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             Ortsgruppe Lahntal e.V.

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                               20.09.2011

 

                         NABU - Infos

 

 

Mäusebussard brütete dieses Jahr auf der Hardt

Der Mäusebussard ist neben dem Turmfalken bei uns der häufigste Greifvogel. Er hat breite Flügel und einen relativ kurzen, gerundeten Schwanz. Die Färbung kann bei einzelnen Vögeln sehr unterschiedlich sein. So gibt es auch sehr helle, fast weiße Exemplare. Sein Jagdgebiet sind vor allem Wiesen und Felder. Die Hauptnahrung besteht, wie der Name schon sagt, hauptsächlich aus Mäusen. Er frisst aber auch große Insekten, Frösche und Eidechsen. Im Winter werden oft überfahrende Kleintiere vom Straßenrand gesammelt. Seine Stimme ist ein hohes Miauen, was oft auch beim Kreisen über der Landschaft zu  hören ist.

Am Plauel wird ein Mäusebussard von zwei Rotmilanen attackiert

Während der Brut- bzw. Aufzuchtzeit kann es vorkommen, dass der Mäusebussard auch Jogger attackiert. Dies geschieht zum Schutz ihres Nachwuchses und kommt daher nur in unmittelbarer Nähe des Horstes vor. Hier sollte man Ruhe bewahren, den Kopf möglichst gut abschirmen und sich langsam von dem Greifvogel und seinem Horst entfernen. Die Siedlungsdichte des Mäusebussards erreicht  pro Brutpaar ca. ein Quadratkilometer. Der Mäusebussard brütet einmal im Jahr mit 1-3 Eiern. In diesem Jahr wurde ein Junges in einem Horst am Rande der NABU-Streuobstwiese auf der Hardt flügge. Ebenfalls brütete ein Paar erfolgreich in einem kleinen Wäldchen am NABU-Gebiet Plauel nahe der Foßhecke zwischen Goßfelden und Wetter. Hier konnte man  nach dem Ausfliegen der Jungen die Flugspiele der Bussarde sehr schön beobachten.

Junger Mäusebussard auf dem Horst

an der Streuobstwiese der Hardt

NABU-Ortsgruppe Lahntal e.V.

Siegfried Kaul