Aktuelles

"Ziellinie"des Schutzgebietes Plauel-/Rodenbach in Sicht

Die beiden folgenden Bilder machen es deutlich: Die Stämme und zu Brennholz nutzbaren Äste am Rodenbach sind beseitigt.  Der letzte Teil der Arbeiten nach dem Auf-Kopf-Setzen der Weiden ist erledigt. Zuerst wurde das Schnittgut in transportierbare "Stücke" zersägt und gestapelt, dann das restliche kleinere Astwerk verbrannt - jeweils 2019 - und nun wurde am 30.3. das verwertbare Holz abtransportiert. Der durch den Regen aufgeweichte Boden ließ lange kein Befahrung mit Schlepper, NABU-Auto und Hängern zu. Gestern waren jedoch beide Fahrzeuge - jeweils mit Anhänger - im Schutzgebiet zu sehen. Sogar ein Privatfahrzeug war zusätzlich im Einsatz, um eine räumliche Trennung der Fahrzeuginsassen zu gewährleisten. Beate, Jochen und Gerd waren die fleißigen Aktiven.

Somit geht  das Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach seiner "Fertigstellung" entgegen. Die beiden nächsten Maßnahmen, bei denen die Untere- und Obere Naturschutzbehörde einbezogen waren, sind angelaufen. Das Saatgut für die Blühstreifen ist bestellt, Ähnliches gilt für die noch nötige PATURA-Zaunerweiterung. Dann wären da noch das "Rote Höhenvieh" und ein beweglicher Viehunterstand anzuschaffen. Können diese Schritte noch 2020 geleistet werden, und damit die "Endgestaltung" des Schutzgebietes festgestellt werden? Natürlich bleiben dann die ständig erforderlichen Pflegemaßnahmen wie Beweidung/Mahd, Rückschnitt der Kopfweiden, Kontrolle und Ausbesserung der Zäune ... .

 


Familieneinsatz in Coronazeiten

Die Coronakrise hat auch Auswirkungen auf die Tätigkeiten unserer Aktiven. So war für den 28.3.2020 geplant, das "neue" Areal des Althausgrundstückes mit Erwachsenen und Kindern der Naturschutzgruppe sowie befreundeten Familien vom dort befindlichen Müll zu befreien. Dies wäre aus Sicht der Übertragungswege des Coronavirus' kaum zu veranworten gewesen. Daher wurde eine "Einladung" zu diesem "Arbeitseinsatz", der auch für die Kinder ein besonderes Zusammentreffen werden sollte, erst gar nicht verbreitet. Da aber Familien auch im häuslichen Bereich Abstandsregeln nicht einhalten können und damit ein isolierter Aufenthalt in der Natur diesbezüglich dazu keinen Unterschied macht, fand sich die Familie Heuck auf dem Grundstück ein und blieb dort nicht untätig, wie die folgenden Bilder zeigen. Ein deutliches und lobenswertes Beispiel dafür, dass der Einsatz für Mitmenschen, Umwelt, Natur und Klima auch in "schwierigen Zeiten" möglich und sinnvoll ist.


Sitzstangen für Braunkehlchen gesetzt

Das Schwarzkehlchen ist im Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach schon eingetroffen (Siehe Beobachtungen vom 07.03.2020 von Siggi Kaul). Zeit, um das Gebiet auch für das Braunkehlchen wieder attraktiver zu gestalten. Dazu wurden am 22.3. auf sechs Teilflächen jeweils 50 Bammbusstäbe mit einem deutlich längerem Stab im Zentrum in den Boden gesteckt. Neben der Kennzeichnung durch die langen Stangen im Zentrum wurden die sechs Areale auch noch in einem Luftbild des Schutzgebietes eingezeichnet. Dies macht das Auffinden der Sitzstangen nach der Brutzeit und vor einer Beweidung oder Mahd deutlich einfacher. Christian, Gerd, Tina und Tom waren sich der Notwendigkeit des ausreichenden Abstandhaltens wegen des Coronavirus' bewusst und richteten sich danach. Selbst die Autos und Sitzstangen hielten die Mindestdistanz ein. Den entsprechenden Abstand zwischen den Buchstaben dieses Berichtes herzustellen, ist nicht gelungen. Also: Vorsichtbeim Lesen.

Am gleichen Nachmittag sammelten Beate, Jochen und Gerd das Schnittgut von der Taufwiese ein und fuhren es ab.


Baumschnittkurs auf der Hundshecke

Am 7.3.2020 trafen sich mehr als 10 Aktive zu einem Baumschnittkurs auf der Hundshecke. David Rempen, der Kursleiter vom Hofgut Fleckenbühl, erläuterte zunächst Grundsätzliches zu Wachstumsphasen der Bäume und Zeitabschnitten für den Baumschnitt sowie Notwendigkeit und Möglichkeit der Desinfizierung von Baumschnittwerkzeugen. An mitgebrachten Zweigen zeigte er Pilzkrankheiten und durch Läuse augelöste Wachstumsveränderungen der Bäume. Der praktische Teil wurde im Wesentlichen an ca. 10 bis 12 Jahren alten Bäumen durchgeführt. Entscheidungen für den Erhalt oder die Entfernung von Ästen wurden jeweils begründet, Fragen und abweichende Schnittvorstellungen beantwortet und diskutiert. In kleinen Gruppen wurde anschließend von den Kursteilnehmer*innen der Schnitt am "eigenen" Baum besprochen und vorgenommen. David Rempen unterstützte dabei jeweils mit seinem Fachwissen.

Nach einer Pause am Feuer, in der sich die Teilnehmer*innen den Produkten des Feuertopfes und mitgebrachter Verpflegung "widmeten", wurde dann die Baumpflege alter, zum Teil verkrebster Bäume besprochen und an zwei Bäumen durchgeführt. Auch hierbei stießen die Erläuterungen von David Rempen bei den Beteiligten auf großes Interesse.

Der Verlauf  dieses Schnittkurses und der Kenntniszuwachs bei den Teilnehmer*innen wurde sehr positiv gesehen. Mehrfach wurde eine Wiederholung im nächstenJahr angeregt.

Bilder werden folgen.


Gemeinsamer Arbeitseinsatz mit dem Grenzgangsverein

Auch wenn die Natur immer noch Wasser braucht, um die Grundwasserstände in einen "Normalzustand" zu bringen, freuen wir uns immer, wenn es bei den Arbeitseinsetzen trocken ist.  Auch am 22.2. war beim Baumschnitt an der Fuchshecke Regenkleidung nicht erforderlich. Allerdings war der Wind zeitweise unangenehm. Siggi hatte schon am 18.2. gemeldet, dass der Wind seinen Anteil an der Baumpflege bereits erledigt hatte. Ein für den Pflegeschnitt vorgesehener Baum war umgeworfen worden.

Unsere Kettensägespezialisten hatten also wieder Gelegenheit, ihr Können bei der "Filetierung" des Baumwrackes anzuwenden.

Aber auch die restlichen Teilnehmer der ca. 15 Personen starken Arbeitstruppe (plus einiger Kinder) waren fleißig. So konnten die Baumpflegearbeiten am frühen Nachmittag beendet werden. Für die "Feuertruppe" dauerte der Einsatz allerdings - wie immer - etwas länger. Besonders bei windigem Wetter muss gesichert werden, dass nach Verlassen des Einsatzortes keine Feuerglut mehr vorhanden ist.


Baufortschritt der neuen Lagerhalle

19.06.2019 Jochen hat die Wiese gemulcht, weil Freitag der Mutterboden abgeschoben werden soll.

22.06.2019  Der Mutterboden wird weggebaggert.

24.6.2019 Ausbaggerung abgeschlossen, Aushub verteilt, mit Schottereinfüllung begonnen.

27.6.2019 Schottereintrag abgeschlossen, Bagger abgezogen.

9.7.2019 Schotter wird eingeebnet.

21.08.2019 Halle wurde eingemessen: Die vier Messpunkte und die Längenangaben zeigen den zukünftigen genauen Standort und die Größe der Halle an.

15.11.2019  Die Statik wurde geprüft und genehmigt. Die Fa. Greiff hat mit Schweißarbeiten an den Hallenträgern begonnen.

1.2.2020 Von 10 benötigten Doppel-T-Trägern - erworben und abgeholt aus Duisburg als "Gebrauchtware" von der Firma Greiff  - sind sieben in der benötigten Form mittlerweile zusammengeschweißt worden. Diese mussten grob entrostet und gestrichen werden. Eine in der Spitze vier Personen zählende NABU - Arbeitsgruppe erledigte diese Arbeiten.

17.2.2020 Auch die restlichen drei Doppel-T-Träger sind entrostet und gestrichen.

Die Firma Greiff hat die fünf "Dachbinder" (Leimholzbalken, die das Dach tragen) sowie die Dachbeplankung vorgefertigt.

20.2.2020 Dachbinder sind braun gestrichen.


Wieder ein personell vielfältiger Personenkreis beim Arbeitseinsatz

Das "Gedröhne" von Hochentastern, Kettensäge und Heckenschere war beim Einsatz am Brunkel am 8.2.2020 unüberhörbar. Aber auch viele Kinderstimmen prägten die Geräuschkulisse. Wenn man dann noch die Gespräche der NABU - Aktiven, der mithelfenden Eltern der Kinder und auch einer Arbeitskollegin einer NABU - Aktiven sowie den mitgebrachten Besuch eines weiteren Aktiven dazu nimmt, kann man sich das Stimmungsbild dieses Arbeitseinsatzes gut vorstellen.

Bei vielen "Altbäumen" wurde mit vereinten Kräften der nötige Pflegeschnitt vorgenommen. Einige waren schon dermaßen  "ausgehöhlt", dass der Erhalt der Hohlräume zum wichtigsten Ziel der Schnittmaßnahme wurde. Dem für die folgenden Tage angekündigten Sturmtief Sabine sollten die gestutzen Altbäume standhalten können und Astabbrüche vermieden werden.

Auch das erforderliche Umsetzen das Schafweidezaunes bedurfte wegen des zu erwartenden Windes besonderer Sicherungsmaßnahmen. Extra Spannleinen zur Stabilisierung wurden angebracht. Zusätzlich wurde der Schafwagen so umgesetzt, dass der zu erwartende Wind möglichst wenig Angriffsfläche haben würde.

Trotz aller Naturschutzarbeiten kamen die von den Betreuerinnen der Kindergruppe mit gebrachten Schnittmesser auch zum Einsatz und so mancher Ast wurde geschickt entrindet.

Natürlich wurde auch wie immer die "Feuerwache" verlässlich von bewährten Kräften durchgeführt.


"Ausbildungsoffensive" gestartet

In Anlehnung an das Protokoll der 1. Monatsitzung soll das Jahr 2020 im Zeichen - formuliert in  Politikersprech - einer "Ausbildungsoffensive" stehen. So sollen die jüngeren Aktiven sowohl im Baumschnitt als auch im Traktorfahren sowie an  Maschinen wie zum Beispiel der Mulcherbedienung "ausgebildet"/eingewiesen werden/Erfahrungen sammeln. Beim 2. Baumschnitt (25.1.2020) auf den Streuobstwiesen - diesmal auf der Hardt - war dann zu beobachten, wie Tina von Gerd Anleitungen zum Traktor fahren erhielt, die sie dann auf der Hardtwiese direkt umsetzen konnte. Torsten ermutigte sie und gab Tipps zum rückwärts Fahren mit Hänger. Ilka machte unter der Regie von Torsten erste Erfahrungen mit der großen Heckenschere. Schließlich wurde Tom von Gerd beim Baumschnitt angeleitet.

Auch  die "Alten" unterstützten sich gegenseitig. So wies Jochen beim Baumschnitt Wilhelm auf die beiden wesentlichen Äste hin, die an "dessen" Baum entfernt werden mussten. Neben den bisher erwähnten Personen waren noch drei Generationen der Lauers, Siggi, Jonathan und Sophia aktiv.

Und eine weitere Besonderheit sei hier erwähnt: Wenn es Elternteilen gelingt, während eines mehrstündigen Einsatzes, sich intensiv der Arbeit zu widmen und gleichzeitig ihre Kinder "bei Laune zu halten", ist dies durchaus hoch zu achten.

Neben dem Rückschnitt eines langen Stückes der Brombeerhecke sowie der Eindämmung des sich ausbreitenden Weißdornes, des Rückschnittes einiger Apfel- und Walnusbäume und der Verbrennung des gesamten Schnittgutes  wurde natürlich auch noch gut gegessen. Ilka hatte diesmal Fleisch, Käse, und Brötchen besorgt und Sicco den Feuertopf in seine Obhut genommen.

Fotos werden folgen.


1. Arbeiten auf dem Althausgrundstück

Auf dem zuletzt erworbenen Althausgrundstück befinden sich neben alten ungepflegten Obstäumen und Sträuchern auch eine heruntergekommene Hütte sowie Schutt und Müll. Um die Idee umzusetzen, dieses Gelände für die Kindergruppe zu nutzen und es gemeinsam mit den Kindern naturnah zu gestalten, müssen zunächst die Voraussetzungen geschaffen werden. Ein großer Kirschbaum im "Eingangsbereich" mit abgestorbenen sowie teilweise abgebrochenen Ästen stellte ein Sicherheitsrisiko dar. Am Freitag (24.1.2020) nahmen sich Sicco und Christian dieses Problems an und rückten dem Baum mit entsprechendem Gerät zu Leibe. Das gelungene Ergebnis geben die folgenden Bilder wieder.

Ob sich die Kinder der Naturforschergruppe trauen werden, hier später Kirschen zu pflücken? Bevor allerdings die Kinder dieses Gelände erobern dürfen, ist noch - mindestens eine - Müllräumaktion erforderlich, die nach den terminlich festgelegten Baumschnittaktionen auf den Streuobstwiesen der Ortsgruppe stattfinden sollte.


Digitalisierung breitet sich auch in der Ortsgruppe aus

Althaus Grundstück? Wiese Schmidt? Hundshecke?

Wo ist der Nistkasten?  Welche Infotafel des Naturlehrpfades ist gemeint?

Diese und ähnliche Fragen/Probleme tauchen immer wieder auf, besonders wenn neuere Vereinsmitglieder sich engagieren wollen. Für Altmitglieder kein Problem (mit Ausnahmen) ist die genaue Lage von Grundstücken, Nistkästen und Lehrtafeln bei Planungen während der Monatssitzungen, bei der Nistkastenreinigung im Gelände und bei der Inspektion/Erneuerung der Lehrtafeln immer wieder Quell von Nachfragen, Orientierungsproblemen oder langem Suchen. Einige in der Computeranwendung Versierte haben sich dieses "Übels" angenommen und auf Luftbildern die genaue Lage und Bezeichnung der für die Ortsgruppe relevanten Grundstücke eingezeichnet und digital zur Verfügung gestellt. Erste Nistkästen, die von der Kindergruppe betreut werden, sind mit GPS - Daten verortet worden. Und bei der Besprechung des aktuellen "Zustandes" des Naturlehrpfades auf der Monatssitzung am 17.1.2020 standen Fotos und ein genauer Plan mit entsprechender Kennzeichnung der Lehrtafel auf einem Tablet zur Verfügung. Besonders Tina und anderen sei Dank.


Baumschnitt im Elisabethswinkel

Am Samstag, den 11.1.2020 fand der erste Baumschnitteinsatz in diesem neuen Jahrzehnt statt. Am Elisabethswinkel fand sich eine große Arbeitsgruppe aller Altersgruppen ein. Auch einige noch-nicht-Mitglieder unterstützten die Aktiven der Ortsgruppe. Die vielen arbeitenden Hände ermöglichten einen sehr entspannten und kommunikativen Arbeitseinsatz. So wurde neben Gesprächen über einen "angemessenen" Baumschnitt unter anderem  auch noch die Verantwortung für die Verpflegung zukünftiger Arbeitseinsätze "neu" festgelegt. Zwei der jüngsten Helfer beschäftigten sich zudem noch intensiv mit der nötigen Schutzausrüstung beim Einsatz von Kettensägen und probten das Tragen von Schutzhelm mit Visier und Gehörschutz. Das Angebot von Würstchen, Bauchfleisch und Steaks - angerichtet in zwei Feuertöpfen - trug auch zur guten Stimmung bei. Der Bewertung dieses Tages durch den 1. und 2. Vorsitzenden

"War heute ein schöner Arbeitseinsatz."

"Absolut! Schade, dass man nicht das ganze Jahr über schneiden und Feuer machen muss",

ist nichts hinzuzufügen.