Gemeinsamer Baumschnitt von Mitgliedern des Grenzgangsvereins, der NAJU und Aktiven der Ortsgruppe am 9.2.2019

 

Zum Bericht (entspricht NABU - Info 2/2019)


Baumschnitt auf der Hardtwiese am 26.1.2019

Am Samstag fanden sich acht Aktive (diesmal eher die alte Garde in Bezug auf das Lebensalter und die Einsatzregelmäßigkeit, Ausnahmen bestätigen diese Einschätzung) auf der Hardtwiese zum Baumschnitt ein. Besonderheit: Die Anreisefahrzeuge wurden durch zwei Fahrräder geziert. Einige Widrigkeiten waren zu überwinden. Der zeitliche Großteil der Arbeit fand auf dem dreieckigen unteren Stück der Hardtwiese statt. Durch die Neigung des Geländes wurde das Anstellen von Leitern erschwert. Die Frost der vorherigen Tage und der Regen in der vorausgegangenen Nacht sowie noch auf der Erde liegendes Fallobst erschwerten das sichere Bewegen auf der Wiese. Da beim Schneiden der Blick meist nach oben zur Baumkrone gerichtet ist, stellten auch ein Eingang zum Dachsbau und die Unebenheiten der Wiese Stolperfallen dar. Die Nässe erschwerte das Verbrennen des Schnittgutes. Dafür blieb es - anders als vorhergesagt - trocken. Konzentrietes Arbeiten führte dazu, dass schon kurz nach 13 Uhr die von Jochen markierten Bäume geschnitten waren. Zusätzlich konnte sogar der nicht mehr benötigte Verbissschutz von einigen Bäumen entfernt werden.

 

Beim anschließenden Essen von Bauchfleisch und Würstchen wurden die unterschiedlichsten Themen angesprochen. Es fiel auch das Wort "Biofleisch".


Baum- und Heckenschnitt am 12.1.2019

Mit dem Verbrennen von Weihnachtsbäumen wurde die Feuerstelle eingerichtet. Die Flammen waren weithin sichtbar.

 

Die schon markierten Bäume am Elisabeths Winkel wurden geschnitten und das Schnittgut zur Feuerstelle geschleppt. Gleichzeitig wurden viele der vor Jahren gepflanzten Haselnusssträucher auf Stock gesetzt, auf den Hänger geladen und zur Feuerstelle gefahren. Dort wurden Äste und Stämmchen auf Längen geschnitten, die gut zu verbrennen waren. Das Aufrichten eines Speierlings, der seinen Halt verloren hatte und schräg beneigt in der Wiese stand, mit Hilfe von Kette und den PS des Schleppers war eine eher ungewöhnliche Herausforderung. Ob diese Aktion und das Abstützen mit einem "dicken Keil" bewirken, dass der Baum wieder richtig anwächst und aufrecht stehen bleibt, wird die Zukunft zeigen. Das Besondere dieses Einsatzes allerdings war die Anzahl und Zusammensetzung der Aktiven. In der "Spitze" waren 14 Erwachsene, ein Jugendlicher und vier kleine Kinder vor Ort. Sehr erfreulich auch, dass das Durchschnittsalter der Erwachsenen deutlich unter 60 Jahren lag, das war bisher eher nicht die Regel und lässt für die Zukunft hoffen. Und dann war da noch etwas: Jonathan (um die 3 Jahre alt) hat unter der Anleitung von und Sicherung durch Peter erstmals beim Schneiden eines Baumes hoch oben auf der Leiter geholfen. Jonathans Kommentar: Mit "Ritsche-Ratsche" wäre es gar nicht schwierig.