Bittere Erkenntnis

Putins Krieg gegen die Bevölkerung der Ukraine bringt nicht nur unermessliches Leid für die Menschen, sondern ist auch für die Natur und das Klima eine Katastrophe.

Der Ukraine-Krieg macht unmissverständlich deutlich, wie wichtig es ist, dass wir unsere Abhängigkeit von fossilen Energien endlich stoppen – für das Klima, aber auch für Frieden in Europa. Erst kürzlich hat der IPCC Bericht wieder gezeigt, welche dramatischen Auswirkungen die Klimakrise auf Ökosysteme, die biologische Vielfalt, Menschen und Gesellschaften bereits hat. Wenn es so weitergeht wie bisher, wird die Klimakrise weltweit weitere Konflikte anheizen und Menschen so ihre Lebensgrundlagen rauben.

Zitat aus Change.org  Neuigkeit zur Petition  Wir gehen auf die Straße - für Klimaschutz und Frieden!

Eindeutige Folgerung

Frieden bleibt für ein angstfreies Leben, für den Natur- und Klimaschutz fundamental.

 

"... Für mich ist noch klarer geworden, dass die größte Friedensdividende für fast alle Nationen in der rasch erhöhten Nutzung der erneuerbaren Energieträger liegt, weil die Sonne auf jedes Land scheint und der Wind an vielen Küsten recht zuverlässig bläst.

Eine weitere für alle gleichermaßen zugängliche Friedensdividende ist die Steigerung der Effizienz bei der Energie- und Ressourcennutzung, für die wir eine politisch stärkere Initiative brauchen."

Zitat aus Interview von Jörg Staude mit Professor Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe in Klimareporter° vom 27.2.2022

Das ganze Interview hier

„Putins Angriff auf die Ukraine verurteilen wir scharf. Bundestag und Bundesregierung reagieren mit beachtlichem Handlungswillen. Das ist beeindruckend und richtig. Die große Herausforderung, Versorgungssicherheit künftig auch ohne russische Energieimporte zu gewährleisten, lässt sich nicht mit Rezepten aus der Vergangenheit lösen. Echte Unabhängigkeit schaffen nur naturverträgliche erneuerbare Energien - Wind und Sonne gehören schließlich niemandem. Außerdem sollten Staat, Wirtschaft und Bevölkerung Anstrengungen unternehmen den Energieverbrauch deutlich zu senken."

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger

Anforderungen bei Natur- und Klimaschutz bleiben

„Putins Krieg gegen die Ukraine zeigt bitter auf, wie sehr politische Versäumnisse der Vergangenheit zu einem Sicherheitsproblem der Gegenwart geworden sind. Aufgrund dieser neuen, akuten Krise dürfen diealtenKrisen jedoch nicht weniger intensiv bearbeitet werden. Ein Teil der aktuell vorgetragenen Ideen hat sogar das Potenzial die Situation bei Natur und Klima dramatisch zu verschlechtern. Mehr denn je heißt es raus aus fossilen Energieträgern - schnell und konsequent. Eine ernsthaft geführte Debatte kommt an Energieeinsparungen nicht vorbei. Das Tempolimit gehört deshalb auf den Tisch, die staatliche Subvention von Sprit wieder in die Mottenkiste.“

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger

Wir haben kein Flächenproblem, sondern ein Nutzungsproblem.

Die Diskussion über Nahrungsmittelsicherheit ist eine Fake-Diskussion. Eigentlich geht es um die Frage, ob wir die zur Verfügung stehenden landwirtschaftlichen Flächen geschickt einsetzen. Auch im Eindruck des Krieges in der Ukraine bleiben die Klima- und die Naturkrise die großen Krisen unserer Zeit. Ein Angriff auf die Biodiversität würde diese Krisen verstärken. Die Nutzung von Brachflächen ist ein solcher Angriff und für die Lebensmittelerzeugung vollkommen unnötig. Wir haben kein Flächenproblem, sondern ein Nutzungsproblem.“

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger mehr ...

Individuelle Möglichkeiten etwas zum Klimaschutz beizutragen

Einladung zur Jahreshauptver-sammlung


"Freischneider" waren tätig

Christian und ein guter Geist

oder eine gute Fee machten (Strom)Wege frei


Infotafel zum Wiedehopf


Blühstadien auf der Taufwiese


Suchrätsel

Auf welchem Grundstück befindet sich diese Unterkunft?

mehr/größer ...


1. Umzug unserer Rinder

Beobachtung

Beobachtung von Siegfried Kaul am 23.5.2022


Beobachtung von Siegfried Kaul vom 16.5.2022


Sammelbox für alte Handys

Lesenswert

Der Amazonasdelfin zählt wie alle Flussdelfine zu den bedrohten Arten. © Getty Images

„Mehr Natur wagen“: Forschende wollen Verlust der Artenvielfalt aufhalten – Trendwende von Politik gefordert

Ein Bündnis von Forschenden fordert in der „Berliner Erklärung“ von der Politik eine Trendwende, um den Verlust der Artenvielfalt aufzuhalten

mehr ...


Regenwürmern produzieren den besten Natur-Dünger und sind ein Segen für jeden Acker Quelle: Ina Tannert

Da ist der Wurm drin


Gartentipp

Torfreie Erden aus Marburg

sind bei der Kompostierungsanlage in Cyriaxweimar erhältlich.

Telefon : 06421 93090

www.entsorger-marburg.de


Gönn dir Garten

Führung zu sämtlichen Gartenthemen des NABUs

 Artikel/Empfehlungen/Ratschläge/Anleitungen/Videos

mehr ...

Mitteilung des NAJU Teams

Besuch der Artenschutzstation für den Feldhamster in Hessen

Mit 9 Kindern und 3 Erwachsenen besuchte die NAJU Lahntal am Samstag, 21.05.2022  eine Aufzuchtstation für Feldhamster.

 mehr ...


Schaurig schön ist's im Dunkeln spazier'n zu geh'n


Termine

NAJU, Arbeitseinsätze und Monatstreffen: Hier finden Sie die Termine des NABU Lahntal

mehr ...


Klimaschutz

Individuelle Möglichkeiten etwas zum Klimaschutz beizutragen


Klimareporter

Liefert täglich Qualitätsjournalismus zum Klimawandel.

mehr ...


Für Mensch und Natur

Die Lahn
Die Lahn

NABU - Lahntal

Die NABU-Gruppe Lahntal e.V. wurde im März 1984 von 18 Naturfreunden gegründet. Der Verein hat zur Zeit ca. 290 Mitglieder und ist seit dem 9.12.1991 ein "eingetragener Verein" (e.V.).

 

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) ist ein bundesweiter Naturschutzverband, der untergliedert ist in Landes- und Kreisverbände sowie in Ortsgruppen.

 

Bis zum Sommer 1990 nannte sich der 1899 gegründete Verband "Deutscher Bund für Vogelschutz" (DBV). Die Umbenennung soll der allgemeinen Naturschutzarbeit Rechnung tragen. Der Naturschutz bezieht sich nicht nur auf den Vogelschutz.

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Auch die kommende Generationen soll eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Die Hauptaufgabe des Verbandes sind die praktische Naturschutzarbeit, die Erstellung fundierter Stellungnahmen im Rahmen gesetzlich vorgeschriebener Anhörungsverfahren, die Zusammenarbeit mit den Behörden und die Information der Öffentlichkeit. Dadurch leistet der NABU einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer vielfältigen und lebenswerten Umwelt.


Der Nabu

  •  Schützt, kauft und pflegt ökologisch wertvolle Flächen
  •  Führt Bestandserhebungen und Kartierungen der heimischen Tier- und Pflanzenwelt durch
  •  Betreut Naturschutzgebiete und gestaltet neue Lebensräume, zum Beispiel Amphibienbiotope und    

        Streuobstwiesen

  • Informiert die Öffentlichkeit über Natur- und Umweltschutzfragen und organisierSeminare, Vorträge,    

        Exkursionen

Als Schwerpunkt der praktischen Naturschutzarbeit ist in der Ortsgruppe Lahntal der Biotop- und Artenschutz in der Gemeinde Lahntal zu nennen !

 

Dies sind einige der regelmäßigen Arbeiten, die in der Ortsgruppe Lahntal durchgeführt werden:

 

Biotoppflege

Pflegemassnahmen an (Obst) Bäumen, Wiesen, Hecken und Feldgehölzen, unter anderem auch Neuanlegung/Kauf von Biotopen (z.B. Feucht- u. Trockenwiesen)

 

Feuchtbiotoppflege

Teiche und Tümpel werden für Amphibien angelegt und betreut

 

Amphibienschutz

Kontrolle der Amphibientunnel unter der K84 im Frühjahr, sowie ausheben und reinigen von Laichgräben ( z.B. für Feuersalamander)

Nistkästenbetreuung

Aufhängen, Pflege und Reinigung von rund 670 Nistkästen. Schwalbenzählung und Installation von Kotbrettern. Pflege der zwei Turmstationen (Vogel- u. Fledermaushäuser)

Fledermausschutz

Exkursionen und Öffentlichkeitsarbeit. Mit Hilfe eines Fledermausdetektors wird eine genaue Bestandsaufnahme der heimischen Arten durchgeführt