Jährliche Blutentnahme und Umsetzen der Rinder erfolgt

Am 9.6.2026 wurde bei den Rindern von der Tierärztin die jährlich erforderliche Blutentnahme vorgenommen. Gleichzeitig wurden sie gegen die Blauzungenkrankheit geimpft und mit einem Fliegenabwehrmittel besprüht.

Der vorher erforderliche Aufbau der "Lenkungslitzen" Richtung Fanggatter erfolgte zügig, Beim Hineintreiben der Rinder sollte zukünftig vielleicht Gerd allein die Tiere locken. Begründung: Beim Versuch, die Tiere in das Fanggitter zu leiten, waren fünf Personen für die Tiere anscheinend zu beunruhigend. Das Umsetzen der Tiere am Nachmittag von der oberen in den unteren Weidebereich gelang Gerd allein.

 

Gerd hatte zwischenzeitlich die Lenkungslitzen abgebaut, Buschwerk im Bereich des Rodenbaches zurückgeschnitten und das Wasserfass gefüllt an den neuen Standort transportiert.


Vorbereitungsarbeiten für das Umsetzen der Rinder am 9.6.2026

Entsprechend dem Beweidungsprojekt Rodenbach (siehe folgende Projektkarte) wurden auf dem südlichen Wiesenteil der feste Drahtzaun mit dem Balkenmäher und dem Freischneider freigeschnitten. Außerdem ist für das Aufstellen des "beweglichen Zaunes" (Elektrolitze) für die Abschnitte A und C eine Balkenmäherbreite der Grasaufwuchs gemäht worden und anschließend der "Zaun" aufgestellt worden. Ab dem 9.6.2026 können dann die Rinder durch den Abschnitt B über den Rodenbach den "oberen" und "unteren" Wiesenbereich in den nächsten Monaten nach Belieben erreichen. (Da im oberen Wiesenbreich zunächst noch gemäht werden wird, ist kurzfristig die Westbegrenzung des Abschnittes B mit einer Litze noch verschlossen.)


Meldung von Peter L.

Jakobs-"Kreuz"-Kraut habe ich zur Hälfte geschafft. Wer noch Platz in einer Mülltonne hat,
gerne abholen. Rest schaffe ich erst nächste Woche.


Fürsorgepflicht

Als die Aktiven zum vereinbarten Treffpunkt eintrafen, war Gerd schon da. Die Schafe befanden sich schon in einer kleinen Einzäunung mit Zugang zum Schafwagen. Der restliche bewegliche Schafzaun war schon abgebaut worden. Es fehlte der Traktor zum Befördern des Schafwagens. Statt dessen hatte Gerd hinter seinem Privatwagen einen kleinen Viehtransportanhänger angehängt. Nach fragenden Blickten erklärte Gerd die Situation: Im Schafwagen hatte er ein Bachstelzennest mit geschlüpften Jungen hinter der Plastikplane entdeckt. Ein Versetzen des Schafwagens verbot sich daher. Dafür sollten in dem kleinen Viehtransporter jeweils fünf Heidschnucken zur Schur und anschließend auf zum Weiden auf den Elisabethswinkel befördert werden.

 

Gerd hatte den kleinen Hänger so positioniert, dass sich der kleine Seiteneinlass direkt neben der Rampe des Schafwagens befand. Den Weg in den Schafwagen nahmen die Heidschnucken ohne zu zögern. Dann wurden die Tiere einzeln aus dem Schafwagen herausgeholt und durch den Seiteneinlass in den kleinen Hänger  bugsiert. Für Mensch und Tier eine größere Herausforderung. Danach ging es zum Elisabethswinkel. Dort wurden die Zaunelemente und der Batteriekasten mit Zubehör ausgeladen. Anschließend fuhren Gerd und Christian mit den ersten fünf Tieren zu Ralf Bosshammer zur Schur. Hier befand sich auch die Kindergruppe. (siehe Bericht "Heidschnuckenschur, Schafhaltung und -zucht") Siggi und Wilhelm bauten in dieser Zeit den Beweglichen Schafzaun am Elisabeths Winkel auf. 

 

Gerade als die Zaunelemente geschlossen - aber noch nicht unter Strom gesetzt waren -, kamen die geschorenen Schafe und wurden in die Weide entlassen. Gerd und Chrisitan holten dann die zweite Schaffuhre von der Taufwiese. Das Umladen von Schafwagen in den kleinen Tieranhänger mussten sie nun zu zweit - bei der ersten Fuhre bewerkstelligten das drei Personen - schaffen. Es hat offensichtlich auch geklappt. Dabei hat sich das Kräfteverhältnis zwischen Mensch und Tier  wohl zwischenzeitlich zugunsten des Tieres entwickelt. Auch diese fünf Schafe konnten schließlich geschoren auf die neue Weide entlassen werden.

 

Ob die Bachstelzen die Situation um ihr Nest beobachtet und bewertet haben, blieb dem Berichtschreiber unbekannt.

Frei nach dem Motto:

 

Das Fell ist kurz, das Gras ist lang

So wer`n auch nicht die Schafe krank

 

Motto von Siggi


Mitteilung von Christian

Die Erfassungsbögen für die Agrarförderung "Kennarten im Dauergrünland" habe ich soeben abgegeben. Vielen Dank an die zahlreichen Kennarten-ZählerInnen in diesem Jahr! 🪻🌼🌺🌱
Lediglich auf einer einzigen Fläche (Hundshecke) haben wir die vier Arten nicht zusammenbekommen.

 

Nähere Erklärung zur Kennartenerfassung siehe

Arbeitseinsätze/Aktivitäten ab 25.5.2024 letzter Bericht unten auf der Seite "Kennartenerfassung".


Förderung "Bürger*innen-Budgets 2026" erhalten

Die vom Verein beim Kreis beantragte Förderung für das Bürger*innen Budgets hat Erfolg gehabt. Der Kauf von zwei  Akku-Hochentastern mit 2 dazugehörigen Akkus ist mittlerweile von Gerd durchgeführt worden. Gerd teilte mit:

"Die neuen Stihl Akkuhochentaster sind da. Vor Gebrauch bitte 🙏🏼 die Bedienungsanleitung beachten!"


Pflege des Lehrpfades

Sicco hat die Infotafeln und den Unterstand  am Naturlehrpfad freigeschnitten.


Wieder ein Heinzelmännchen am Werk

Im oberen Wiesenbereich des Areals der Dammshäuser Teiche haben sich in den letzten Jahren die Schlehen, die außerhalb der Wiese wachsen (siehe auf den  Fotos die Sträucher rechts vom Zaun) durch Ausläufer in den Wiesenbereich ausgebreitet. Die Hoffnung, dass bei der sommerlichen Schaf- und Ziegenbeweidung die Ziegen sich dieses Aufwuchses annehmen würden, hat sich nicht erfüllt. Nur die frischen Blätter wurden wahrscheinlich von den Schafen "angenabbert". Die Ziegen blieben im schattigen Bereich unter den Bäumen. Das dornige Holz -zum Teil schon knie- bis hüpfthoch - nahm schon einige Quadratmeter ein. Das hat nun ein - vorläufiges - Ende.

 

Gerd meldete: "Die Ziegen und Heidschnucken können jetzt wieder auf der Dammshäuser Wiese grasen. Der Mondo hat alle spitzen Dörner abgemäht." Er vergaß zu erwähnen, dass er die Arbeit ausgeführt hatte.


Schafesweide wurde erweitert

Für die die Schafe wurde das Weidegebiet um die Wiese oberer Brunkel erweitert.


Jahreshauptversammlung 2026

Ausschnitte aus der Präsentation von Christian in Bildern


Schafe zum unteren Brunkel umgezogen

Fünf Aktive waren beim "Umzug" der Schafe beteiligt. Beim Treffen um 10 Uhr waren die beweglichen Zäune plus Zubehör schon vor Ort. Drei Personen begannen mit dem Aufbau des Elektrozaunes, zwei fuhren mit dem NABU Auto zur Halle, holten den Traktor und dann ging es zur Gerds Ranch. Dort wurden die Schafe in den Schafwagen "verladen". Als dann beide Fahrzeuge mit Hänger und Tieren wieder am Brunkel eintrafen, stand der Zaun. Gegen 11:30 Uhr war dieser Arbeitseinsatz am Brunkel beendet.


Ein überraschender Verlauf des Arbeitseinsatzes

Heutige (14.7.2026) Aufgabe war es, 21 Bäume zu schneiden. Zwar noch recht junge Bäume (22 Jahre alt), aber wahrscheinlich ein länger dauernder Arbeitseinsatz. Dann die Überraschung: Alle Bäume waren schon geschnitten. Es musste nur noch das Schnittgut eingesammelt und verbrannt werden. (Zwei Heinzelmännchen hatten schon an zwei Tagen dieser Woche bei angenehmen Wetter die Bäume "in Form gebracht". Martin und Gerd. 

 

Die elf Aktiven sammelten in Einzelarbeit

oder im Team

die Zweige und Äste ein und brachten sie zum Feuer. 

Hier wartete die schwierigste Aufgabe: Aber Peter und Sicco brachten auch das nasse Holz zum Brennen.

Um 10:30 waren die Räumarbeiten erledigt. Um das Feuer kümmerten sich nun mehrere Personen. Zeit auch um den Grill aufzubauen, mit Glut zu füllen und Grillgut aufzulegen. Aber hauptsächlich wurde geredet, sich am Feuer gewärmt und später das Gegrillte und den von Coli gebrachten Kaffee und Kuchen genossen. Bunt (Farben der Kleidungen) und entspannt war es.

Und dann gab es noch einen "Überraschungsgast". Plötzlich - zu den Füßen der Anwesenden - tauchte eine kleine Maus auf, blieb am Mauseloch, fraß Gras- und Blattstückchen und ließ sich von nah und fern fotographieren und filmen.


Aktivitäten an drei Einsatzorten

Wieder ein Arbeitseinsatz (7.3.2026) gemeinsam mit der Kindergruppe. Der obere und auch der untere Brunkel waren nach Plan dran. Insgesamt sechs Bäume wurden hier geschnitten. Zusätzlich waren noch auf der Taufwiese 

(fünf Bäume) und im Rodenbachbereich Aktive tätig. Vom Heckenrückschnitt im Herbst des vorigen Jahres war noch Schnittgut links des Teerweges zu verbrennen. Gegen Mittag waren alle Aufgaben bewältigt. Die Verpflegung kam diesmal wieder aus dem Feuertopf.


Zwei Infotafeln wurden aktualisiert

Passend zum Frühjahrszug und dem neuen Jahresvogel gibt es nun zwei aktualisierte Infotafeln am Naturlehrpfad


Obstbaumschnitt gemeinsam mit dem Grenzgangverein auf der Fuchshecke

Am 28.2.2026 fand der dritte diesjährige Obstbaumschnitt - zwei vorherige wurden wegen Wetterbedingungen verlegt - statt. Gemeinsam mit Mitgliedern des Grenzgangvereins - es gab wieder ein leckeres Mittagsessen - nahmen sich die NABUaktiven der blau gekennzeichneten Hochstämme an. Sowohl im vorderen als auch im hinteren Bereich der Wiese wurde gearbeitet, in zwei Feuern wurde das Schnittgut verbrannt. Besonderheiten: Es bildeten sich im vorderen Bereich zeitweilig drei Zweierteams. Schon langjährig im Baumschnitt Aktive schnitten gemeinsam mit in diesem Bereich "Neueinsteigerinnen" die Obstbäume. Christian arbeitete gesichert mit Klettergeschirr oberhalb der Reichhöhe der Leiter. Wieder waren einige mit dem Fahrrad zum Einsatzort gekommen.

siehe auch Infoblatt 2/2026 Baumschnitt auf der Streuobstwiese Fosshecke


Obstbaumbestandsaufnahme 2026 der vom NABU – Lahntal gepflegten Streuobstwiesen

Anlässlich einer Anfrage vom NABU Landesverband hat Gerd über eine von ihm angelegte Exeldatei eine Bestandsaufnahme der von uns gepflegten Obstbäume vorgenommen. Die Rückmeldung vom Landesverband - Beeindruckend, was ihr im Lahntal alles leistet!“ - spricht für sich.

 

Wir pflegen insgesamt sechs Streuobstwiesen, davon sind vier im Besitz der Gemeinde Lahntal mit einer Gesamtfläche von 2,5 Hektar und zwei eigene Wiesen mit insgesamt 3,2 Hektar.

Alle Flächen sind in einem Pflegeprogramm gelistet. Jeder Baum wird mindestens alle 5 Jahre gepflegt/geschnitten. Die auf den Wiesen befindlichen jungen Obstbäume erhalten im Alter von ein bis zehn Jahren jährlich einen Erziehungsschnitt. 

 

Auf den Obstwiesen der Gemeinde stehen Bäume im Alter von ein bis ca. 70-90 Jahren. Die durch Krankheiten oder Windbruch entstandenen Lücken werden bei Bedarf wieder neu nachgepflanzt . Es wird bei den ganz alten Bäumen versucht, diese so lange wie möglich zu erhalten . Dabei wird darauf geachtet, dass das Totholz mit Höhlen im Baum für Insekten, Vögel und Säugetiere erhalten bleibt.

 

Die eigenen Obstwiesen wurden zu späterer Zeit neu angelegt, die Streuobstwiese auf der Hardt im Jahr 1993 und die Taufwiese im Jahr 2004. Auch hier werden Lücken wieder sofort mit Jungbäumen nachgepflanzt. Die Taufwiese liegt direkt unterhalb der großen Obstwiese "Fosshecke/Fuchshecke“ der Gemeinde Lahntal. In der Fosshecke mit ca. 100 Bäumen dominiert der alte Baumbestand. Das Alter der 132 Bäume auf der Taufwiese beträgt also gut zwanzig Jahre.

 

Auf unseren zwei eigenen Wiesen wachsen insgesamt 194 Bäume, von denen 13 in den letzten zehn Jahren nachgepflanzt wurden. Der Baumbestand setzt sich aus vielen verschieden Sorten zusammen:

Apfel:  101 verschiedene Sorten 

Birne:  29 verschiedene Sorten

Kirsche:  4 verschiedene Sorten

Pflaume:  2 verschiedene Sorten

Speierling:  1 Sorte

 Walnuss:  5 verschiedene Sorten 

 

Auf den Streuobstflächen der Gemeinde Lahntal pflegen wir 216 Bäume, hier wurden zehn Bäume in den letzten zehn Jahren nachgepflanzt. Auch hier gibt es eine große Sortenvielfalt:

42 verschiedene Apfelbäume

7  verschiedene Birnensorten

3  verschiedene Kirschsorten

2  verschiedene Pflaumensorten

2  verschiedene Walnusssorten

1  Speierlingsorte 

 

Das letzte Jahr hat gezeigt, dass für die gewünschte Menge Äpfel zum Apfelsaftpressen der Baumbestand der Taufwiese reicht. Die Äpfel der Hardtwiese konnten aktive Vereinsmitglieder für den persönliche „Gebrauch“ ernten.


Wo bleibt er nur?

Ungefähr 9:15 Uhr an dem Zugang zur Streuobstwiese Hardt. Teile des Kernarbeitsteams sind mit Fahrrad oder Auto angereist, um den Arbeitsauftrag für diesen Tag (24.1.2026) auszuführen. Aber kein Werkzeug vor Ort, Bäume nicht mit der diesjährigen Farbe blau markiert. Ratlosigkeit. Wo ist Gerd? Diese Situation ist neu. Hypothesen werden aufgestellt. Aber Gerd nicht in Sicht.

 

Da, Handyklingeln in den Taschen. Nachricht von Gerd auf Signal: „Wir sind heute ganz hinten Richtung Sarnau.“ Aha, das war die Ursache. Die langgestreckte Hardtwiese ist wellig und nicht als Ganzes einsehbar. Werkzeug und Arbeitswillige befanden sich an entgegengesetzen Zugängen der Hardtwiese. Dort angekommen waren auch blau markierte Bäume zu finden.

 

Also konnte es losgehen. Die Hecke entlang des Weges musste zurückgeschnitten werden. Eine Aufgabe, der sich Sicco unter anderem mit neuem Arbeitsgerät annahm. Andere nahmen sich der markierten Bäume an. Auch die Feuerstelle wurde mit erfahrenem Personal besetzt. Nach der anfänglichen Verzögerung ein guter Start.

Gegen 10 Uhr änderte sich plötzlich das Bild. Kinder der Naturforschergruppe tauchten auf, sie hatten ihre Eltern mitgebracht. Sofort wurde das Schnittgut zur Feuerstelle transportiert. Zusätzlich wurde das NABU Auto mit Hänger zum Transport des dornigen Heckenschnittes eingesetzt. Wenn über 20 Personen arbeiten, „ruckt“ es.

 

Zum „Abschluss“ gab es dann wieder Steaks und Würstchen vom Grill und als Überraschung anschließend Kaffee und Kuchen.


1. Obstbaumschnitt 2026

Der um eine Woche verschobene Arbeitseinsatz auf dem Elisabeths Winkel fand am 17.1.2026 statt. Acht Erwachsene und zwei Kinder arbeiteten an den Bäumen, am Feuer und am Grill. Sechs blau markierte Bäume wurden geschnitten, das Schnittgut weggeräumt und verbrannt. Kurz vor 12 Uhr wurde zum Essen am Grill gerufen. Zu dieser Zeit musste nur noch Schnittgut zum Feuer gebracht werden. Nach der Essenspause wurde dies erledigt. Julian und Peter versorgten und kontrollierten das Feuer bis zum Schluss und verließen als letztes den Einsatzort.


Aufregendes bei den Dammshäuser Teichen

Durch einen Anruf aus der Nachbarschaft informiert: Die Schafe sind ausgebrochen. Die zwei für den Schafsdienst Zuständigen machten sich sofort auf den Weg. Sie konnten sich den "Ausbruch" nicht erklären. Wahrscheinlich eher die Schafe von "Bossi". Vom Feldweg hoch zu den Teichen waren einige Schafe zu sehen, innerhalb des Zaunes. Oben angekommen zeigte es sich dann: Schafe waren innerhalb des Zaunes - bis auf eines, das sich neben der Herde, aber außerhalb des Zaunes befand. Was tun? Idee: Das Tor öffnen und das Schaf dort in die Umzäunung treiben. Also musste eine Person "hinter" das Schaf kommen und es zum Tor "treiben". Ansatz gut, aber das Schaf spielte nicht mit. Es lief in die entgegengesetzte Richtung. Also größeren Bogen um das Schaf machen und es erneut versuchen. Nach anfänglichem Erfolg dreht das Schaf aber wieder in die falsche Richtung ab. Beim dritten Versuch - endlich - tat das Schaf das, was von ihm erwartet wurde. Eine menschliche Absperrung unterhalb des Tores, eine oberhalb, das Schaf dazwischen. Es braucht nur noch durchs offene Tor einbiegen. Aber, was machte es denn? Es trickste die untere "menschliche" Absperrung aus und lief nun unterhalb des Dammshäuser Geländes am Zaun entlang die Wiese hoch.

Also alles von vorn, nur auf der anderen Geländeseite.  Großen Bogen um das ausgebrochene Schaf machen, es zum Tor treiben ... . Aber plötzlich änderte das Schaf wieder die Richtung, es lief wieder zurück. Beobachtung: Die restlichen Schafe innerhalb des Zaunes wirkten wie ein Magnet auf das zehnte Schaf. Herdentrieb ... Sollte man vielleicht die Restherde Richtung Tor treiben? Aber der Zaun stand unter Strom - das Schloss vom Elektrokasten war eingefroren und ließ sich nicht öffnen. Also unter die unterste Litze vom Zaun durchrollen und dann die neun Schafe Richtung offenes (gute Idee?) Tor dirigieren. Gesagt - getan. Aus Sicht des nun innerhalb des Zaunes befindliche Diensthabenden waren es auf einmal wieder 10 Schafe. Das 10. Schaf hatte anscheinend die Idee übernommen und war durch das offene Tor ins Gelände marschiert. Tor zu. Alle Schafe drinnen.

Aber wie war das Schaf überhaupt "rausgekommen"? Also Zaun ablaufen und auf Spuren im Schnee achten ... . Einer oben rum, der andere von innen unten rum. Dann der Ruf von "oben": "Ich hab die Stelle gefunfen. Komm mal her." Also im Schnee den Hang hochkraxeln. Was war zu sehen?  Zwei Litzen des Zaunes kreuzten sich. Ursache wahrscheinlich ein vom Baum durch das Gewicht des  Naßschnees abgebrochner Ast. Also "entwirren". Plötzlich war ein dritter NABUler vor Ort. Mit Hilfe von Holzstückchen als Isolierung (Der Elektrozaun war ja nicht abgeschaltet.) konnte die Kreuzung der Litzen wieder Rückgängig gemacht werden. Alles wieder gut. Der dritte Mann hatte auch eine Nachricht per Foto über eine weitere Meldung des Schafausbruches. 


Greifwiese gemulcht

Am Freitag (20.11.2025) auf der Vorstandssitzung beschlossen und tags drauf schon umgesetzt: 

Die Greifwiese ist von Gerd gemulcht worden.


"Feuereinsatz"

Am Samstag  (15.11.2025) verbrannten Gerd, Siggi und Peter das Schnittgut des Heckenrückschnitts rechts vom Teerweg vom letzten Arbeitseinsatz.


Heckenrückschnitt an den Rinderweiden

Auf dem Weidegebiet Rodenbach wurden sowohl rechts als auch links des Teerweges die Heckenpflanzen - hauptsächlich Schlehe - bis zu ca. einen Meter vom Zaun zurückgeschnitten. Dazu fanden sich ungefähr 15 Aktive ein. Da das beabsichtigte Verbrennen des Schnittgutes nach der Anmeldung bei der Gemeinde wegen ausgebliebener Rückmeldung nicht durchgeführt werden konnte, wurde nach Beendigung des Einsatzes eben auf einen schnell herbeigeholten Grill Würstchen, Steaks und Bauchfleisch gegrillt. So fand der Arbeitseinsatz am Samstag (8.11.2025) ein gemütliches Ende. Die Wärme eines Feuers wurde allerdings von einigen fröstelnd vermisst. 

Das in mehreren großen Haufen vorhandene Schnittgut soll nun am kommenden Samstag verbrannt werden. Helfer*innen sind herzlich willkommen.


Jochen erhält Sozialpreis des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Am 27.10.2025 wurde Jochen im Rahmen einer kleiner Feierstunde vom Landrat Womelsdorf der

 

"Sozialpreis  für beispielhaftes ehrenamtliches Handeln im sozialen Bereich"

 

des Kreises Marburg-Biedenkopf überreicht. Die Vergabe dieses Preises wurde zum 8. mal durchgeführt. Jochen wurde als Einzelperson neben dem Gewinner des "Vereinspreises" dem Verein "ELTERNINITIATIVE FÜR LEUKÄMIE- UND TUMORERKRANKTE KINDER MARBURG E.V." aus 30 Bewerbern ausgewählt. Vorgeschlagen hatte ihn die Pfarrerin Sandra Niemann. Sie betonte in einer kleinen Rede, dass sie ihn nicht nur als Vertreterin der Kirchengemeinde, sondern auch für die Gemeinde Lahntal allgemein vorgeschlagen habe. Für alle sichtbar sei die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Sarnau-Goßfelden (Taufwiese, gemeinsame Wanderungen der Kirchengemeinde mit dem NABU Lahntal, Vorträge von Siggi im Banghaus) und die Arbeiten für die Natur des Vereines in Lahntal.

 

In seiner vorausgehenden Würdigung hatte der Landrat Womelsdorf auf einen ähnlchen Aspekt hingewiesen: Neben der Anerkennung des/der geehrten Preisträger*innen für den sozialen Einsatz und des damit verbundenen Engagements für Mensch und Natur sei die Sichtbarmachung in der Öffentlichkeit des ehrenamtlichen Einsatzes in den jeweiligen Bereichen ein Ziel des Landkreises für diese Preisvergabe.

Die Arbeiten von Jochen für den Verein und der Ortsgruppe allgemein betonte der Landrat besonders. Das Begann mit der Vereinsgründung (Jochen ist Gründungsmitglied, 1984)  und endete nicht mit Jochens langjähriger Vorstandsarbeit als stellvertretender und von 2013 bis 2025 als Vorsitzender der Ortsgruppe.

Unerwähnt blieb auch nicht die Mitarbeit im Naturschutzbeirat des Landkreises Marburg/Biedenkopf, in der
AG Biodiversität der Gemeinde Lahntal und im NABU Kreisverband.

 

Begleitet wurde Jochen zu dieser Ehrung von aktiven Mitgliedern, teils Jahrzehnte langen Wegbegleitern und alle - einschließlich Jochen selbst - aktuelle Beisitzer*innen des neuen Vereinsvorstandes. Unerwähnt bleiben soll auch nicht, dass Jochen das Preisgeld in Höhe von 1500 Euro für die weitere Vereinsarbeit gespendet hat.


Zeit zur Nistkastenreinigung

Die Brutzeit der Vögel ist vorbei, es kommt die kalte Jahreszeit, in der Vögel auch in Nistkästen Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit suchen. Die Reinigung der Nistkästen schützt sie dann vor Parasiten, die sich während der Brutsaison im Nistkasten angesammelt haben.

 

Erste Aktive sind unterwegs in ihren "Revieren", um die dort befindlichen Nistkästen zu reinigen, den Zustand zu begutachten und eventuell Reparatur oder Austausch (von defekten Frontklappen) vorzunehmen. Zusätzlich werden Belegung, Eier- und Totfunde dokumentiert.

 

Überraschungen und Besonderheiten gibt es immer wieder.


Der NABU Lahntal auf der Titelseite des Gemeindeblättchens


Kinder der Lahntaler Ferienbetreuung erkunden die Natur

Am Dienstag (14.10.2025) waren die Kinder von der Lahntaler Ferienbetreuung (im Wesentlichen Erst- und Zweitklässler) von der Lahnfelshalle zu den Infotafeln im Schutzgebiet gewandert und wurden dort von Siggi und Wilhelm für einen "Rundgang" im Bereich Plauel-/Rodenbach und den angrenzenden Streuobstwiesen begrüßt. Als erstes wurden die Rinder und die "Gerätschaften" auf der Weide in den Blick genommen. Die Funktion der "Kratzbürsten" am Unterstand  erkannte eines der Kinder selbst. Die orangefarbene Kugel am Wasserwagen führte zu Spekulationen und konnte schließlich geklärt werden. Der Sinn der Futterraufe war eingängig und wurde mit dem Hinweis, dass die Rinder im Winter Heu zum Fressen benötigen, bestätigt.

 

Auf der Taufwiese waren die Birnen, die mit dem Obstpflücker geerntet wurden, ein Höhepunkt und wurden probiert. Das unterschiedliche Aussehen der Birnen an zwei Bäumen, führte zu der Erkenntnis, dass es nicht die Birne gibt, sondern verschiedene Sorten auf Bäumen wachsen. Die scharfen Zacken an den Baumschutzgittern waren selbsterklärend. Auch der erste Nistkasten wurde auf der Taufwiese entdeckt.

 

In der Fuchshecke zeigte Siggi ihnen eine Spechthöhle und konnte den Unterschied zwischen natürlichen "Wohnungen" und künstlichen verdeutlichen. Daraus ergab sich die Aufgabe verschiedene Nistkästen zu finden. So erfuhren die Kinder dann den Unterschied zwischen Höhle- und Halbhöhlenkästen und dazu die Besonderheit von Steinkauzröhren. Entsprechende Vogelstimmen wurden den Kindern vorgespielt und nach Aufforderung auch nachgeahmt.

 

Andere kleine Entdeckungen der Jungen und Mädchen wurden der ganzen Gruppe gezeigt und darüber gesprochen. Die Fragen, Beschreibungen und Aktivitäten der Kinder lassen den Schluss zu, dass ihnen der Aufenthalt in der Natur wohl gefallen hat. Zum Mittagessen mussten sie dann noch zurück zur Lahnfelshalle laufen.


Das war das Apfelpressen 2025

Bei der Apfellese am Vortag waren ca. 30 Erwachsene und 13 Kinder beteiligt. (siehe unter Aktuelles bis zum 11.10.2025.

Auch beim Apfelpressen waren wieder viele fleißige Hände und gute Stimmung zu beobachten.

Der Arbeitsbereich

Die Azubis/der Nachwuchs/die Kinder

Akteure im "Maschinenraum"

Rund ums Pressen

Zwischendurch

Die Verpflegung    ---   mit einem Wort zu beschreiben   ---  Lauer

Das Ergebnis

Auch die Reinigung und der Abbau der mobilen Apfelpresse konnte noch am Nachmittag beendet werden.

 

Abschließende Einschätzung des Vorsitzenden:

"Das war ein schönes Wochenende mit wieder mal vielen helfenden Händen und toller Verpflegung, Es sind ca. 3.500 Liter Apfelsaft geworden.