Auch 2017 fand wieder eine NABU-Vereinswanderung statt. Am 3. September wanderten  15 Erwachsene und 2 Kinder bei herrlichem Wetter über die Dammshäuser Teiche zum Kyffhäuser und zurück zum Sarnauer Backhausfest.

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Am 20.6.2017 wurden in Caldern Schwalbenkotbretter angebracht

 

Im Anschluss einer Nachfrage von Hausbesitzern in Caldern haben Jochen und Wilhelm unter zwei von Mehlschwalben gerade gebauten Nestern 3 Meter Kotbretter angebracht. Bei solchen Aktionen schwingt immer die Hoffnung mit, dass langfristig eine positive Einstellung zum Vogel- und Naturschutz unterstützt werden kann. Das zusätzlich für einige Schwalbenpärchen Brutmöglichkeiten erhalten wurden, macht den Einsatz darüber hinaus lohnend.

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Zaunabbau auf der Hardt am 27.5.2017

 

Gerd, Jochen, Louis und Siggi bauten am Samstag bei Sonnenschein und entsprechend hohen Temperaturen den  Heckenschutzzaun auf der Hardt ab. 2014 wurde dieser Zaun zum Schutz gegen Wildverbiss für die im gleichen Jahr gepflanzte ca. 200 Meter lange Hecke aufgestellt. Da die Pflanzen inzwischen eine Größe haben, die den Zaun überflüssig machen, können jetzt alle Tiere in diesem Heckenstreifen Schutz finden.

Die folgenden Bilder lassen die Schwierigkeiten des "Abbaus" kam erahnen. Weil der Zaun im unteren Bereich eingegraben worden und die Krautschicht mit dem Zaun verwachsen war, musste ganze Bereiche mit Hilfe des Traktors aus der Erde gezogen werden.

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Ausheben einer "Fahrzeugrinne"

Nach einer Begehung der Dammshäuser Teiche mit Dominic Heinz vom NABU Landesverband Hessen, zwei Mitgliedern des NABU Kreisverbandes und einer kleinen Mannschaft aus der Ortsgruppe Lahntal wurde am Samstag (6.5.2017) mit Hacke, Spaten und Schaufel eine einer Fahrzeugspur nachempfundenen kleine Rinne ausgehoben, die der Kreuzkröte als Laichgewässer dienen soll. Die Kreuzkröten benötigen zum Ablaichen kleine, sich schnell erwärmende Gewässer, wie sie in Steinbrüchen oder Truppenübungsplätzen häufig zu finden sind. Hier entstehen diese Vertiefungen häufig durch die Rinnen, die die schweren Fahrzeuge hier hinterlassen. Außerdem sind diese Bereiche oft unbeschattet, so dass ein schnelles Aufwärmen der sich hier episodisch vorzufindenen Regen"pfützen" wahrscheinlich ist. Das Areal der Dammshäuser Teiche wurde vom oben genannten Fachmann Dominic Heinz als Ideal angesehen, weil  sich dieses Gebiet durch große sandige Flächen mit vielen Versteckmöglichkeiten für die Kreuzkröte auszeichnet.

>> Zu einem Kurzportrait der Kreuzkröte hier klicken!

 

Erfreulich war wieder die Mitarbeit von zwei Schülern der Emil-von-Behring-Schule, die schon häufiger durch die Vermittlung von Karl Busch an Arbeitseinsätzen teilnahmen. Diese beiden Schüler haben erkannt und auch benannt, dass sie durch ihren Einsatz etwas für die ihnen am Herzen liegenden Natur bewirken können.

Anschließend halfen sie Karl noch bei der Erneuerung von Informtionstafeln für den Lehrpfad.

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Geräteunterstützung durch Ortsgruppenmitglieder

 

Ein sehr kurzfristig vorgenommener Arbeitseinsatz fand sehr hilfreiche Unterstützung:

Unser "Verwalter" über die "Vereins eigenen" Nistkästen Gerd wollte eigentlich im Alleingang mit Hilfe einer langen Leiter zwei Mauerseglernistkästen an der Turmstation in Goßfelden anbringen. Aufmerksame NABU"beobachter" "vereitelten" dieses einsame Unterfangen aber dadurch, dass sie mit Hebebühne und persönlichem Einsatz das Anbringen deutlich erleichterten. Allen Beteiligten sei ein großer Dank ausgesprochen.  6.5.2017

 

 

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Acht Mitglider der NABU - Ortsgruppe Lahntal waren unter den Zuhörern des unten aufgeführten Vortrages. Neben den "Hauptdarstellern" Uhu und Waldkauz zeigte der Referent M. Hormann auch kurz die weiteren in Deutschland vorzufindenden Eulen. In diesem Zusammenhang stellte er die Arbeiten der Ortsgruppe zum "Einzug" des Steinkauzes in das Lahntal durch das Anbringen und Betreuen der speziellen Steinkauzröhren besonders heraus und dokumenterte dies mit einem schon älteren Foto, das Karl Busch gemeinsm mit M. Hormann unter einem Baum mit angebrachter Steinkauzröhre zeigte.

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Die Nabu Ortsgruppe Lahntal ermöglichte den Abschluss nachfolgend beschriebener Exkursion mit einem Imbiss und Getränken

Bis zu 10 Aktive des NABU Lahntals kümmerten sich in einer Planungssitzung, dem Besorgen von Getränken, Würstchen und Brötchen sowie Gasgrill, Biertischgarnituren, Zelt und Pavillion und schließlich noch Infomaterial und Wechselgeld, dem Auf- und Abbau der "Imbissstation" um den Ausklang der obigen Veranstaltung. Aufwand - besonders für den 1. Vorsitzenden - und "Ertrag" standen dabei in keinem guten Verhältnis. Die ca. 10 NABUler hatten ca. 15 Exkursionsteilnehmer "zu versorgen". Die erbrachten Einsatzstunden sind allerdings damit zu rechfertigen, dass schon seit Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden des Kreises und dem NABU Lahntal - jeweils vertreten durch die Vorsitzende(n) - existiert.

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Sieben Baumpaten helfen beim Beseitigen des Obstbaumschnittguts

 

Knapp 130 Baumpaten der Obstbäume auf der Taufwiese waren schriftlich über einen Arbeitseinsatz am Samstag (1.4.2017) informiert worden. Die Baumpatenschaften waren anlässlich der Taufe der eigenen Kinder der Baumpaten übernommen worden. Die Patenschaft besagt, dass die Baumpaten nach Hilfe bei den Pflegemaßnahmen der Obstbäume auf der sogenannten Taufwiese das Recht erwerben, ihren Baum nach Absprache mit dem NABU Lahntal abernten zu dürfen. Bisher waren die Bäume hauptsächlich vom Fachmann Gerd Weide geschnitten worden, um eine gute Ausbildung der Baumkronen zu erzielen. Nach dem diesjährigen Erziehungsschnitt durch Gerd hatte sich einiges Schnittgut angesammelt - die Bäume haben mittlerweile eine Größe erreicht, die eine gute Blüte und dann auch hoffentlich reiche Ernte erwarten lassen. Dieses Schnittgut musste eingesammelt und verbrannt werden.

Sieben erwachsene Baumpaten, die auch ihre Kinder mitgebracht hatten, fanden sich am Samstag für diese Arbeit ein. Da dieser Arbeitseinsatz wie immer gut vorbereitet worden war, konnte nach knapp 3 Stunden an einem großen "Ascheberg"  die Erledigung der Arbeit "bewundert" werden. Zusätzlich waren noch bei einigen Bäumen Anbindepfähle eingerammt und die Obstbäume neu angebunden worden. Dies war notwendig geworden, weil die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet war.

Über Gerd können sich im Herbst diese sieben Baumpaten nach einem optimalen - abhängig von der Obstsorte - Erntezeitraum erkundigen. Das Obst der anderen Bäume der Taufwiese wird dann wahrscheinlich der Apfelpresse während des diesjährigen 2. Apfelfestes zugeführt werden.

 

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Jahreshauptversammlung am 24.03.2017

Vielen Dank Lenchen für die gute Bewirtung über viele Jahre.

Herbert Busch wird für 25 Jahre Mitgliedschaft in der NABU Ortsgruppe Lahntal geehrt.

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Amphibienwanderung ==> Neue Aufgabe an der K 84

 

Am Sonntag (19.03.2017) wurden von drei NABU Lahntal Aktiven die neuen Amphibientunnel unter der K 84 kontrolliert. Auf der linken Seite (Sterzhausen Richtung Wetter) der Krötenwand wurden ca.120 Erdkröten, eine Geburtshelferkröte und ca. 20 Molche gezählt. Auf der den Teichen zugewandten Seite waren es dann auch ca. 20 bis 30 Kröten und einige wenige Molche. Die Bedenken, dass die Tiere den recht steilen Hang neben der Straße nicht bewältigen könnten, sind damit anscheinend widerlegt worden. Da zwischen 21 und 22 Uhr nachgeschaut wurde, war der Wanderhöhepunkt dieser Nacht wahrscheinlich noch nicht erreicht. Daher ist das Fazit positiv.

 

Siehe für die historische Entwicklung der NABU Lahntal Aktivitäten bezüglich der Amphibienwanderung an der K 84

Projekte seit 1986 oder/und  NABU - Info 03/2011 Krötenwanderung

oder/und NABU - Info 12.12.20013

Diese Erdkröten haben es geschafft.

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Ansitzstangen für Braunkehlchen

 

Im Schutzgebiet "Lange Wiesen" sollen die Brutvoraussetzungen für das mittlerweile stark bedrohte Braunkehlchen verbessert werden. Neben dem Errichten eines Weidezaunes (siehe NABU - Info  03.01.2016 Weidezaun) und des in der Planung befindlichenen Vernässungsvorhabens dieses Gebietes, helfen dem Braunkehlchen Ansitzwarten als Ausgangspunkt für die Jagd nach Beuteinsekten. Zusätzlich zu den Weidezaunpfosten wurden von einer kleinen, dafür eifrigen Gruppe (Gerd, Jochen und Beate) 150 Bambusstöcke nach zuvor festlegtem "Verteilungsplan" in die Wiese gesteckt. Diese Maßnahme folgt einem Beratungsprotokoll, dass für dieses Gesamtvorhaben erstellt wurde.

Weil's für's menschliche Auge kaum zu entdecken, freut's das Braunkehlchen.

Die Eifrigen bei der Arbeit

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Die nächsten Bilder zeigen das Einrammen der Eisenträger.

So sieht es jetzt von der gegenüber liegenden Seite aus.

 

Anfang April fand die Fortführung der Arbeiten statt. Jochen hatte ca. 10 noch im Nabu Bestand vorhandenen Lärchenstämme längs durchgesägt. Diese wurden dann an die vorhandenen Stahlträger ange“rödelt“. Dann kam wieder der Bagger zum Einsatz. Er füllte diesen Bereich dann bis zur Höhe der ersten geplanten Eisvogelbrutröhre auf. Diese wurde eingesetzt. Dann kam wieder Erde bis die zweite Röhre eingebaut werden konnte. Das letzte Auffüllen mit Erde erledigte wieder der Baggerfahrer.

 

Ergebnis: Zwei Eisvogelwände mit jeweils zwei Eisvogelbrutröhren zieren jetzt die Baggerseen.

Informationen zum Eisvogel und dessen ungewöhnlichen Brutverhaltens unter

NABU - Info 10.12.2014

 

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Baumschnitt auf der Hardtwiese am 11.03.2017

 

Bei sehr schönen Wetter fand der letzte Winterarbeitseinsatz dieses Jahres satt. Bei einigen Bäume waren große Äste durch heftige Herbst- und Winterstürme abgebrochen. An diesen Bäumen mussten "Reparaturschnitte" durchgeführt werden. Zusätzlich wurden an anderen Obstbäumen vorgesehene Pflegeschnitte vorgenommen. Auf Grund der großen Anzahl der anwesenden Aktiven konnte Gerd parallel auf der Taufwiese notwendige Baumschnittmaßnahmen  an den noch jungen Bäumen durchführen.

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Ärgerliche Beobachtung

Eine der großen Lehrtafeln wurde beschädigt. Die folgenden Bilder sprechen für sich. Der Verursacher sprach von einer Unachtsamkeit beim rückwärts Setzen und wir für den Schaden aufkommen.

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Arbeitseinsatz an der Fosshecke am 18.02.2017

Der Baum- und Strauchschnitt auf der Fosshecke gehört zu den jährlich wiederkehrenden Terminen im Jahresablauf der aktiven Nabumitglieder. Das Besondere an diesem Arbeitseinsatz ist die Zusammenarbeit mit dem Grenzgangverein. Mitglieder aus dem NABU Lahntal und dem Grenzgangverein Gossfelden kümmern sich gemeinsam um den Erhalt und die Verjüngung der Obstbäume und Sträucher auf der dortigen Streuobstwiese. Aber noch etwas zeichnet diesen Termin aus: Während zur Mittagspause der Nabueinsätze regelmäßig am Feuer die Kräfte durch ein ordentliches Essen (mal kalt, oft heiß, also frisch in der Glut zubereitet) wieder aufgefrischt werden, wird für diesen gemeinsamen Arbeitseinsatz die Küche einer Grenzgängerin "hochgefahren". Und dann gibt es am "Arbeitsplatz" Fosshecke ein hervorrangendes Essen mit etwas Süßem zum Nachtisch. Dem Berichteschreiber schmeckte es wieder sehr gut, den anderen Aktiven schien es auch sehr zu munden.

Der diesjährige Arbeiteisatz nahm aber auch aus einem anderen Grund eine Sonderstellung ein: Erstmals beteligte sich ein Flüchtling - und zwar mit besonderem Eifer - an den anstehenden Arbeiten. Dass Schüler von der Emil- von-Behring-Schule  - wie auch an diesem Tag - häufig bei Nabueinsätzen ihr soziales Praktikum absolvieren,  ist schon nichts Ungewöhnliches mehr.

 

Was bedeutet so ein Arbeitseinsatz eigentlich inhaltlich?

- Die benötigten Werkzeuge, Anmachholz etc. wie natürlich auch die Getränke müssen aufgeladen und zum Einsatzort gebracht werden.

Am Einsatzort stellt sich eine flexible Rolleneinteilung ein:

- Mit Ketten- und Handsägen sowie Hochentastern und Motorsensen wird den Bäumen und Sträuchern zu Leibe gerückt.

- Herabfallendes Schnittgut, dass sich im Geäst verhedddert, wird mittels Teleskopstangen "herunter geangelt" (beliebt bei den Kindern).

- Das gesamte Schnittgut muss durch Muskelkraft zur Feuerstelle verfrachtet werden.

- Der "Feuermeister" hat dann die häufig schwierige Aufgabe, zum Teil nasses, gefrorenes oder mit Schneeresten bedecktes Schnittgut zu verbrennen. Der "Feuermeister" ist oft auch gleichzeitig der "Koch", der in der Glut in einem "Feuertopf" für das leibliche Wohl der Aktiven sorgen muss.

- Zum Abschluss müssen natürlich noch die Werkzeuge und die Getränkekästen zur Nabugarage zurückgebracht werden.

 

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