlassen, Deichsel anbringen, den Viehunterstand mit Hilfe des Traktors anheben und schließlich die Räden für das Umsetzen einstecken.

Die Rinder schlossen sich dann dem auf den neuen Weidebereich umziehenden Viehunterstand an und labten sich  an dem in diesem Bereich frischerem Gras. Für die Aktiven setzten dann die Wiederaufstellungsarbeiten am Viehunterstand - in umgekehrter Reihenfolge wie zuvor beschrieben - ein.

Abschließend folgte das Beladen des Hängers mit den benutzen Werkzeugen, Mulcher etc.. Nach dem Wiederanschließen des Stromes und der Stromkontrolle war nach 4,5 Stunden der Einsatz beendet.

Am 8.9.2022 meldete Gerd, dass das Wasserfass gefüllt auf das aktuelle Weideareal gebracht worden war. Man beachte den Füllstandsanzeiger. Siggi fand dann einen Tag später die Ursache für die niedrige Spannung (4 kv) auf den Drähten und Litzen heraus und konnte den Fehler beseitigen. Die Spannung liegt jetzt bei 8 kv.


Vereinswanderung 2022

Mehr als 20 erwachsene Mitglieder und eine Reihe Kinder des NABU Lahntal trafen sich am Sonntag (4.9.2022) an der alten Goßfeldener Brücke zur jährlich stattfindenden Vereinswanderung. Das erste Ziel war das Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach. Hier befanden sich unsere diesjährigen "Neumitglieder" Effi, Ekuma, Erbse und Silvia. Sie weideten auf der Wiese Groß und nahmen die wandernden Ankömmlinge direkt wahr. Zur Freude - besonders der Kinder - kamen sie nacheinander an den Zaun und ließen sich mit Fallobst füttern.

Vor Ort konnten nun der bewegliche Unterstand (Gewinn bei der Umweltlotterie GENAU, das Wasserfass und die Heuraufe (beides durch 80 prozentige finanzielle Unterstützung durch die Burgwaldregion Ederbergland angeschafft) in Augenschein genommen werden. Interessierte konnten auch erfahren, dass mit Hilfe des mobilen Elektrozaunes die Altstaudenbereiche der aktuell beweideten Wiesen ausgezäunt worden waren. Dies dient dem Ziel, Sitzwarten, Nistbau- und Versteckmöglichkeiten sowie Bereiche für den Nahrungserwerb für Wiesenbrüter und auch Rebhühner zu schafffen und zu erhalten. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass in der Folgewoche eine weitere Weidefläche für die Rinder (Wiese Spehrer) vorbereitet (auch hier die Altstaudenbereiche auszäunen) und zugänglich gemacht würde.

Der Weg für die Wandernden setzte sich fort zur Taufwiese. Hier konnten zehn "Altmitglieder" bei der Landschftspflegearbeit beobachtet werden. Sie fraßen/fressen den Bewuchs nieder und werden dadurch die Apfellese im Oktober erleichtern. Nebenbei wurde erwähnt, dass drei "kleine" Bäume der Taufwiese vom "Schafsdienst" regelmäßig wegen der Trockenheit gegossen wurden/werden. Regen würde auch hier die Situation deutlich verbessern.

Auf dem Weg zum Backhausfest in Sarnau ging es über die Hardt. Einige tief im Gespräch versunkenen Mitglieder mussten per Handyanruf eingefangen und auf den "rechten" Weg gebracht werden.

Auf dem Festplatz in Sarnau konnten - als die Sonne wieder einmal "alles gab" nach einiger Zeit zwei Tische mit Sitzbänken  im Schatten zusammengestellt und vom NABU Team genutzt werden. Hier fand die Wanderung einen gemütlichen Ausklang.


Weitere Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus"

Jochen und Siggi zeichneten das Haus der Familie Feisel mit Urkunde und Plakette als "schwalbenfreundlich" aus.


"Altgedienter" verläßt Verein

Weil seine Einsatzfähigkeit nicht mehr langfristig gesichert werden konnte, wurde im erweiterten Vorstand die Trennung beschlossen. Weil ein Nachfolger schon ins Rollen gekommen war, fiel der Abschied nicht allen schwer. Während der Alte seine Identität teilweise durch wachsendes Gras - passend zum grünen Erscheinungsbild - zu verschleiern suchte, glänzt der Neue durch sein silbergraues Aussehen. Es ist zu hoffen, dass der Neue ähnlich offen für die Zusammenarbeit für unterschiedliche Nutzer sein wird wie sein Vorgänger. Seine Ausdauerfähigkeit hat der Neue schon nachgewiesen, sie liegt über der des Alten. 22.08.2022


Storchenbeobachtungen

Die bisherige Entwicklung (Stand 11.8.2022) der Anzahl der Störche in der ist Aue ist hier "Beobachtungen von Siegfried Kaul" nachzulesen.

Mittlerweile (14.8.2022) wird der Höchststand mit 114 Störchen angegeben. Bei den abendlichen Beobachtungen wurden auch verschiedene Übernachtungsorte entdeckt:

- auf dem "Amazon Parkhaus" in Goßfelden 30 - 40 Störche (Gerd)

- auf der Sarnauer Kirche 2 Störche (Siggi) und

- auf den Flutlichtmasten des Sarnauer Sportplatzes 5 Störche (Siggi)

Anscheinend gibt es aber auch schon Menschen, für die die Störche auf dem "Amazongelände" unerwünscht sind und vertrieben werden.


Auch 2022 wieder Auszeichnungen "Schwalbenfreundliches Haus"

Bürgermeister Manfred Apell nahm die Auszeichnung aus den Händen von Jochen Backhaus und Siegfried Kaul für das Generationen- und Familienzentrum entgegen. Insgesamt befinden sich neun Schwalbennester am Gebäude.

Auf dem Reiterhof in Sterzhausen kümmert sich Nadine Beeken neben der Arbeit auf dem Hof leidenschaftlich um die Rauchschwalben.

Es befinden sich 4 Mehlschwalbenester am Banghaus und 1 Nest am Pfarrhaus. Pfarrerin Sandra Niemann nahm die Urkunde und Plakette entgegen.


Merkwürdiges, trotzdem gewinnbringend

Nachdem vor wenigen Wochen eine volle Sammelbox für Althandys aus der Lahntalapotheke in Goßfelden abgeholt und zum Wiederverwertungsort verschickt worden war, wurde natürlich auch eine neue leere  Sammelbox aufgestellt. Groß war das Erstaunen, als bei einer Kontrolle des Füllstandes des Sammelbehälters am 5.8.2022 zwei original NABU-Boxen in der Apotheke standen. Eine war voll. Auf Nachfrage wurde vom Apothekenpersonal mitgeteilt, dass ein Mann vom dem Sammelort gelesen und mit Erlaubnis die zweite gefüllte Box dazugestellt hätte.

Positiv ist, dass wieder viele Handys der Wiederverwertung zugeführt werden können. Merkwürdig ist die Vorgehensweise des unbekannten Mannes. Wollte er sich den Aufwand der Versendung der Box ersparen? Alternativ wäre auch eine Bitte an unsere Ortsgruppe möglich gewesen, beim Versand zu helfen oder diesen ganz zu übernehmen.

Auf der NABU Bundesverband Homepage ist nachzulesen, dass 2021 100.000 € durch die Aktion Handys für Hummel, Biene und Co "gewonnen" werden konnten. Also bitte weiter sammeln!!!


WhatsApp Gruppe NABU Lahntal: Nachricht von Torsten Nau

Am Sonntag (7.8.2022) meldete Torsten, dass die Aue in Sarnau gewässert werden würde. Er belegte dies mit Bildern und einem Film über herannahende Störche. Der "Storchenfunk" scheint den menschlichen Kommunikationswegen ebenbürtig zu sein.

Ein bedeutungsschwerer Kommentar lautete: "Es lebe der Wassergott Heinrich".


Trockenheit macht weiteren "Schafsumzug" erforderlich

Die Schafe wurden am Samstag (6. August) von drei Aktiven und einem weiteren Helfer von der Greifwiese auf die Taufwiese umgesetzt. Bedingt durch die Trockenheit und Hitze wächst kaum Gras nach. Im Gegensatz zur Greifwiese, auf der alles verdörrt wirkt, sind große Bereiche der Taufwiese noch grün. Für die Schafe sind dies deutlich bessere Futtervoraussetzungen. Aber auch hier ist absehbar, dass bei gleichbleibenden Wetterverhältnissen in zwei bis drei Wochen ein Standortwechsel innerhalb der Taufwiese nötig sein wird.

Wie schon in den letzten Wochen muss täglich Wasser für die Tiere nachgefüllt werden. Aber auch die Erdungsanker des Elektrozaunes müssen "gewässert" werden, um dessen Funktionsfähigkeit zu erhalten.