Ziegeneinsatz

Ab dem 12.6.2024 sind fünf Ziegen für den Naturschutz bei den Damshäuser Teichen im Einsatz. Sie unterstützen die zehn Heidschnucken bei ihrer Arbeit. Die Ziegen haben sicher - dank "Straßensperrung" - die Marburger Straße überquert.


Arbeitseinsatz am 8.6.2024 gestaltete sich anders

Wegen des hohen Bewuchses der Wiesen und der damit verbundenen Schwierigkeit, Herbstzeitlose zu finden, wurde diese Aufgabe auf den Herbst verschoben. Da ab dem 15.6.2024 auf einigen Wiesen die Heuernte ansteht, musste das Jakobskreuzkraut entfernt werden. Zudem mussten für die Rindern eine Erweiterung ihrer Weidefläche vorgenommen werden.

Also wurde das Team aufgeteilt für drei Aufgabenbereiche: Entfernung des Jakobskreuzkrautes, Mulchen und Zaunumbau. Beim Zaunumbau wurde berücksichtigt, dass am Freitag die Tierärztin bei den Rindern Blutproben entnehmen muss. Daher wurde neben der Abgrenzung des Altgrasstreifens parallel zum Rodenbach zusätzlich eine Litze gezogen, die das "Eintreiben" der Tiere erleichtern soll. Die Weidegitter zum Eingrenzen der Tiere für die Blutentnahme wurden aufgestellt.

Für Freitag, 14.6.2024, 14 Uhr, zum "Eintreiben" der Rinder werden noch dringend Helfer gesucht. Bitte bei Jochen melden!

Für die Arbeit am Mulcher wurden zwei Kinder der Naturforschergruppe begeistert.

 


Sinnlose Zerstörung

Aufnahme von der Kniebreche (In Karte Grundstück 1)


Schafschur 2024

 

Am 27.5.2024 wurden den zehn Heidschnucken des Vereines von Ralf Boßhammer das Fell geschoren. Zunächst mussten die Schafe auf den Schafwagen verladen werden, dann ging es zum Gelände von Ralf Boßhammer. Einzeln wurden die Tiere aus dem Wagen geholt und geschoren. Nach dem Rück“weg“ in den Wagen wurde den Heidschnucken noch die Klauen gereinigt und geschnitten. Eine Wurmkur wurde zusätzlich noch bei jedem Tier vorgenommen. Nun den Temperaturen angemessen „gekleidet“ nahmen die Heidschnucken nach der Rückkehr zum Gelände der Damshäuser Teiche wieder ihre Landschaft pflegende Fress“arbeit“ wieder auf. Für sie gibt es noch genug zu tun.

 

 


Kundgebung für Demokratie

An der am 25. Mai 2024 von der Lahntaler DEMOKRATIE Werkstatt veranstalteten Kundgebung bei der Alten Brücke in Goßfelden beteiligten sich nach Schätzung des Artikelverfassers ca. 100 bis 150 Personen. Unter Ihnen waren auch NABU Mitglieder, von denen sich drei mit dem Vereins-T-Shirt kenntlich machten.

 

In verschiedenen Reden wurde auf den immer notwendigen aktiven Einsatz für die Demokratie hingewiesen. Unter anderen machte dies die Gruppe „Omas gegen Rechts“ mit einer eindrücklichen Rede und mit einem Transparent mit der Aufschrift „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ sehr deutlich.

 

Auf die Notwendigkeit zur Teilnahme an der Europawahl am 9. Juni wurde von verschiedenen Redner*innen hingewiesen. Als Informationshilfe wurden verschiedene Wahlomaten empfohlen. Für die an der Naturschutzarbeit Interessierten sei an dieser Stelle auch auf den Wahl-O-Mat für Klima und Natur“ (verlinken) des NABU Bundesverbandes hingewiesen.


Kennartenerfassung

"Extensiv genutzte Wiesen und Weiden sind traditionelle Bestandteile unserer hessischen Kulturlandschaft. Mit ihren bunten und doch unterschiedlichen Erscheinungsbildern prägen sie das Landschaftsbild und bieten zahllosen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Darüber hinaus erfüllen sie durch ihre CO2 - senkende Wirkung und ihre Wasserspeicherkapazität wichtige Funktionen im Landschaftshaushalt.

Landwirtinnen und Landwirte, die sich für eine extensive Bewirtschaftung ihrer Grünlandflächen entscheiden, leisten somit wertvolle Beiträge zur Förderung der Biodiversität und zur Gesunderhaltung unserer Umwelt." (1)

 

Da der NABU Lahntal schon vor Jahren eine ökologische Landwirtschaft angemeldet hat, kann er  am "Kennartenprogramm" teilnehmen, das die extensive Bewirtschaftung der Grünlandflächen fördert,.

 

In den letzen drei Wochen  (25.5.2024) waren und auch noch aktuell sind einzelne Aktive auf den vom Verein betreuten Wiesen unterwegs und erfassen die Kennarten (vier müssen auf den einzelnen "Schlägen" für den Anspruch auf Förderung nachgewiesen werden). Als Bestimmungshilfe hatten sie die Broschüre

Kennart? Erkenn ich! Bestimmungshilfe für hessische Kennarten der Öko-Regelung 5 (1) und die App PlantNet zur Vorbereitung und als Bestimmungshilfe zur Verfügung.

 

Die folgenden Fotos zeigen links den Plan eines "Schlages" und den vorgezeichneten Weg (braun), auf dem man die Kennarten in jedem Abschnitt zur Anerkennung je einmal finden muss und

rechts einen Ausschnitt des dazugehörigen Erfassungsbogen.