Aktuelles

Baufortschritt der neuen Lagerhalle

19.06.2019 Jochen hat die Wiese gemulcht, weil Freitag der Mutterboden abgeschoben werden soll.

22.06.2019  Der Mutterboden wird weggebaggert.

24.6.2019 Ausbaggerung abgeschlossen, Aushub verteilt, mit Schottereinfüllung begonnen.

27.6.2019 Schottereintrag abgeschlossen, Bagger abgezogen.

9.7.2019 Schotter wird eingeebnet.

21.08.2019 Halle wurde eingemessen: Die vier Messpunkte und die Längenangaben zeigen den zukünftigen genauen Standort und die Größe der Halle an.

15.11.2019  Die Statik wurde geprüft und genehmigt. Die Fa. Greiff hat mit Schweißarbeiten an den Hallenträgern begonnen.


In Hauptteichen Pflanzenwuchs deutlich reduziert

Am 23. und 26.10.2019 haben sich bis zu sechs Aktive  dem starken Pflanzenbewuchs der beiden "Hauptteiche" im ehemaligen Dammshäuser Sandbruch  angenommen. Mit Misthaken und auch nur mit den Händen wurden Schilf und andere Pflanzen aus dem Wasser entfernt. Um das Zuwachsen der Teiche zu verhindern, muss diese Aktion in den kommenden Jahren regelmäßig wiederholt werden. Nur durch diese Maßnahme und die regelmäßige Beweidung kann das Ziel, in diesem Gebiet Amphibien zu halten und ein erneutes Besiedeln durch Kreuzkröte und Geburtshelferkröte erreicht werden.

Vor der Räumungsaktion

Während des Räumens und nachher


Wasserstandsmeldungen vom 20.10.2019

Bringsfelder Graben (Wiese Schmidt)

Nach den vielen Regentagen ist erkennbar, dass die gewünschte Wirkung der Baggerarbeiten erreicht werden wird: Ein Teil des  Wassers im ursprünglichen Bachbett fließt weiterhin im Graben. Gleichzeitig teilt sich der Bachlauf und füllt auch den neu gestalteten Grabenabzweig. Ca. die Hälfte dieses neuen Gewässerbettes führt schon Wasser.

Aktualisierung:  Am 7.11.2019 durchfließt sowohl im ursprünglichen als auch im neuen Wasserbett Wasser.

Rodenbach (Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach)

In dieser wesentlich größeren Fläche der Umgestaltung des Rodenbaches ist der Wasserzufluss schon weiter gediehen: Das vom Plauelbach und vom neu gestalteten Ablauf des Regenrückhaltebeckens zufließende Wasser hat schon die Zufahrt zur Taufwiese unterflossen und reicht bis in den Goßfelden wärts liegenden Teil des Schutzgebietes. Auch in einigen Blänken steht schon Wasser.

Allerdings ist noch kein Wasserzufluß vom Quellbereich des Rodenbaches festzustellen.

Aktualisierung:  Am 7.11.2019 kommt weiterhin kein Wasser aus dem Quellbereich. Aber ab dem Ablauf des Rückhaltebeckens bis zur Einmündung in das ursprüngliche Bachbett fließt durchgängig Wasser. In allen Blänken befindet sich (zum Teil viel) Wasser.

Obiges Foto zeigt den Endbereich der Bachumgestaltung. Ab hier fließt der Rodenbach in wieder seinem "alten" Bett.

(Von einer Drohne aufgenommene Luftbilder sind zugesagt worden und werden hier eingestellt werden.)

Dammshäuser Teiche

Alle fünf Teiche sind mit Wasser gefüllt. Der Wasserstand ist aber deutlich niedriger im Vergleich zu den höchsten Wassserständen der Vorjahre. Besonders deutlich ist dies bei dem kleineren "alten" Teich (rechtes Bild unten) zu sehen. Die "Überläufe" in den jeweils tiefer liegenden Teich sind noch nicht mit Wasser gefüllt.

Die kleine Rinne - extra für die Kreuzkröte angelegt - ist auch etwas mit Wasser gefüllt.

Himmelsteiche oberhalb der Taufwiese

In keinem der Himmelsteiche befindet sich Wasser. Und dies trotz der zurück liegenden Regenperiode. Ob dies, ähnlch wie dem Versiegen des Rodenbachzuflusses oberhalb unseres Schutzgebietes, mit den Wasser (ab)leitenden Maßnahmen der Straßenbaumaßnahme K 84 im Bereich Wetter zusammen hängt?

Großer Teich unterhalb der Taufwiese

Dieser Teich war mit Rohrkolben und anderen Wasserpflanzen fast zugewachsen und beinhaltete nur noch wenig Wasser. Bis auf einen kleinen Rest Pflanzen wurde der Teich ausgeräumt. Durch Wasserzulauf aus der oberhalb liegenden "Pferdewiese" füllt sich dieser Bereich langsam wieder. Die "Überlaufhöhe", von der das Wasser in den mäandrierenden Plauelbachbereich fließen soll, ist allerdings noch nicht erreicht. Daher ist in letzterem zur Zeit auch kein Oberflächenwasser zu sehen.


Viele Helfer beim 4. Apfelfest

Das Gelingen des Apfelfestes ist von mehreren Faktoren abhängig: Zum einen müssen Äpfel verfügbar sein. Trotz gründlicher Apfellese war die Apfelausbeute deutlich geringer als im letzten Jahr. Das geringere Saftangebot bedeutete allerdings auch, dass alle Apfelsaftkartons schon verkauft werden konnten. Als nächstes hat das Wetter natürlich Auswirkungen auf die Besucherzahl. Angekündigter (und zum Glück erst  nach Mittag einsetzender) Regen und die unangenehme Kälte wirkten sich natürlich aus. Die Erwartung auf Kartoffelpuffer mit Apfelmus und andere Köstlichkeiten führten dennoch zu einer angemessenen Publikumszahl. Zum dritten ist der Termin des Apfelfestes nicht unbedeutend für das Gelingen der Veranstaltung. Er muss trotz Unkenntnis über den im betreffenden Jahr günstigsten Erntetermin früh festgelgt werden. Es gilt Parallelveranstaltungen und Ferientermine möglichst zu berücksichtigen. Zudem ist ein fester Termin im Jahresverlauf wünschenswert. Ein schwieriges Unterfangen, dass zukünftig nochmals besprochen werden muss.

Eine wesentliche Voraussetzung für ein gelingendes Vereinsfest ist zudem immer eine genügende Helferschar. Auch dieses Jahr halfen viele Vereinsmitglieder entsprechend des Einsatzplanes in unterschiedlichen Bereichen mit. Über die Vorbereitungen wurde schon berichtet. Das Backen vieler Kuchen muss hier noch ergänzt werden. Aber auch an der Apfelpresse, beim Grillen und Kartoffelpufferbacken, beim Kaffee-und Kuchenverkauf, Gläser- und Geschirr spülen, an der Kasse, der Tresterentsorgung sowie beim Aufräumen waren tatkräftige Hände gefragt. Allen Helfern und Vorbereitern ein herzlicher Dank!!! Und natürlich gilt der Dank auch dem Gastgeber, der seinen Hof wieder zur Verfügung stellte.


Vorbereitungen des 4. Apfelfestes sind im vollen Gange

Auch wenn das Apfelfest zum 4. Mal durchgeführt wird, bedarf es umfangreicher Vorbereitungen. Neben einer Planungssitzung, dem Erstellen einer Einsatzliste, dem Kauf von Apfelmus, Kartoffelteig für Kartoffelpuffer etc., der Beschaffung von neuen Aufklebern für die Apfelkartons, Ausräumen der Halle, Mulchen des "Arbeitsbereiches", Bereitstellen des Tresterbehälters usw., usw., müssen natürlich auch Äpfel zum Saft pressen vorhanden sein. Die diesjährigen Frühjahrsfröste  hatten zur Folge, dass deutlich weniger Äpfel an den Bäumen hingen, als im Vorjahr.  Aber auch diese mussten "gelesen" werden. So ernteten sowohl am 3. Oktober als auch am 4. Oktober eine kleine Schar NABU-Aktive Äpfel auf verschiedenen Wiesen.


Baggerarbeiten am Rodenbach - Beginn der Renaturierungsmaßnahme

Am Samstag, den 21. September begannen die Baggerarbeiten für die Renaturierung am Rodenbach. Sie setzten sich bis Donnerstag (26.9.2019) fort. Der Verlauf des Rodenbachs wurde durch Mäandrierungen, zum Teil Zuschüttung des alten Bachverlaufs, Ausweitungen etc. deutlich verändert. Zusätzlich wurden auch noch mehrere "Himmelsteiche", teils mit, teils ohne Verbindung zum Rodenbach ausgehoben. Durch diese Maßnahmen kann das Schutzgebiet Plauel/Rodenbach Wasser deutlich länger halten als zuvor. Dies dient dem Hochwasserschutz für Goßfelden und stellt zudem eine deutliche Aufwertung dieses Gebietes dar. Feuchtwiesenbrüter werden diesen Lebensraum hoffentlich bald einnehmen.


Teilnahme an der großen Klimademo in Marburg

Zur Unterstützung der Ziele der Fridays for Future Bewegung hat NABU-Lahntal sich dem Klimabündnis Marburg neben dem Kreisverband und anderen NABU Ortsgruppen und vielen anderen Institutionen, Verbänden etc. sowie Einzelpersonen angeschlossen und zur Teilnahme am weltweiten Klimastreik am 20.September aufgerufen.

(Siehe (Hinweise zu) Presseberichte(n)

Oberhessische Presse vom 14.9.2019

Beteiligung zum Aufruf zum Klimastreik)

Einige NABU-Lahntaler und eine Reihe von Mitgliedern anderen Kreisverbandsgruppen trafen sich dann auch am Streiktag auf dem Marburger Marktplatz. Blaue NABU Kappen, entsprechende TShirts und Fahnen ließen die Naturschutzgruppe in der großen Menge der Demonstationsteilnehmer (die Polizei gab 6500 Teilnehmer*innen an) erkennen.

Vom NABU Bundesverband wurde  das Scheitern des Klimakabinetts in seiner entscheidenden Sitzung für ein wirksames Klimapaket zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens schon am Streikfolgetag beklagt.

(Siehe hierzu https://www.nabu.de/news/2019/09/26987.html)

Deshalb ist die weitere Teilnahme an den folgenden Fridays for Future Klimastreiks hoffentlich für viele (NABUler) ein dringendes Bedürfnis.


Baumfällarbeiten am Bringsfelder Graben

Nachdem sich am Mittwoch (18.9.2019) vor Ort drei NABUler mit Jürgen Könnemann (UNB) und Ronald Polivka (Bioplan) trafen und letzte Absprachen bezüglich der Baggerarbeiten verabredeten, wurde der Wunsch/Auftrag seitens der Projektausführenden geäußert, zwei Bäume zu fällen. Gesagt getan. Tags darauf rüsteten diese drei NABUler das NABU Auto mit entsprechenden Werkzeugen auf und fuhren hiermit -zusätzlich noch mit dem Traktor - zur Schmidtwiese. Eineinhalb Stunden später war der Auftrag ausgeführt. Die folgenden Bilder geben einen Eindruck dieser Aktion wieder.


Ca. 20 Teilnehmer*innen bei der NABU-Vereinswanderung

Am ersten meterologischen Herbsttag 2019 fanden sich Vereinsmitglieder im Alter von einem Jahr bis zu fast 80 Jahren ein. Den "Aufstieg" von der zuvor besichtigten Hallenneubau(bau?)stelle zum als letztes erworbenen Grundstück der Ortsgruppe schafften alle - in unterschiedlichem Tempo. Die Ideen zur Nutzung dieses Grundstückes waren meistens in Verbindung mit unserer Kindergruppe einzuordnen. Der verdiente "Abstieg" führte dann über einen Zwischenstopp (der Dank gilt unserem Kassierer) zu den Dammshäuser Teichen. Hier konnte das Ergebnis der Beweidung durch die Schafe und Ziegen begutachtet werden. Die Wanderung endete - wie schon seit einigen Jahren - beim Sarnauer Backhausfest. Hier genossen die NABUler die angebotenen Köstlichkeiten in flüssiger und "fester"Form.


"Brückenarbeiten" im Lahntal

Gerd und Siggi reinigten am 30.8.2019 die Wasseramsel- und Gebirgsstelzenkästen unter den Lahnbrücken in Sarnau, Goßfelden, Sterzhausen, Caldern und Kernbach. Der niedrige Wasserstand ermöglichte es, ausgestattet mit Wathosen im Lahnbett die Leiter aufzustellen und das alte Nistmaterial aus den Kästen zu entfernen. Die Strömung war an einer Stelle trotz des niedrigen Wasserstandes so stark, dass nach dem Abstieg von der Leiter diese vom Wasser umgerissen wurde.


Diesmal keine Helfer gefunden

Am Samstag (24.8.2019) fand ein kurzfristiger Arbeitseinsatz statt. Die Schafe mussten umgesiedelt und die entsprechenden vorbereitenden Arbeiten durchgeführt werden. Außerdem musste die Wiese Scherer gemäht werden. Gerd und Jochen waren diesmal auf sich alleine angewiesen.


Wiese Schmidt

Am 20.8.2019 wurden die bei der Aufräumaktion am 26.6.2019 (siehe Bericht "Neu erworbenes Grundstück am Bringsfelder Graben wurde aufgeräumt") gestapelten "Fundstücke" entfernt. Die Metallteile und die Überreste des Ladewagens waren schon von einem Schrotthändler abgeholt worden. Die beiden Baumstämme, die noch auf Geisels Wiese lagen, wurden auf unser Grundstück gezogen.

Jetzt kann mit der Renaturierung begonnen werden.


Bilder zeigen das Ergebnis der Schaf- und Ziegenbeweidung 2019


Kurzeinsatz auf der Greifwiese

Am 20.7.2019 entfernten fünf Aktive das Jakobskreuzkraut von der Greifwiese. Zum einen sollte der Samenflug verhindert werden, zum anderen stellt dies einen Schutz für die Tiere bei der geplanten Schaf- und Ziegenbeweidung dar.


Erstmals Ziegeneinsatz zur Landschaftspflege

12.7.2019   Das Gelände der Dammshäuser Teiche ist wieder ziemlich zugewachsen. Für die Ansiedlung von Kreuz- und Geburtshelferkröte ist dies sehr nachteilig, da diese Amphibien offene und sandige Strukturen benötigen. Deshalb fand im vorletzten Jahr eine Heidschnuckenbeweidung statt. (siehe hierzu

- Arbeitseinsätze/Aktivitäten 2017 ==>

Vorbereitungsarbeiten für die Schafbeweidung im Bereich der Dammshäuser Teiche

- Arbeitseinsätze/Aktivitäten 2017 ==>

Nach derSchafbeweidung im Bereich der Dammshäuser Teiche)

Allerdings meiden die Schafe verholzende Pflanzen, so dass sich Sprösslinge von z.B. Birke und Eiche entwickeln konnten. Mit dem erstmaligen Einsatz von sechs Ziegen soll genau dieser Verbuschungsprozess verhindert werden.

         Als die Ziegen in das schon abgezäunte Areal der Dammshäuser Teiche, in dem sich Gerds Heidschnucken schon befanden, eingeführt wurden, war Interssantes zu beobachten: Die beiden Tiergruppen blieben jeweils zusammen, aber voneinander getrennt. Bleibt abzuwarten, ob dies auf dem weitläufigen Gelände so bleibt - Platz genug ist vorhanden, um sich aus dem Wge zu gehen - oder ob sich  eine Durchmischung der Schaf- und Ziegengruppen ergeben wird. Mindestens genauso spannend wird das Ergebnis der Beweidung sein: Wie weit werden die Sandflächen freigelegt werden?


Renaturierung Plauel-/Rodenbach

Im Rahmen der Straßenbauarbeiten wurde der "Einlauf"aus dem Regenüberlaufbecken in unsere Wiesen im Bereich Plauel-/Rodenbach fertig gestellt. Jochen sorgte dafür, dass der Einlaufgraben vom Naturazaunpfosten ferngehalten wurde. 5.7.2019


Neu erworbenes Grundstück am Bringsfelder Graben wurde aufgeräumt

Zwölf Aktive und zwei Kinder beteiligten sich am 29.6.2019 am Arbeitseinsatz am Bringsfelder Graben. Bei sehr heißen Temperaturen musste das Grundstück, welches sich ein langes Stück am Bach entlang zieht, entmüllt werden. Da Brennnesseln und Gräser, überhängendes Gebüsch und anfangs nicht sichtbare Hinterlassenschaften des Vornutzers die Arbeiten erschwerten, war voller Körper- und Maschineneinsatz erforderlich. Mit zwei Balkenmähern, der Motorsense, dem Hochentaster und dem Traktor wurde dem "Dickicht" zu Leibe gerückt. Neben Glasflaschen, einem Kuhschädel, Plastikmüll, eingewachsenem Zaun, einer Wellblechplatte, Metallteilen, Holzpaletten, einer Badewanne wurde auch ein verrottender zweiachsiger Ladewagen ans "Tageslicht" befördert. Zudem mussten zwei umgekippte Bäume aus dem Bachbereich weggezogen werden. Dieser ganze Müll muss jetzt noch  entsorgt werden. Dazu sind wahrscheinlich zwei, drei Fahrten zur Müllumladestation in Wehrda erforderlich. Im Herbst können dann die Renaturierungsarbeiten durchgeführt werden.

Am gleichen Tag zogen dann noch vier Aktive im Bereich Rodenbach die Ansitzstangen für die Braunkehlchen aus den Wiesen. Gleichzeitig wurden dann noch die Jakobskreuzkreuter entfernt, so dass den geplanten Mähaktionen zwei Tage später nichts mehr im Wege steht.


Taufwiese wurde gemäht

21.6.2019

Sehr kurzfristig wurde das Mähen der Taufwiese beschlossen. Trotzdem fanden sich 20 Stunden nach der Ankündigung sechs Aktive morgens vor Ort ein. Nachdem das Jakobskreuzkraut aus der Wiese entfernt  und somit gleichzeitig  auch nach Rehkitzen geguckt worden war, "fegte" Max mit dem Kreiselmäher zwischen den Baumreihen hindurch. Zwischen den Bäumen mähte anschließend Gerd mit dem Porsche den Rest (Die Balkenmäher hatten die "Mitarbeit verweigert").  Mit Rechen und Gabel wurde der Grasschnitt gleichzeitig für den Heuwender zwischen die Baumreihen befördert.


Drei "kleine " Arbeitseinsätze

19.6.2019

- Jochen hat den Bereich um unsere beiden Turmstationen gemäht.

- Um zu verhindern, dass wieder - wie im Vorjahr - unsere kleine Wiese hinter den Dammshäuser Teichen vom Pächter der benachbarten größeren Wiese mit gemäht wird, wurde die "Grenze" durch Freischneiden eines ca. einen Meter breiten Streifens sichtbar gemacht.

- Da die von uns gewünschte Wiederansiedlung der Kreuzkröte, die im Goßfeldener Sandsteinbruch noch vorhanden ist, deren Habitat durch Abbaggerung aber immer mehr gefährdet wird, soll das Gelände der Dammshäuser Teiche einen Ersatzlebensraum bieten. Hierzu braucht die Kreuzkröte flache, Sonnen beschienene kleine Gewässer ohne Pflanzenbewuchs. Deshlab wurde ein kleiner der vorhandenen Teiche vom Pflanzenbewuchs befreit. Jetzt heißt es "weiter hoffen".

Bei den beiden zuletzt genannten Arbeiten wurden ein Schwarzspecht und ein Neuntöter gesichtet.


Tagesfahrt mit dem Kreisverband

An einer vom Kreisverband organisierten Tagesfahrt nahmen 10 NABU Lahntal Mitglieder teil. Die Exkursion hatte zwei Ziele: Zum einen den Rhäden von Obersuhl, zum anderen das Orchideenparadies Eschkopf.

          Der Rhäden von Obersuhl ist ein Naturschutzgebiet, das je zur Hälfte in Hessen und in Thüringen liegt. Es ist bekannt für seine artenreiche Vogelwelt, vor allem Mitte Mai während der Zugzeit. Große Wasserflächen prägen diese Landschaft. Die Fachleute vor Ort klärten die Gäste über die Entstehung, Geschichte, Betreuung und Probleme dieses Schutzgebietes auf. So ist zum Beispiel die Besatzdichte mit Großvieheinheiten zu hoch, um den gewünschten Habitatzustand zu erreichen. Eine Entnahme von Tieren stellt aber ein großes Problem dar, weil die Tiere "wild" leben und daher nicht einfach eingefangen und abtransportiert werden können. Auch die Erstreckung dieser Naturschutzfläche über zwei Bundesländer verkompliziere manches Vorhaben.

           Bei einer Führung zu den vier Beobachtungsständen konnte die Vielfalt der aktuell vorhandenen Vogelwelt und die Schönheit des Naturschutzgebietes bewundert werden.

     Der Eschkopf bei Rockensüß ist eine kleine Bergkuppe, die die NABU-Stiftung vor einigen Jahren übernommen hat. In einer groß angelegten Naturschutzaktion wurden die Bäume in den letzten Jahren gerodet.  Seit dem entwickelt sich ein Magerrasen mit einer artenreichen Orchideenflora. Auf dem Eschkopf wurde den Besuchern von Mitgliedern der ortsansässige NABU-Gruppe die Problematik der Vernetzung verschiedener verstreut liegender Schutzflächen in ausführlichen Erläuterungen dargestellt und auf die Schwierigkeiten der Schafbeweidung in den verteilt liegenden Flächen hingewiesen. 
          Bei der Führung auf dem Eschkopf konnten typische - zum Teil sehr seltene Kalkmagerasenpflanzen entdeckt werden wie die Zypressen-Wolfsmilch, das dreizähnige Knabenkraut und der Knollenhahnenfuß. Die die Besucher führenden Fachleute konnten alle gestellten Fragen beantworten und die Besonderheiten der Pflanzen wie auch der Geologie des Schutzgebietes  erklären.

                             Zypressen-Wolfsmilch                                                                         dreizähniges Knabenkraut 


Gestaltung des Lebensturmes in Goßfelden

Vier NABUler fanden sich am 12.5.2019  im Wohnprojekt Kernbach mit einer Reihe anderer Personen ein, um die "Innenausstattung" für vier Lebenstürme anzufertigen. Es wurden Nistkästen gebaut, Bambusmatten gerollt und auf Länge geschnitten, Äste  gebündelt usw. . Die fertigen Produkte wurden auf vier bereitgestellte PKW-Anhänger verteilt, je einer für Kernbach, Caldern, Sterzhausen und Goßfelden.

Am Nachmittag wurden die vorbereiteten Materialien zu den schon erstellten "Rohbauten" der Lebenstürme in die jeweiligen Ortsteile gefahren und dort eingebaut. In Goßfelden auf der Blühwiese am Otto-Ubbelohde-Weg sind die Arbeiten soweit fortgeschritten, dass nur noch einzelne Etagen aufgefüllt und mit Hasendraht geschützt werden müssen.

Infos zum Lahntaler Biodiversitätsprojekt sind dem folgenden Flyer zu entnehmen.

Mitwirkende am Projekt sind folgender "Grafik" zu entnehmen.


Pensionsvieh seit Anfang Mai wieder auf der Streuobstwiese


Vogelbeobachtungswanderung zu den Goßfeldener Teichen

21 Erwachsene und zwei Kinder trafen sich am 5. Mai zur öffentlich bekannt gemachten Wanderung zu den Goßfeldener Teichen. Siegfried Kaul führte die Gruppe zu Stellen, von denen eine gute Beobachtung der zum Teil brütenden Wasservögel möglich war und begleitete dies mit Ausführungen zu Lebens-, Verhaltens- und Brut"weisen" der Vögel. Drei vorhandene Spektive machten es für alle Teilnehmer möglich, die Vögel "aus nächster Nähe" zu beobachten. Die auf einer Kiesbank befindlichen zwei Flussregenpfeifer, ein Flussuferläufer und die ebenfalls dort Nahrung suchende Schafsstelze gehörten zu den Beobachtungshöhepunkten. Gerd Weide forderte an einer Stelle durch das  Abspielen des Gesangs der Nachtigallen anwesende Nachtigallen zu einer stimmlichen Antwort heraus. Mit Anekdoten und Hinweisen zu Arbeiten der Ortsgruppe erweiterte Jochen Backhaus das Spektrum an Informationen. Die Rückmeldungen der Teilnehmer dieser Vogelbeobachtungswanderung waren sehr positiv. Der Höhepunkt für die beiden Kinder schien eindeutig die von ihnen selbst entdeckte Junge führende Stockente auf der Lahn gewesen zu sein.


Notwendige Ausbesserungsmaßnahmen

Zwei wichtige Arbeiten wurden von Aktiven im Mai erledigt.

Jochen sorgte durch den Einbau von Abflussrohren dafür, dass an der Turmstation in Goßfelden das Dachwasser wieder abfließen kann.

Gerd hat mit Tina und Tom die Patura Zäune im Schutzgebiet Plauel-/Rodenbach überprüft und ausgebessert.


Sturm wirft Insektenhotel um ...

Am 23.4.2019 wollte Jochen kurzfristig Unterstützung für das Streichen unserer Lehrtafeln am 27.4. organisieren. Die Rückmeldungen (nur Siggi hätte vormittags helfen können) führten zur Verlegung dieser Arbeit. Am 25.4. meldete Christian um 17:46 in unsere NABU WhatsApp- Gruppe, dass er erfahren habe, dass der Sturm vom Vortag das Insektenhotel des Naturlehrpfades umgeweht hätte. Um 20:52 wurde das linke der folgenden Fotos "eingestellt". Um 22:14 meldete Dana schon die Idee, für den Wiederaufbau die Kindergruppe einzubinden. Um 22:22 wurde dieser Vorschlag in die Liste der zu besprechenden Punkte für die nächste Monatssitzung aufgenommen.

 

Diese Daten zeigen, dass es durchaus auch Probleme für das kurzfristige Planen von Arbeitseinsätzen gibt; im "Notfall" gelingt aber dank engagierter Hände eine "Problemlösung" in Kürze.


Zwei neue "Mitarbeiter" für den Naturschutz

Gerds Heidschnucken haben Nachwuchs bekommen. Auch sie werden uns bei der Pflege unserer Wiesen in Zukunft unterstützen. (Anfang April)


Einzelnes Mitglied wird aktiv

Die Sitzstangen für die hoffentlich eintreffenden Braunkehlchen mussten gesteckt werden. In der 13. Woche 2019 waren sie urplötzlich im Gebiet Plauel-/Rodenbach zu sehen. Wer als "Täter" Gerd vermutet, liegt nicht falsch.

 

Am 30.3.2019 nahmen 4 Aktive an einem 1. Hilfe-Kurs teil. Unfälle waren in der letzten Zeit zum Glück nicht geschehen. Trotzdem wurde auf der letzten Monatssitzung beschlossen, dass einige der Aktiven ihre 1. Hilfe-Kenntnisse auffrischen sollten. Gesagt, beschlossen, getan.

Eine Überprüfung der 1. Hilfe-Ausrüstung muss sich nun anschließen. Außerdem muss der genaue Aufbewahrungsort möglichst vielen Aktiven bekannt gemacht und deutlich gekennzeichnet werden.


Vögel in Dorf und Stadt

Drei (erweiterte) Vorständler folgten am 22.3.2019 der Einladung zum 40-jährigen Jubiläum des NABU Breidenbachs.  Anlässlich dieser Feier hielt Martin Hormann einen Vortrag zum Thema "Vögel in Dorf und Stadt". Hormann zeigte, dass der Rückgang der Anzahl-/Artenzahl der Vögel im Bereich Dorf und Stadt nicht ganz so dramatisch sei wie in der Feldflur, dem Wald und den Wasserbereichen (Flüsse, Auen etc.).  Am Beispiel des Wanderfalken verdeutlichte er, dass von einigen Arten die Gebäude in den Siedlungen als Ersatz für (Fels-)Landschaften angenommen würden. Zugleich bekräftigte er aber auch, dass die damit einhergehende Verantwortung der Menschen im Siedlungsbereich zunehme. Mit vielen Beispielen veranschaulichte er negative Wirkungen von Haussarnierungen und des "hermetischen Abriegelns" bei neu gebauten Häusern und im Gegensatz dazu Möglichkeiten, wie in diesen Bereichen mit einfachen Maßnahmen (Erhaltung von Gebäudeöffnungen zum Beispiel durch anbringen von Nistkästen hinten den Öffnungen sowie Einbau von Niststeinen in die und Anbringen von Nisthilfen an die Hauswand usw.). Er lobte in diesem Zusammenhang auch den Mehlschwalbenturm des NABU Breidenbach, der zwar erst nach sieben Jahren angenommen wurde, aber seit drei Jahren zu 100% belegt sei.


Naturschutz im Garten

Fünf NABUler nahmen am 21.03.2019 an einem vom NABU Marburg organisiertem Vortrag unter obigen Titel (Untertitel: Mythen und Möglichkeiten) teil. Der Referent Dr. Felix Riedel sprach zu Möglickeiten, was wir im eigenen Garten gegen das Insektensterben tun können. Was würden Insektenhotels und Blumenmischungen aus den Baumärkten bringen? Seien Honigbienen wirklich bedroht?

Mit seinen  Vorschlägen - neben vielen anderen Hinweisen - lies er einige Irritationen aufkommen. So bräuchten zum Beispiel seiner Meinung nach in Deutschland keine Hecken und Bäume angepflanzt werden (im Hinblick auf das Insektensterben), weil diese durch natürliche Sukzession von selbst kommen würden.  Auch das Anlegen sogenannter Blühwiesen stellte er in Frage, weil in den Samenmischungen kaum/keine heimischen Pflanzen zu finden seien, die aber genau von den bedrohten Insekten benötigt würden. Und dies seien nicht z.B. unsere  "Brennnesselfalter" - Tagfalter wie Kleiner Fuchs, Admiral etc. - die wegen der durch die Düngung ausgelösten Häufigkeit von Brennnesseln nicht gefährdet seien.

Felix Riedel lies seinen Ausführungen spannende Erläuterungen über das Entstehen und Verschwinden der Artenvielfalt vorausgehen, die seiner Meinung nach bekannt sein müssten, um die richtigen Maßnahmen gegen das Insektensterben zu treffen. Er zeigte mit einigen Fotos von heutigen "modernen" Gärten, dass ein Trend in die völlig falsche Richtung gehe. Wesentlich war seine Einschränkung durch den Begriff  "Nicht benötigte Fläche", also die Gartenflächen, die eigentlich nicht benötigt/genutzt  und eher aus Repräsentationsgründen geschaffen würden.